Leserinnen- und Leser-Kommentare

  • Rainer Bohnet zum Beitrag:

    Der Blick des SPD-Mitglieds - wie weit reicht er?

    Wenn ich Dich richtig interpretiere, möchtest Du Frau Merkel an der Macht erhalten, um zu verhindern, dass Jens Spahn oder ein anderer Kanzler wird. Ich habe als SPD-Mitglied mit Nein gestimmt. Im vollen Bewusstsein eventueller Konsequenzen.

    Eingetragen am 22.02.2018 um 10:47
  • Harald Möller zum Beitrag:

    Russland-USA / Psycho-Erkrankungen / Vernachlässigte Themen 2018

    Relevant und interessant wäre es gewesen, wenn die „Linksregierung“ die Mehrheit verloren hätte. Die Bestätigung von Mehrheitsverhältnissen ist nie so interessant wie ein (politischer) Wechsel. Ganz allgemein, unabhängig von Wahlen oder der Politik, sind Veränderungen für die Medien interessanten als wenn alles gleich bleibt.

    Eingetragen am 20.02.2018 um 11:42
  • Klaus Böttger zum Beitrag:

    Helge Sch.

    Ich könnte jetzt von „früher“ erzählen, vom Kufo in Steele, wo er mit dem „Helge Schneider Trio“ regelmäßig den Soundtrack für mittelmässig bis sehr interessierte Kneipenbesucher intoniert hat, oder vom Eulenspiegel-Kino, wo Marianne Menze ihm schon als „Original Singende Herrentorte“ volle Narrenfreiheit eingeräumt hat – und wo „Johnny Flash“ des großen Werner Nekes natürlich seine Weltpremiere hatte. Mit Andreas Kunze hab ich mal bayerisches Bier getrunken – im Fundus, als es den noch gab… Nekes und Kunze leben schon nicht mehr. Auch deshalb erzähl ich nicht gerne von früher… das macht alt!

    Lange Rede: Als Musiker ist der Mann ein Genie von Weltformat!

    Kursbuch Linie 901: Mülheim Hbf – MH Speldorf – Duisburg Hbf – Ruhrort – Laar – Beeck – Marxloh – Obermarxloh

    Eingetragen am 19.02.2018 um 12:24
  • Martin Böttger zum Beitrag:

    Stadtwerke Bonn am Scheideweg

    Dein Plädoyer für eine bessere Bezahlung der Fahrer*innen möchte ich nachdrücklich unterstützen. Der Personalmangel in diesem Bereich ist nicht nur mit zuwenig Geld zu begründen. Diese Arbeit ist auch hochgradig gesundheitsgefährdend. Sie erfordert 110% Konzentration; wie es um die Pausen bestellt ist, will man da lieber gar nicht wissen. Allein wenn ich erlebe, wie ein Bus unfallfrei durchs Combahnviertel balanciert wird – wer von uns würde sich das jahrzehntelang zutrauen? Die wenigsten Passant*nn*en kennen den Bremsweg einer Strassenbahn, alle gehen „noch schnell vorher“ rüber – für Fahrer*innen dauerhafter Stress. Ich kenne Fahrer persönlich, die privat als Fahrgast nicht mitfahren wollen – „aus Sicherheitsgründen“. Sie wissen zuviel. Und ich habe vor Jahrzehnten einen Stadtbahnfahrer kennengelernt, der jemanden totgefahren hatte. Er war noch unter 30, und den Rest seines Lebens berufsunfähig. So ein Trauma wünscht man niemandem. Die wenigsten seiner Kolleg*inn*en erreichen gesund das Rentenalter.
    Wenn ich dann noch erlebe, wie manche Fahrgäste an den Fahrer*innen, die den ganzen Tag in Zugluft sitzen müssen, ihren Frust und ihren Ärger ablassen, nee danke ….. Wer braucht sowas?

    Eingetragen am 17.02.2018 um 10:43
  • Klaus Böttger zum Beitrag:

    Hammer: Bonner ÖPNV bald umsonst? - Dank Dobrindt und CSU?

    Na ja… „Hammer“ wäre, sollte diese Initiative gleichwohl tatsächlich einem Masterplan zur Verkehrsentwicklung entsprungen sein, statt nur dem Zeitschinden im Verhandeln mit der EU-Komission zu dienen. Das eine ist bei Dobrint so sehr auszuschließen, wie das andere möglicherweise einem Reflex der geschäftsführenden Umweltministerin zu verdanken ist. Kein schlechter Gedanke. Aber auch kein neuer!

    Tatsächlich geht die Idee soweit zurück in der Geschichte, wie meine aktive Erinnerung. Da gab es mal einen Martin B. aus E der in GLA für den „roten Punkt“ mobilisiert hat… an die Plakate die er da geschleppt hat, erinnere ich mich noch präzise. (Vielleicht hab ich mir das aber auch von Leuten erzählen lassen, die das angeblich erlebt und gesehen haben? ;-)

    Zuletzt ist mir da noch die (möglicherweise) fleißigste Landtagsfraktion der letzten Dekaden im Kopf… die haben sehr prominent und offensiv Wahlkampf mit dem Thema „kostenloser“ Nahverkehr gemacht. Und das war nicht die Grüne Fraktion, sondern die Piraten… die „sympathischen Nerds / Spinner“, die nach einer, leider nicht sehr nachhaltigen Erfolgswelle keine*r (mehr) ernst- oder wahrnehmen wollte – auch weil sie schnell wurden, was andere Parteien schon waren…

    Aber für die meisten ist das wohl auch schon wieder zu lange her.

    Ich werd‘ wohl auch alt… ;-)

    Eingetragen am 14.02.2018 um 02:02
    • Martin Böttger zum Beitrag:

      Hammer: Bonner ÖPNV bald umsonst? - Dank Dobrindt und CSU?

      Für den Roten Punkt
      https://de.wikipedia.org/wiki/Rote-Punkt-Aktion
      habe ich in Essen, nicht in Gladbeck mobilisiert. Wg. des schlechten ÖPNV nach Gladbeck wurde ich frühkindlicher Fahrradfahrer. Später konnte ich mir durch diese Eigenschaft eine Wohnung leisten.
      Beim Roten Punkt in Essen erinnere ich mich an einen Vertreter der DKP-nahen SDAJ, der, wie sich viele Jahre später herausstellen sollte, im Hauptberuf für das Bundesamt für „Verfassungsschutz“ arbeitete, Er wohnte in einem Haus an der Altenessener Straße/Ecke Heßlerstr., das bei der Umspurung von Strassenbahn auf U-Bahn (ausgerechnet!) – vorsorglich, damit keine*r mehr was findet? – rückstandslos abgerissen wurde.
      Ich meine, ein berühmter Juso, Willi Nowack, war damals auch dabei. Mehr über den steht hier drin:
      https://www.booklooker.de/Bücher/Wolfgang-Hippe+Lokaltermin-Kassen-Konten-Karrieren-Korruption-und-modernisierung-in-der/id/A01ZfSCb01ZZx?zid=eb3420b5e9a52c80734adcf0fac4f042
      So verschiedene Menschen.

