Thema: Cyberwar

Cyber-Vorkriegsphase? / Gabriel & Wagenknecht?

Von , am Sonntag, 11. Februar 2018

Felix Lee erläuterte in der Wochenend-taz die fortgeschrittenen Bemühungen des chinesischen Regimes, seine Bürger*innen unter totale Kontrolle zu bekommen. Schmeichelnde Experten werden von ihm zitiert, demzufolge Europa bei ähnlichen Bemühungen global keine wichtige Rolle mehr spiele. Schön wärs, und noch schöner, wenn das ein Fundament für eine technisch und politisch alternative Gegenoffensive wäre. Matthias Monroy beschreibt bei telepolis, wie wenig erfreulich hinterhergetrottet wird.
Stefan Krempl berichtet, wie Wissenschaftlerinnen versuchen, die globale Cyberwar-Aufrüstung und ihre Triebkräfte wissenschaftlich zu erfassen. Weiterlesen

Die Abwrackprämie der IT-Branche?

Von , am Samstag, 6. Januar 2018

Ganz, ganz schlimme Sicherheitslecks. Und die quasi bei Allen. Was kann es Schöneres geben, um die Weltwirtschaft am Laufen zu halten? Seit der Erfindung der Druckertinte werde ich das Gefühl nicht los, dass die Geschäftsmodelle der Drogendealer die Modelle der Zukunft sind. Oder wo liegt der Unterschied zu „unseren Zukunftsindustrien“?

Michael Spehr referierte in der FAZ die neue IT-Sicherheitskrise. Und hier spekulieren seine Kollegen einen Tag später im Wirtschaftsteil, wem die Krise nutzen könnte. Bei Heise-online wird das Leck technisch genauer erklärt.
Sehr Lachen müssen wir, wenn wir hören und lesen, dass der Aktienverkauf eines Intel-Bosses „nichts“ mit dieser Krise zu tun habe. Klar, sowas ist ein blöder Zufall.
Auch stimmt es überhaupt nicht, Weiterlesen

CIA / Penny / Stauss zu Merkels wundem Punkt

Von , am Donnerstag, 9. März 2017

Die jüngsten Wikileaks-Enthüllungen zur CIA-Sppionagearbeit machen deutlich, wie widersinnig und ressourcenverschwendend es im Cyberwar-Wettrüsten zugeht – „Angreifer“ und „Verteidiger“ brauchen und begünstigen einander auf unsere Kosten – hier (Gaycken) und hier (Kurz und Rieger vom CCC) Texte von FAZ-Gastautor*inn*en.

Die gestrige taz-Sonderausgabe zum Weltfrauentag war extrem materialreich und lesenswert, insbesondere weil sie weit über unsere bornierten Landesgrenzen hinausblickte. Laurie Penny hatte sich in England ins Flugzeug gesetzt zum „Women’s March“ in den USA und dabei skurrile und sehr politische Erlebnisse.

Regelmässige Leser wissen bereits, dass ich eine hohe Meinung von Frank Stauss‘ politischer Intelligenz habe. Nach Martin Schulz widmete er sich nun den nicht wenigen wunden Punkten von Frau Merkel.