Thema: Petrini

Slowfood-Magazin mit Eifel und Chengdu

Von , am Samstag, 3. Februar 2018

Sie können nach Hennef zur Siegtal-Kaaffeerösterei (Frankfurter Str. 109) fahren, oder sich beim Zeitschriftenhändler Ihrer Wahl beschweren, wenn Sie das neue Slowfood-Magazin lesen wollen. Oder natürlich Slowfood-Mitglied werden. Dann ist der Versand der 100 Seiten dicken Zeitschrift inklusive.
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Slowfood-Bewegung war in Chengdu/China – Köln im Mitgliedermagazin

Von , am Samstag, 25. November 2017

Chengdu ist Partnerstadt Bonns. Dort fand Ende Oktober/Anfang November der Internationale Kongress der Slowfood-Bewegung statt. Mit den Worten von Gründungspräsident Carlo Petrini geht es der Bewegung aktuell um drei Aktionslinien:
1. Schutz der Vielfalt in allen ihren Formen
2. Demokratisierung der Lebensmittellieferketten, in unserer Region z.B. Regionalwert AG Rheinland, die von Slowfood-Mitgliedern mitbegründet wurde
3. Relevanz der Bildung.
Petrini und seine italienischen Genoss*inn*en überragten das traditionslinke Sektierertum etablierter Parteien und Organisationen schon immer mit strategischem Weitblick. So interpretiere ich die Wahl eines chinesischen Tagungsortes und eines chinesischen Mitglieds ins internationale Slowfood-Präsidium. „Gerde dort wird sich zum grossen Teil die Zukunft der Welternährung abspielen“, so Petrini. Weiterlesen

Liberale Religion? / NSU-Prozess

Von , am Donnerstag, 27. Juli 2017

Die Österreicherin Isolde Charim, wie ihr Kolumnisten-Landsmann Robert Misik gut mit dialektischem Talent ausgerüstet, wirft in ihrer taz-Kolumne die berechtigte Frage auf, inwieweit Religion grundsätzlich und überhaupt zu gesellschaftlichem Fortschritt beitragen kann.
Diese Frage ist die Überschrift über der Amtszeit des heutigen Katholikenpapstes. Carlo Petrini, Gründungsvorsitzender der globalen Slowfood-Bewegung und alter, intellektuell beweglich gebliebener Italo-Linker, beschreibt in diesem Freitag-Interview eine bemerkenswerte strategische Annäherung. Ergänzend dazu hier seine Kolumne im aktuellen Slowfood-Magazin.

Thomas Moser/telepolis berichtet aus dem Münchener NSU-Prozess. Ja, im Vergleich zur Türkei ist unsere Justiz unabhängig, vielleicht nicht ausreichend von der veröffentlichten Meinung, aber von unserer Staatsführung. Von der Bundesanwaltschaft (BAW) dagegen wird man das nicht mehr behaupten können.