      Eingetragen am 14.02.2018 um 04:56
      • Klaus Böttger zum Beitrag:

        Hammer: Bonner ÖPNV bald umsonst? - Dank Dobrindt und CSU?

        Für die fahrlässige und historisch ungenaue Wiedergabe der Vorfälle in den ganz frühen siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts entschuldige ich mich selbstverständlich bei den handelnden Personen, beim Herausgeber, dem Autor und besonders dir, lieber Martin… ich war da wohl ungefähr 5 oder 6 Jahre alt. Und an die Achtziger kann ich mich „aus Gründen“ noch sehr viel schlechter erinnern… ;-)

        Die Kneipe auf der Altenessener, schräg gegenüber des niedergelegten Hauses des SDAJ Genossen, die hatte was… Is aber auch schon lange wech… ;-)

        Über Willi will ich nicht reden…

        Eingetragen am 14.02.2018 um 06:06
  • Roland Appel zum Beitrag:

    Angst schlägt Anstand

    Und genau weil das so ist – und nicht nur wegen der peinlichen Personalrochade – sollte diese Koalition keineswegs zustande kommen. Nicht nur, was in der Flüchtlings- und Einwanderungspolitik an Zumutungen und Unmenschlichkeiten beschlossen ist: Obergrenze, Internierungslager und die Farce von Familiennachzug. Sonder auch, was im Innen- und rechtspolitischen Teil, bei den Bürgerrechten in der digitalen Gesellschaft und in der Umweltpolitik vereibart wurde, ist eine Katastrophe ist dies keine schlechte, sondern eine ganz schlechte Regierung. Ja, ich höre schon das Geschrei, bei Neuwahlen wäre die AfD der Sieger: Warum eigentlich glauben alle, dass die Wähler*innen so unpolitisch und dumm sind, dass ihnen außer einer neonazi-Partei nichts mehr zu wählen einfällt?

    Eingetragen am 10.02.2018 um 01:36
    • Martin Böttger zum Beitrag:

      Angst schlägt Anstand

      Die AfD wird nur von einer kleinen Minderheit gewählt. Das wäre auch bei Neuwahlen so. Das Problem ist, dass andere in ziemlich hoher Geschwindigkeit bereit wären, mit ihr zusammen zu arbeiten und zu koalieren, wenn es ihrer eigenen Karriere nur förderlich ist, siehe Österreich. Wie der Kurz dann bei uns heisst, ist egal, es wird sich einer finden. Der rechte Rand war immer da (gesellschaftlich), die Mitte ist das Problem. Sie sorgt für die rechte Mobilisierung.
      Voraussetzungen für eine linke Mobilisierung sind dagegen kaum zu erkennen; da sind wir dann u.a. auch wieder bei der sich zerlegenden SPD.

      Eingetragen am 10.02.2018 um 02:00
  • Klaus Böttger zum Beitrag:

    Danke, Martin Schumacher

    Neee Martin, jetzt mal ehrlich: Das hier ist ganz großes Tennis! Ich kenne nun weder Schumacher, noch Bomheuer (trotz Essen). Aber diese Würdigung Schumachers beruflicher und persönlicher Verdienste, ist großartig geschrieben und subjektiv auch stilistisch „besser“ gelungen, als alles was ich diesbezüglich aus anderen Quellen, zu welch anderen Persönlichkeiten auch immer, bisher lesen konnte (und auch ich lese die FAZ). Daß hier eine grundsätzliche persönliche Sympathie zugrunde liegt, ist nicht zu leugnen. Aber wenn ich an Schumachers Stelle wäre, dann käme dieser „Nachruf“ als Referenz ganz oben in meine Bewerbungsmappe! Chapeau!

    Eingetragen am 05.02.2018 um 01:41
  • Rainer Bohnet zum Beitrag:

    Danke, Martin Schumacher

    Ebenfalls in die Amtszeit von Martin Schumacher fiel auch die Ernennung von Hans-Joachim Over, den Rock- und Popbeauftragten der Stadt Bonn. Daran war der damalige OB Jürgen Nimptsch positiv beteiligt.

    Eingetragen am 05.02.2018 um 12:49
  • Roland Appel zum Beitrag:

    Fluchtursache Karneval

    Flucht aus dem Rheinland ist auch nicht immer wirkungsvoll: Aus meinem derzeitigen schwäbisch allemannischen Exil am Bodensee kann ich nur die Botschaft zurücksenden: Hier jibbet och Fastlovend! Nicht weniger feucht-fröhlich und lautstark! Allerdings: Kamelle werden durch kostengünstiges Konfetti eingespart (schaffe, spare, Hond verschieße – selber belle, Häusle baue…)
    und der VfB und Freiburg haben unentschieden gespielt, Augsburg (liegt im bayerischen Schwaben) sogar gewonnen – im Gegensatz zum FC. (Schluchz!)

    Eingetragen am 04.02.2018 um 08:23
    • Martin Böttger zum Beitrag:

      Fluchtursache Karneval

      In Ostfriesland war es immer sicher. Dort ist der Vereinskarneval – Vereine gibts überall – in geschlossene Räume eingesperrt. Die Strassen werden fürs Boßeln – ein Leistungssport mit Getränkeservice, aber weniger Lärm – benötigt. Wer jetzt da buchen will, ist allerdings zu spät. Für nächstes Jahr müsste es noch was geben.

      Eingetragen am 04.02.2018 um 08:48
      • Klaus Böttger zum Beitrag:

        Fluchtursache Karneval

        Ich treibe mich seit gut 2 1/2 Jahrzehnten (auch) zu Karneval im europäischen Ausland herum – davor hab ich’s auch mal in Ostfriesland (sehr schön!) versucht – dann bin ich in’s Münsterland gezogen (ganz furchtbar)! Dieses Jahr bin ich nun mal in Warschau/Polen. Wenn ich meinen Freunden erklären soll, was in der Zeit „bei uns zuhause“ abgeht, merke ich immer, wie sehr meine Kompetenz zur interkulturellen Vermittlung genau so limitiert ist, wie mein Wortschatz in geeigneten Fremdsprachen um dieses zu erklären. „Organized, non sanctioned mass alcohol abuse…“ hat’s einer genannt, der Mal in Wiesbaden gelebt hat… so ganz unrecht hatte der Mann nicht.

        Aber auf den Geierabend freu ich mich sehr! Leider nur als Aufzeichnung – aber immer genial!
        „Bye Bye Bottrop“ im Videostream ab dem Karnevalswochenende, 10.02. unter comedy.wdr.de

        Eingetragen am 05.02.2018 um 01:52
  • Martin Böttger zum Beitrag:

    Smartphone-Demokratie

    Lieber Rainer, Deine kritischen Intentionen in diesem Text teile ich weitgehend, meine eigenen Gedanken zu diesem Thema sind aber zweifelnder, neugieriger, weniger apodiktisch. In der Hinsicht: jede‘ Jeck is anders.
    Ich möchte aber für eine Schärfung der benutzten Sprache und Begriffe plädieren: „Vermassung“ ist für mich ein Terminus rechter Ideologen, die damit gerne gegen Demokratisierung argumentieren – wenn alle doof sind, ist Demokratie nicht die Lösung. Und hat Digitalisierung „Hände“, in die was gespielt werden kann?
    Besonders zustimmen kann ich Dir in der Empfehlung mehr Gutjahr zu lesen – ein sehr guter Kerl mit einem tollen Blog.

