Thomas Moser/telepolis hört nicht auf. Und ich nicht damit, auf seine Arbeit hinzuweisen. Der Terroranschlag am Berliner Breitscheidplatz ist jetzt schon über zwei Jahre her, der mutmassliche Täter erschossen. Aber die Familien der 12 Todesopfer, die zahlreichen Verletzten und die demokratische Öffentlichkeit werden niemals aufhören die Aufklärung dieses Verbrechens zu fordern, so lange sie von den sog. “Sicherheits”-Behörden dieses Landes verhindert wird. Jetzt hat ein Beamter des LKA-Berlin (aus Versehen?) rausgelassen, dass die Behauptung des Inlandsgeheimdienstes BfV, er habe mit dem Kerl nichts zu tun gehabt (“Polizeifall”), eine dreiste Lüge war. Vor einem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss ist das, wenn ich nicht nicht irre, zumal für Angehörige des öffentlichen Dienstes, eine Straftat. Deutlich macht Moser ausserdem, was Mafiaorganisationen von deutschen Behörden noch lernen können: mit effizienten Parallelstrukturen der kurzen Befehlsstränge eine spätere Nachvollziehbarkeit und Aufklärung effizient verhindern. Kompliment, würde Don Corleone sagen, von euch kann mann noch was lernen.
Das gilt auch für die untergehenden deutschen Zeitungs- und Zeitschriftenverlage, die sich für “True Media” verpflichtet haben. Aber was heisst das genau? Das Wörterbuch bietet die Möglichkeiten: wahr, treu, echt, tatsächlich, richtig, genau. Was davon sind nun die Verlage Burda, Bauer, und Funke-Mediengruppe? Fragt Mats Schönauer/uebermedien, angesichts der Tatsache, dass sie bis heute mittels der Lüge eines angeblichen Sohnes von Charles Windsor und Camilla Parker-Bowles ihr Kapital vermehren. Glücklich, wer wie ich diesen als “Verlag” Getarnten schon lange nichts mehr abkauft … oops, meine TV-Spielfilm ist ja auch von Burda!