    Eingetragen am 03.02.2018 um 12:26
  • Martin Böttger zum Beitrag:

    Der helle Wahnsinn - Die Autoindustrie ist von Sinnen

    Oliver Wittke, CDU, ziemlich viel Ex-, (NRW-Verkehrsminister, Gelsenkirchener OB usw.) erklärte heute mittag im DLF,
    http://www.deutschlandfunk.de/ex-verkehrsminister-wittke-zum-dieselskandal-ein.694.de.html?dram:article_id=409581
    eine Hardwareumstellung der Autos sei „nicht bezahlbar“. D.h. übersetzt: gesetzmässiger Verkehr mit Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor ist gar nicht möglich. Und alle dachten immer, die Grünen wären die Radikalinskis – das wusste ich natürlich schon immer besser ;-)

    Eingetragen am 30.01.2018 um 03:20
  • Klaus zum Beitrag:

    Eine kleine Geschichte aus der nahen Zukunft

    „Schöne neue Welt…“ — Respekt, Roland! Schön geschrieben! Deshalb lass ich mein Handy immer zuhause, wenn ich zum Chinesen geh’… und zahle in bar! Und in so eine selbstfahrende Datensammelmaschine setz ich mich so lange nicht, wie es für meinen alten Daimler noch Diesel gibt… ;-)

    Eingetragen am 30.01.2018 um 03:14
  • Martin Böttger zum Beitrag:

    Titanic-Leser fordert Humorkritik an heute-Show

    Zu seiner Anregung bekam Dieter Bott diese Antwort von Stefan Gärtner aus der Titanic-Redaktion:

    Lieber Dieter Bott,
    ich danke für die Post — und bedaure: Zu Welke ist von meiner Warte aus alles gesagt, zuletzt am 3.12. im „Frühstück“ (und sogar mit Bezug auf Sie): “ … und zweitens bin ich mir nicht sicher, ob mir Welke nicht sogar ein bißchen leid tut. Er tut so gerne, was er tut, man sieht’s ihm an, aber er weigert sich zu sehen – oder sieht es ganz im Ernst nicht –, daß es auf der Welt nichts Affirmativeres, herrschaftsideologisch Aufgeladeneres gibt als Sport/Fußball und daß es, nicht moralisch, sondern handwerklich, nicht aufgehen kann, wenn ein Champions-League-Grüßaugust (und sei’s ein freundlicher) Satire gegen die da oben vorträgt. ,Drei Mann in einem Raum, da ist schlecht Fotze lecken‘ (Helge Schneider). Es geht schlicht nicht.“
    Alles Gute und beste Grüße
    Stefan Gärtner

    Sie ist, ebenso wie seine Beiträge, mit seiner Erlaubnis seinen Rund-E-Mails entnommen, deren Verteiler – zusammen mit allen inländischen Fanprojekten – anzugehören ich die Ehre und das Vergnügen habe.

    Eingetragen am 30.01.2018 um 12:06
  • andreas mayer-Brennenstuhl zum Beitrag:

    Züge oder Immobilien - die Bahn auf dem Irrweg

    in Heilbronn gab es ein sehr große nicht mehr genutzte Bahnfläche- den „Süd-Bahnhof- die zu einem Wohngebiet umgewidmet werden sollte. Mein Vater konnte sich noch erinnern, dass dieses Gebiet der Bahn kostenlos zur Verfügung gestellt wurde, als es seinerzeit mit Schienen bebaut wurde. Als es nun zum Verkauf kam hat er bei der Stadtverwaltung angefragt, weshalb hier plötzlich öffentliches Eigentum von der Bahn verkauft werden kann und hat eine sehr unbefridigende Antwort erhalten: es gäbe keine Unterlagen mehr über den damaligen Vorgang. So einfach wird öffentliches Gut zu Spekulationsware des DB-Konzerns.

    Eingetragen am 30.01.2018 um 12:15
  • Martin Böttger zum Beitrag:

    Lügenpresse | Fake News | Alternative Fakten | Lügen

    Was Lüge und Wahrheit ist, muss in der Tat jede*r selbst herausfinden.
    Ich versuche, statt über Fehlleistungen zu meckern und zu jammern, lieber möglichst viele Positiv-Hinweise zu geben.
    Unser Leser*innen*zuwachs weist darauf hin, dass es dafür Bedarf gibt.

    Eingetragen am 28.01.2018 um 06:59
  • Helmut Lorscheid zum Beitrag:

    Herr Reul, ist "VP 01" festgenommen?

    Ich freue mich auf die Antwort. Sollte keine kommen, frage ich auch noch mal nach.

    Eingetragen am 28.01.2018 um 05:42
  • Rainer Bohnet zum Beitrag:

    Züge oder Immobilien - die Bahn auf dem Irrweg

    Insbesondere in den Anfangsjahren der Bahnreform sind viele Fehler gemacht worden. Es wurde und wird Volksvermögen verscherbelt und der Staat, also wir, wird nachhaltig geschädigt. Höchstwahrscheinlich wurden viele Bahnflächen ohne offizielle Stilllegung und/oder Entwidmung veräußert. Es lief nach der Devise „Wo kein Kläger, da kein Richter.“ Das klassische Beispiel hierfür ist der Güterbahnhof Bonn-Beuel. Er wurde wider besseren Wissens von der DB an Aurelis verkauft. Aurelis bot die Fläche dem Discounter Lidl an und der griff zu. Das gesamte Gelände war weder stillgelegt noch entwidmet. Das hatte die DB entweder übersehen oder vorsätzlich ignoriert. Die RSE drohte daraufhin mit einer Klage und nach jahrelangen Verhandlungen, die unablässig mit den Planungen der S 13 kollidierten, scheiterte das Projekt. Hätte sich die RSE nicht gewehrt, stünde dort heute ein Lidl-Markt mit hunderten Parkplätzen.

    Eingetragen am 28.01.2018 um 04:01
  • Martin Böttger zum Beitrag:

    Siemens: Kriechen bei Trump

    Siemens ist nach meiner Kenntnis der grösste Empfänger staatlicher Subventionen und Aufträge in Deutschland aller Zeiten, also quer durch alle Systeme und Regierungen. Die kommen und gehen, der staatsähnliche aber privat profitierende Konzern bleibt bestehen. Da ist das von Dir beschriebene Geschehen in Davos die logische Fortsetzung.

    Eingetragen am 28.01.2018 um 11:37
  • Roland Appel zum Beitrag:

    Züge oder Immobilien - die Bahn auf dem Irrweg

    Interresant wäre doch nn folgendes: Eine Vielzahl der Grundstücke, die nun in den Stadtzentren verscherbelt werden, sind einstmals vermutlich aufgrund von Bahn-und Wegegesetzen der ehemaligen Landes- und Reichsbahnen enteignet worden. Sie waren fast ein Jahrhundert lang öffentliches Eigentum. Würden sie heute vom Bund verkauft, flössen die sicher exorbitenten Gewinne, die mit Sahnestücken wie dem Areal des ehemaligen Stuttgarter Behnhofs erzielt weerden, wenigstens der Staatskasse zu. Ein nicht kleiner Teil der Staatsverschuldung könnte damit vermutlich abgebaut werden. Nun wäre interessant, was der Bund von der Firma Aurelis für die 30,4 Mio. m² bekommen hat – vermutlich einen winzigen Bruchteil dessen, was die Grundstücke heute auf dem überhitzen Immobilienmarkt wert sind. Wer war denn damals Verkehrminister und wer Finanzminister – ups – die Herren Bodewig und Steinbrück! Unter Rot-Grün ist also ein Deal abgeschlossen worden, der aus heutiger Sicht möglicherweise dem Verschleudern wertvollen Staatseigentums gleichkommt, wenn er nicht sogar den Straftatbestend der Untreue ganz dicht streift oder gar erfüllt. Danke, Neoliberale in SPD und Grünen, Danke, Danke!

    Eingetragen am 28.01.2018 um 09:56
  • Rainer Bohnet zum Beitrag:

    Das Geschäft mit dem Tod oder die Kraft des Faktischen

    Lieber Martin, diesen gesellschaftlichen Druck versuche ich zu erzeugen und zu unterstützen. Wir müssen ihn die Politik transportieren, z.B. im Rahmen des Ostermarschs am Ostersonntag.

    Eingetragen am 25.01.2018 um 01:46
  • Martin Böttger zum Beitrag:

    Das Geschäft mit dem Tod oder die Kraft des Faktischen

    Lieber Rainer, auch Dir möchte ich widersprechen. Der Zusammenhang mit der Koalitionsfrage ist von Dir konstruiert. Andreas Zumach hat zutreffend beschrieben, dass die deutsche Rüstungsexportpolitik – leider – bisher völlig unabhängig von der Zusammensetzung der Bundesregierungen lief

    Deutsche Panzer in Syrien


    Diese verbrecherische Politik zu ändern, können wir nicht Koalitionen und Parteien, auch nicht meiner eigenen, den Grünen, überlassen. Die sind schwache Fähnchen im Wind. Hier ändert sich nur was durch gesellschaftlichen Druck. An dem arbeiten wir hier mit.

    Eingetragen am 25.01.2018 um 11:40
  • Martin Böttger zum Beitrag:

    Nachschau zum SPD Parteitag

    Für Leser*innen möchte ich vorausschicken, dass der Autor und ich, als wir uns kennenlernten, Juso (er) und Jungdemokrat (ich) waren – gemeinsam zogen wir hierzulande gegen die deutsche Unterstützung für das südafrikanische Apartheidregime in die Auseinandersetzung – unser grösster politischer Erfolg.
    Nun zu Dir Helmut: „das Parlament“ auf dessen Regierungskontrolle Du Dich so freust – „Das wäre doch was“ – ist rechts. Oder wie würdest Du eine Mehrheit aus, von rechts nach links AFD/FDP/CSU/CDU bezeichnen?
    Oder Neuwahlen „nichts ungewöhnliches“. Hast Du irgendwelche strategischen Ideen deutscher Linker wahrgenommen, wie diese Mehrheit geändert werden könnte?
    Die „Sammlungsbewegung“ aus dem saarländischen Wohnzimmer scheint nach meiner Wahrnehmung die eigene Partei eher zur spaltenden Masturbation zu veranlassen und zu demobilisieren – die zählt aus meiner Sicht nicht dazu.

    Eingetragen am 24.01.2018 um 03:27
    • Helmut Lorscheid zum Beitrag:

      Nachschau zum SPD Parteitag

      Das Parlament besteht aus 700 Abgeordneten, die man bisher nie richtig los gelassen hat. Immer herrschte Fraktionszwang. Was in der Konsequenz so aussah, dass ein noch so vernünftiger Antrag von der Opposition abgelehnt und oft nach einer gewissen Schamfrist unter Änderung einiger Worte von der Regierungsseite wieder eingebracht und angenommen wurde. Das ist zwar grober Unfug, wird aber als Parlamentsgepflogenheit akzeptiert. Ja warum eigentlich?
      Das könnte bei einer Minderheitsregierung anders ausschauen. Die Mehrheiten, die für Jamaika oder schwarz/rot benötigt wurden, sind ja weiterhin vorhanden. Warum sollte es nicht Anträge geben können, die eine Mehrheit quer Beet finden? Auch bei der FDP gibt es paar vernünftige Ideen, die sie gemeinsam mit SPD, Grüne und Linken umgesetzt werden könnten. Es müsste ermöglicht werden mehr Gruppenanträge zu stellen, so wie es bisher in ganz seltenen Fällen gehandhabt wird.
      Sicher wird es auch Gesetze und Anträge geben, die eine rechte Mehrheit finden. Davor schützt uns aber auch eine Regierung unter Beteiligung der SPD nicht. Selbst rot-grün hat einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Jugoslawien geführt. Welches Verbrechen ist größer als Kriege zu führen?
      Im Moment rollen deutsche Panzer (in türkischem Besitz) gegen die Kurden in Syrien. Unterstützt wird dieser völkerrechtlich verbotene Angriffskrieg durch deutsche Aufklärungsflugzeuge. Und ich gehe davon aus, dass die Panzervon den deutschen Herstellerfirmen gewartet werden.
      Ich habe nicht den Eindruck als würde das meine Mitbürgerinnen und Mitbürger besonders stören und von der SPD habe ich dagegen noch nichts gehört oder gelesen. Auch im Jemen sind deutsche Waffen im Einsatz, besonders auf saudischer Seite. Helmut Lorscheid

      Eingetragen am 24.01.2018 um 04:07
  • Roland Appel zum Beitrag:

    "Wir" sind im Krieg gegen Kurdistan

    Erdogan gehört vor das Haager Kriegsverbrechertribunal gestellt! Ohne irgendwelche Sympathie für die PKK ist es ein Skandal, dass man die YPG die Menschenrechte vertidigen lässt, um sie anschließend als Kanonenfutter umbringen zu lassen.

    Eingetragen am 24.01.2018 um 02:41
  • Roland Appel zum Beitrag:

    Führerschein auf Lebenszeit?

    Lieber Rainer, bei aller Liebe glaube ich, dass Du einem typischen Irrtum angeblicher Rationalität aufsitzt und zudem aus einer ziemlich arroganten Metropolenperspektive urteilst. Als ich 1996 meinen ersten C-Klasse Mercedes erwarb, Diesel mit 150 PS und viel Kombiplatz wegen Tochter, wunderte ich mich, dass der in der Kasko und Haftpflicht nur die Hälfte meines vorherigen 90 PS-Golf kostete. Mein Versicherungsvertreter belehrte mich, dass das so sei, weil die C-Klasse ein Opa-Auto sei. Mein Vater fuhr auch den Vorgänger MB 190 mit 78 Jahren bis zu seinem Tode. Er nahm zwar manchmal einen Bordstein mit dem Hinterrad mit, aber er fuhr unfallfrei und ohne Auto wären meine Eltern in der schwäbischen Vorstadt auch mit kostemlosem ÖPNV-Ticket in sozialer Isolation vollkommen verratzt gewesen. Bei mir in Bornheim wäre das für viele Alte nicht anders. Du führst eine Diskussion, die in England und in anderen europäischen Ländern undenkbar wäre: Als Motorradfahrer habe ich in ganz Europa erlebt, dass Menschen sich viel weniger an Regeln halten, ohne Unfälle zu bauen, die mitdenken und den Anderen im anderen Fahrzeug wahrnehmen und einfach langsam fahren. Englische Kreisverkehre sind das sicherste, was es auf der Welt gibt, aber auch dort gilt Vorsicht und Rücksicht und niemand fährt so schnell, wie wir auf dem Festland. Sicher: Es gibt Ausnahmen, völlig desorientierte Einzelfälle hinterm Steuer, Geisterfahrer – aber die Statistik spricht eindeutig gegen Deine These von den gefährlichen Alten am Steuer.

    Eingetragen am 24.01.2018 um 02:36
  • Martin Ottensmann zum Beitrag:

    Die Plastikmüll-Legende

    Dazu passt auch dieser Artikel, der beschreibt wie die deutsche Recycling-Wirtschaft von Chinas Importverbot profitieren kann.

    Deutsche Recycling-Wirtschaft profitiert von Chinas Müllimport-Verbot

    Eingetragen am 23.01.2018 um 07:53
  • Isa zum Beitrag:

    Die Plastikmüll-Legende

    Danke!

    Ich habe mittlerweile gefühlt hunderte Stoffbeutel (deren Ökobilanz schlechter ist als die von Standard-Plastiktüten), trotzdem häufig Probleme, bei Offline-Einkäufen die richtige Stofftüte zur Hand zu haben (ich mag einen neuen Pulli nicht zu den Zwiebeln legen) und dann schaut mal bei der Papier- oder Plastikmüllabholung raus: Berge von Verpackungsmüll dank Zalando, Amazon und Co.

    Eingetragen am 23.01.2018 um 06:46
  • Klaus Böttger zum Beitrag:

    Führerschein auf Lebenszeit?

    Ich habe sechs Jahre (also weit mehr als 10%) meines Lebens durch Taxifahren meinen Lebensunterhalt verdient. Um mich damals hinter das Steuer meines ersten W123 Mercedes 200D, bekannt für seine sagenhaften 60PS, setzen zu dürfen musste ich alle drei Jahre auf dem Gesundheitsamt in Essen erscheinen und meinen körperlichen Zustand (Sehtest, TBC und sowas) überprüfen lassen… Im Interesse meiner Fahrgäste fand ich das zwar lästig, aber auch völlig in Ordnung! Wenn du dann mal als Radfahrer von einem Taxifahrer geschnitten und auf die Haube genommen wirst, dann kannst du wenigstens weitgehend sicher sein, dass der Mensch hinter dem Steuer immerhin fit genug war, den amtsärztlichen Dienst von seiner Fahrtauglichkeit zu überzeugen…

    Die charakterliche Eignung zum Führen eines Kfz kann man aber leider nicht durch einen Test überprüfen… und DARIN liegt unter anderem auch die hohe Quote der BlinkerversagerINNEN begründet .

    Zu Kreisverkehren sag ich nix. Das verbietet mir mein Gewissen! ;-)

    Eingetragen am 23.01.2018 um 06:24
  • Martin Böttger zum Beitrag:

    Führerschein auf Lebenszeit?

    Das mit den Kreisverkehren ist sicher richtig beobachtet.
    Zwei Dinge zur Ergänzung:
    1. die technische Vorrichtung eines Blinkers zur Anzeige einer beabsichtigten Richtung hat sich über die Jahrzehnte technisch nicht fundamental verändert. Warum wird er dann nicht benutzt?
    2. Autofahrerer*inn*n, die aus dem dunklen Auto ins helle Draussen blicken, fehlt offensichtlich jedes Vorstellungsvermögen dafür, dass sie umgekehrt aus dem hellen Draussen hinter der spiegelnden Frontscheibe nicht zu sehen sind. Sie Gestikulieren also völlig vergeblich in ihrem Kasten wild herum und schimpfen über die Idioten da draussen – die haben einfach nur Furcht von der Waffe Auto erlegt zu werden.
    Eine Genugtuung gibt es: in ihrem Kasten werden sie völlig verrückt, weil aus allen Richtungen Fahrräder kommen, deren Fahrer*innen genauso verschieden sind und fahren, wie die in den Autos. Das gab es früher nicht. Das spricht fürs Fahrenlassen in Bus und Bahn, und später im selbstfahrenden E-Auto ;-)

    Eingetragen am 22.01.2018 um 09:10
  • Rainer Bohnet zum Beitrag:

    Engagierte Diskussion und herbe Niederlage - so ist die SPD

    Es war eine Niederlage aus Sicht der GroKo-Gegner, zu denen ich mich zähle, lieber Roland Appel. Andererseits sind die GroKo-Gegner aufrecht aus diesem Parteitag herausgekommen. Sie repräsentieren die Herzkammer der SPD. Es erinnert mich an die um Haaresbreite verpasste Meisterschaft des FC Schalke 04, dem damaligen „Meister der Herzen“.

    Eingetragen am 22.01.2018 um 11:44
  • Roland Appel zum Beitrag:

    Goalgetter Ginter - danke BVB!

    Lieber Martin, auch wenn ich weiss, dass Deine eigentümlichen fußballerischen Vorlieben aufgrund einer schweren Kindheit – Prägung durch Rot-Weiss Essen und eine unbekannte, vermutlich auf eine Bewunderung des Jungdemokraten MBÖ für den Unternehmer Günther Netzer zurück gehende Bindung an Borussia Mönchengladbach – entstanden sind, kann ich die Tendenz Deines Artikels vollkommen teilen. Ich hab jetzt nicht ausgerechnet, wieviel die einzelnen Spieler meines Fahrstuhlvereins 1. FC Köln wert sind, aber die Häme über den Kauf des angeblichen „Zweitligatorjägers“ Terrodde, der nun erneut den FC in die Punkte geschossen hat, beflügelt mich, Dir vollkommen zuzustimmen, dass Kohle nicht alles ist im Fußball. Ich bin 1000 mal lieber FC-Fan als meine Schwägerin, die jeden Sieg der Bayern als selbstverständlich empfindet. Und Stöger ist beim BVB auch kein Messias – auch das beruhigt mich.

    Eingetragen am 22.01.2018 um 01:45
    • Martin Böttger zum Beitrag:

      Goalgetter Ginter - danke BVB!

      Habt Ihr beim FC eigentlich auch schon einen mit 4 Saisontoren?
      Originell zum BVB: Küppi schlägt heute vor, dass Aubameyang, sollte er noch mal auflaufen, ein Trikot mit der Aufschrift „Christian Lindner“ tragen muss.
      http://taz.de/Die-Woche/!5475828/

      Eingetragen am 22.01.2018 um 11:06
  • Roland Appel zum Beitrag:

    Engagierte Diskussion und herbe Niederlage - so ist die SPD

    Lieber Rainer Bohnet, es war keine Niederlage. Es wäre undenkbar gewesen für alle, die in der SPD Verantwortung tragen, diesen Verhandlungsauftrag nicht zu bekommen. 56% sind ein Riesenerfolg für die Kritiker. Wenn dieses Land wieder eine Chance haben soll, dass die SPD die Mehrheiten unterstützt, die in den letzten 20 Jahren immer wieder jenseits der CDU gewählt worden sind, dann müsst Ihr Mut haben. Der JuSo – Vorsitzende hat EINS kapiert: Mitglieder werben, die diese Positionen unterstützen – ändert die SPD und jammert nicht! Parteien sind Instrumente und weder Glaubensgemeinschaften, noch Versammlungen von Freunden!

    Eingetragen am 22.01.2018 um 01:09
  • Martin Böttger zum Beitrag:

    Sechsundfünfzig Prozent "Weiter so"

    Du hast wohl Mike Groschek, den NRW-Landesvorsitzenden, übersehen und überhört. Er hat, auf einer Ebene mit der von Dir zu Recht hervorgehobenen Malu Dreyer, zu Beginn geredet und begrüsst.
    Groschek hat ein optisches Performance-Handicap, aber kein intellektuelles, im Gegenteil. Als Konkursverwalter der NRW-Hinterlassenschaft von Hannelore Kraft ist er jetzt der Trümmermann, der in der einstigen Herzkammer aufräumen muss. Und er hat vor dem Parteitag nach meinem Eindruck (vor-)entscheidende Strippen gezogen. Er ist einer der Wenigen in der Ruhrgebiets-SPD, die strategisch noch alle Tassen im Schrank haben.
    Es gibt auch noch Kutschaty, der in Essen las UB-Vorsitzender das ist, was Groschek auf NRW-Ebene ist; und Baranowski, den OB von Gelsenkirchen, ein intelligenter Kerl, der in der Öffentlichkeit aber weitgehend untergetaucht ist. Vielleicht hat der in seiner Verwaltungsführung einfach zu viel Krisen zu managen. Dortmund OB Sierau dito, der will wohl von niemandem bundesweit erkannt werden ;-)
    Ob das alles reicht, dass die da jemals wieder auf die Beine kommen, das weiss ich auch nicht. Arme Svenja.

    Eingetragen am 22.01.2018 um 12:16
    • Klaus Böttger zum Beitrag:

      Sechsundfünfzig Prozent "Weiter so"

      Zum Zustand der SPD fällt mir letztlich immer eine Analogie ein: Der Laden ist ein (politischer) Altbau, allerdings gibt es in der Politik keinen Denkmalschutz. Da stellt sich also die Frage, ob eine Renovierung des 155 Jahre alten Kastens sich auch in Anbetracht der historischen Fundamente und der ebenso historischen Relevanz der „Architektur“ noch lohnt. Oder ob es nicht besser wäre, den alten Kasten, an dessen Erhalt sich unterschiedlich begabte HandwerkerINNENgeneration unterschiedlich erfolgreich versucht haben, doch einfach abzureissen und neu zu bauen… (Mein Herz hängt übrigens sehr an „alten“ Immobilien!)

      Aber wenn diese „Baumeister“ nun einfach so weiter machen, dann fällt er eben tatsächlich bald einfach zusammen… reinregnen tut es schon länger – und die letzten räumen dann den Schutt an die Seite…

      Mike Groschek hat das selbe studiert, wie ich, an der selben Uni… und in der Immobilienwirtschaft kennt er sich ebenso aus.

      Schaun wir mal – bis zum Mitgliedervotum bin ich da noch Mitglied – dann sehen wir weiter!

      Aus der Reihe „am Rande erwähnt“: Mir fiele noch Thomas Eiskirch (OB Bochum) ein… Der ist, wie auch Kutschaty, jünger als ich, deshalb nicht unbedingt mehr qualifiziert die Partei neu aufzustellen, als die anderen, aber er hätte, wie Svenja, fast eine ganze (Juso-) Generation mehr Zeit dafür als Groschek oder Baranowski… (und kennt sich, wie Mike, wohl ebenso bestens im Immobiliengeschäft aus – das kann ja auch nicht schaden! :-/ )

      Eingetragen am 23.01.2018 um 05:46
    • Roland Appel zum Beitrag:

      Sechsundfünfzig Prozent "Weiter so"

      Ja, den hatte ich übersehen – Danke!

      Eingetragen am 22.01.2018 um 01:47
  • Martin Ottensmann zum Beitrag:

    Die Plastikmüll-Legende

    Es kommt aber doch ein wesentlicher Faktor beim privaten Konsum hinzu: Der Internethandel führt zu mehr Verpackung. Auch wenn dort durch neues Verpackungsmaterial der Anteil von Wegwerfplastik reduziert werfen kann. Im Besonderen wenn einfach mal 4 paar Schuhe bestellt werden um dann mindestens 3 wieder zurückgeschikt werden.

    Die Gegenläufige Bewegung verpackunglos zu kaufen befarf des Aufbau eines neuen logistischen Systems.

    Entscheidend ist bei der Wiederverwertung des Rohstoffs: Warum wird nicht von der Politik ordnungspolitisch einegegriffen um den geringen Anteil des wiederverwertbarens Plastiks der große Rest verbrannt wird und ein Export verboten wird, weil damn die Kontrolle bewusst ausgeschaltet wird.
    In München haben zum Beispiel keinen gelben Sack. Der Zweifel der rochtigen Entsorgung besteht trotzdem.

    Eingetragen am 21.01.2018 um 10:05
  • Martin Böttger zum Beitrag:

    Bayer will die Bauernfreiheit killen

    Ich habe mir den – sehenswerten – Film jetzt auch angesehen.
    Bekannt war mir vorher schon, dass mit der Gentechnisierung und Patentierung des Saatgutes die Bauern enteignet und, ähnlich wie Drogenabhängige, abhängig vom Konzern gemacht werden.
    Nicht so klar war mir, dass wenig überraschend in der aktuellen Digitalisierung, auch unbegrenzt Bodendaten gestohlen, gewonnen und angehäuft werden. Das rhetorische Getöse der Konzerne von der „Welternährung“ lässt befürchten, dass es nicht nur um unbegrenztes Profitstreben, sondern auch um „Weltherrschaft“ geht.
    Da lohnt es sich dann auch, wie Du es bereits hervorgehoben hast, die Krawatte mal auszuziehen, und , anders als z.B. die Rüstungsindustrie,
    http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/bomben-fuer-die-welt-100.html
    sich Zeit für freundliche Interviews mit Journalisten, auch und gerade mit kritischen, zu nehmen.

    Eingetragen am 19.01.2018 um 06:20
  • Roland Appel zum Beitrag:

    Pfiffe beim BVB - Tennispublikum im Westfalenstadion

    Wenn ich Habitus mancher möchtegern „Starspieler“ und Anspruchshaltung des beschriebenen Publikums sehe, wird mir der um den Abstieg kämpfende 1.FC Köln immer sympathischer. Was für eine Freude, dass nach dem Abgang des „Stars“ Modeste und der anschließenden Pleitehalbsaison des FC nun ein „Zweitligatorjäger“ namens Terrodde für wenig Geld, aber mit viel Identifikation mit seinem ehemaligen Heimatverein vom VfB kam und nun sogar dem Erzrivalen M’gladbach zum Auftakt der hoffentlich noch folgenden Rückkehrjagd aus den Abstiregsplätzen einen „reintun“ durfte. Welch ein Jubel für Fleiß, Glück, Hartnäckigkeit ohne jeden Status und trotz wenig Hoffnung auf Ruhm und Championsleague. Danke!

    Eingetragen am 18.01.2018 um 04:48
  • Roland Appel zum Beitrag:

    SPD, Linke, Grüne, "Sammlungsbewegungen" - lest Greffrath

    Geffrath ist wirklich eine gute Analyse dessen gelungen, was der SPD nicht mehr einfällt, die Linke gar nicht denken kann und die Grünen sich schon seit 20 Jahren nicht mehr trauen: Menschliche Zukunft politisch zu denken. Als ich in den Nachrichten von Wagenknechts und Lafontaines „Sammlungsbewegung“ hörte, musste ich herzlich lachen: Die Oberspalter und -Sektierer gründen von Oben eine „Sammlungsbewegung“. Das erinnert an Gerhard Schröder, der 1978 als JuSo-Bundesvorstitzender eine „Bürgerrechtsbewegung“ (ca. 15 Mitglieder) gegen Berufsverbote gründete – Kommunisten und andere Betroffene durften da aber nicht mitarbeiten. Wie einsam muss es am Küchentisch in Saarbrücken für die beiden inzwischen wohl sein?

    Eingetragen am 17.01.2018 um 12:50
  • Herr Koslowski Holger zum Beitrag:

    Die Kultur-Abrissbirne der Bonner CDU-Fraktion

    man wird doch mal fragen duerfen: was kostet die welt, was waere wenn, keine Denkeverbote. So frei wie die CDU in Bonn moechte ich auch mal nach eine Bausetkasten mit der stadt umgehen. empfehle das kleine Vedikt: Verbietet das Bauen. Das Büchlein zeigt: Unsere Stadt ist fertig gebaut. Jetzt gilt es zu pflegen und zu erhalten. Eigenschaften die in der hiesiegen DNA offenbar fehlen.

    Eingetragen am 15.01.2018 um 11:00
  • Martin Böttger zum Beitrag:

    Ein bißchen Europa, viel "weiter so" und eine Obergrenze

    Der marxistische Realo Georg Fülberth kommt zu einem ähnlichen Ergebnis:
    https://www.jungewelt.de/artikel/325212.gut-und-schlecht.html
    Unsere gemeinsame Freundin Ferdos Forudastan kommt, mglw. als Fazit der Streitereien in ihrer SZ-Redaktion – ihren ersten Sätzen merkt man das Genervt-Sein an – zu einem viel gnädigeren Fazit:
    http://www.sueddeutsche.de/politik/eine-erneute-grosse-koalition-alles-andere-waere-schlimmer-1.3822447
    Tom Strohschneider beschreibt im Oxiblog, wie sich die „Die Linke“ genannte Partei vom Opponieren ablenkt:

    Neue Sammlungsbewegung? Die Linken und das Form-Substanz-Problem

    Eingetragen am 13.01.2018 um 02:26
  • Roland Appel zum Beitrag:

    Entertainment-Politik (Politisches Prekariat XIII)

    Als ich den Tageschau-Kommentator sagen hörte, das könnte ja die neue Präsidentschaftskandidatin werden, hat mich fast der Schlag getroffen. Nicht wegen der Dummheit dieses Vorschlages, sondern der Selbstverständlichkeit, mit der er von einem deutschen, öffentlich-rechtlichen Medium vorgetragen wurde. Winfrey ist etwa 900 Mio. Dollar schwer, eine Oligarchin wie Trump, ein Medienschwergewicht wie Berlusconi, zugegeben die liberalere Variante, aber eine Talkshow-Entertainerin, aber keine Politikerin. Wenn sowas von der Yellowpress kommt, kein Wunder, aber in der Tagesschau? Bah! Ich schrecke schon vor dem Gedanken zurück, Michelle Obama könnte auf dieselbe Idee wie Hillary kommen, obwohl die sicher qualifizierter wäre, sogar als ihr Mann es war, zumal ihre politische Karriere zurückgestellt hat. Aber auch das hätte ein G’mäckle, Familienclan, Kennedys, Clintons etc.

    Eingetragen am 09.01.2018 um 11:12
  • Rainer Bohnet zum Beitrag:

    RRX ohne Beuel - auch ohne Bonn?

    Die DB Netz AG hat für die Linke Rheinstrecke zwischen Köln und Remagen offizuell einen Kapazitätsengpass festgestellt. D.h., dass Mehrverkehr auf dieser Strecke b.a.w. nicht möglich ist. Daraufhin hat sie ein Konzept entworfen, wie die Engpässe abgemildert und/oder beseitigt werden können. Dabei handelt es sich um relativ kleine Maßnahmen bis hin zum Neubau von ein oder zwei neuen Gleisen, die ohnehin nötig wären, wenn dort mal eine S-Bahn fahren soll. Dieses S-Bahn-Projekt, das vom NVR/VRS bereits geprüft wurde, sollte beschleunigt werden. Und die kleineren Maßnahmen könnte die DB Netz AG sogar aus Eigenmitteln finanzieren. Darüber hinaus muss die ebenfalls geplante und positiv beurteilte Elektrifizierung der Voreifelbahn rasch umgesetzt werden. Dieses Projekt wird allerdings rund 50 Millionen EUR kosten. In diesem Zusammenhang sollte auch die Elektrizierung der Ahrtalbahn ins Auge gefasst werden.

    Auf jeden Fall müss die diversen Planungen spürbar forciert werden. Denn wenn sich erst nach 2030 etwas tut, verliert die Bahn Marktanteile.

    Eingetragen am 07.01.2018 um 03:22
  • Martin Böttger zum Beitrag:

    Macron zeigt Fake-News die Rote Karte

    Lieber Rainer, das „Stilmittel“ Lügen gibt es meines Wissens in der Politik, seit es sie gibt, also auch vor der Entstehung und Ausbreitung irgendwelcher neuer Medien, wie Buchdruck, Internet usw. Vor den „10 Geboten“ (Altes Testament) und danach auch, als wär‘ nichts gewesen.
    Leider wird bei Deinem Kommentar nicht klar, w i e Macron dem „ein Ende bereiten“ will. Es gibt da auch kritischere Sichten:
    https://www.heise.de/tp/features/Macron-blaest-zum-Angriff-gegen-Fake-News-im-Wahlkampf-3933402.html
    Es wird hoffentlich nicht so schlecht wie unser deutsches Gesetz:
    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/netzdg-berechtigtes-getoese-um-ein-daemliches-gesetz-a-1185973.html

    Eingetragen am 05.01.2018 um 06:10
  • Martin Böttger zum Beitrag:

    Kostenloses Parken ist kein Grundrecht

    Ergänzend dazu eine Beobachtung von vor zwei Jahren in Beuel:
    http://extradienst.nexxtpress.de/2015/10/07/breitbeinige-autos-und-eine-stundenweise-schoene-beueler-strasse/

    Eingetragen am 04.01.2018 um 04:58
  • Martin Böttger zum Beitrag:

    Iran IV - Hoffnung auf Demokratie im IT-Zeitalter?

    Etwas kühler (und ausgeschlafener ;-) ) wieder Rainer Hermann in der FAZ:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/iranische-regime-kontert-mit-gegendemonstrationen-15372506.html
    Hier ausserdem ein Interview mit Mehran Barati (Schwiegervater von Joseph Fischer) in den Nürnberger Nachrichten:
    http://www.nordbayern.de/politik/zorn-im-iran-es-geht-in-eine-radikale-richtung-1.7057841?rssPage=bm9yZGJheWVybi5kZQ==

    Eingetragen am 04.01.2018 um 03:51
  • Martin Köhler zum Beitrag:

    Iran (II) - zur Lage im Land

    Danke Ali, für diese „nicht offizielle“ Einschätzung. Ich war vor kurzem 2 mal im Iran (dienstlich-Agrarforschung) und es ist ein faszinierendes Land mit wunderbaren Menschen. Wer weitere „inoffizielle“ Einblicke in das gesellschaftliche und politische Leben dort bekommen möchte sollte von Ramita Navai „Stadt der Lügen“ lesen, klasse !

    Eingetragen am 04.01.2018 um 10:58
  • Roland Appel zum Beitrag:

    Warum wir nicht Weltmeister werden

    Ohne Lukas Podolski wird das eh nix. Worüber sollen die deutschen Kicker denn zwischendurch mal lachen?

    Eingetragen am 03.01.2018 um 01:58
  • Roland Appel zum Beitrag:

    ZDF-Hitparade: Die kulturelle Gegenreform der 70er

    Lieber Herr Böttger sen., nichts gegen deutsche Sprache und deutsche Texte – auch ich leide unter dem heute üblichen „Denglisch“ in der Wichtigtuerspräch. Ich war und bin nach wie vor Fan der „Neuen Deutschen Welle“ der achtziger, ohne BAP, Grönemeyer, Ina Deter, Erste allgemeine Verunsicherung oder Rio Reiser wäre unsere Popkultur nicht mehr denkbar. Aber um niveauvolle Texte, wie sie Reinhard Mey – für mich ein großer Sprachkünstler – Konstantin Wecker oder andere geht es mir nicht. Die Hitparade war tumb, oberflächlich, voller Klischeehafter Texte und einfach schlechtes Musikniveau. Selbst die Lieder, die heute für den „Ohrenbär“ die Einschlafsendung für Kinder auf WDR 5 geschrieben werden, sind dagen Musikkunst. Ich glaube einfach, man hätte es besser machen können und wollte es absichtlich nicht. Das war kein Zufall, sondern hatte System.
    Herzliche Grüße und nichts für ungut.

    Eingetragen am 31.12.2017 um 03:26
  • Rolf Sachsse zum Beitrag:

    ZDF-Hitparade: Die kulturelle Gegenreform der 70er

    Pardon, aber warum sich an solcher Negativität abarbeiten? Diese Gebrauchtwagenverkäufer (alle männlich, viele Theologen) sind doch keiner ernsthaften Erinnerung wert, und für eine mediengeschichtliche Darstellung fehlen mir zuviele Faktoren wie etwa die frühe Einsparung von Radiotechniker*innen durch die Selbstfahrer-Programmierungen ab Mitte/Ende der 1970er Jahre, von einer präzisen Fernseh-Geschichtsschreibung (etwa in der dreibändigen „Medienlandschaft Saar“) einmal ganz abgesehen. Empfehle als Gegenlektüre: David Stubbs, Future Days. Krautrock and the Building of Modern Germany, London : Faber & Faber 2014, ISBN 9-780571-283323.

    Eingetragen am 31.12.2017 um 12:10
  • Martin Böttger zum Beitrag:

    ZDF-Hitparade: Die kulturelle Gegenreform der 70er

    Hier noch eine schöne Erinnerung, wie linksradikale deutsche Engdenker bei den Essener Songtagen 1968 mit dem leider schon verstorbenen US-Musiker Frank Zappa aneinandergerieten :
    https://jungle.world/artikel/2017/51/undeutscher-beat
    Ich habe ein Alibi, ich war erst 11.

    Eingetragen am 31.12.2017 um 11:41
  • Martin Böttger zum Beitrag:

    ZDF-Hitparade: Die kulturelle Gegenreform der 70er

    Wenn ich da mal vermittelnd eingreifen darf ;-)
    Es gab mal auf Vinyl, ich glaube im Vertrieb von Zweitausendeins, ein „Deutsches Album“ der Beatles, habs eben schon bei mir im Regal gesucht und nicht gefunden. Wer das hört, versteht, dass das „Problem“ nicht die Sprache des gesungenen Textes ist, sondern die Sprache der Musik. Der grösste Single-Hit der Beatles war meines Wissens „I want to hold your hand“, in der deutschen Version übersetzt (von Camillo Felgen, damals Radio Luxemburg) zu „Komm gib mir deine Ha-ha-ha-haha-hand“.
    Der klassische deutsche Dieter-Thomas-Heck-Musiker Tony Marshall hatte 1972 (oder 73?) den grössten Singleverkaufshit aller deutschen Schlagerzeiten mit dem wörtlich exakt gleichen Titel, aber einer Heck-kompatiblen Komposition. Wer es aushält, beides hintereinander zu hören, versteht, was ich meine.
    Stark vereinfacht formuliert: Heck-Schlager mussten marschmusikähnlich und immer nachklatschbar sein. Es war die Uniformität, die uns erschreckte. Einigen gelang es daraus auszubrechen, prominentestes Beispiel war Marianne Rosenberg, die aus Selbstironie ihr eigenes Geschäftsmodell kreierte – Respekt!
    Die von Roland erwähnten Herren Kögel, Laufenberg und ihre heutige Erbin Valerie Weber (WDR-Programmdirektorin) haben es dann geschafft, uns mit der Uniformierung der Radiomusik komplett zu verjagen. Wir dürfen uns als Haushaltsabgabenzahler mit einigem Recht enteignet fühlen.
    Es gab übrigens auch damals schon gute deutschsprachige Musik (nicht nur Lindenberg): von Hein&Oss (altes Volkslied), über Hannes Wader und Knut Kiesewetter (friesisch), Floh de Cologne und Ton, Steine Scherben (Rock) bis zum klassischen Franz-Josef Degenhardt. Aber natürlich nicht bei Heck und im CDF.

    Eingetragen am 31.12.2017 um 11:33
  • W. Böttger zum Beitrag:

    ZDF-Hitparade: Die kulturelle Gegenreform der 70er

    Sehr geehrter Herr Appel,
    woher nehmen Sie das Recht Millionen Menschen für dumm zu bezeichnen, die in den siebziger Jahren mit Begeisterung und Freude die Musiksendungen von Dieter Thomas Heck gehört und gesehen haben, und was haben Sie gegen die deutsche Sprache in Musikstücken?? Ich persönlich, bin heute 85 Jahre alt, und vermisse die deutsche Sprache in sehr vielen Bereichen unseres öffentlichen Lebens, nicht nur in der Musik.
    Walter Böttger

    Eingetragen am 31.12.2017 um 09:18

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