– Mit Nachtrag am 29.08. –

– Geliefert (2021) –

Wenn sie ein Restbedürfnis nach Unterhaltung und dieses Wochenende nur Zeit für einen Film haben, dann wünsche ich ihnen, dass es dieser ist: Ich feiere Bjarne Mädel ja schon dafür, wenn er nur an der Eppendorfer Grillstation vorbeiläuft. Doch wenn er, so wie in dem (Debut!-)Spielfilm von Jan Fehse (2021), ganze 89 Minuten Zeit bekommt, dann zeigt sich, wie weit er inzwischen von Strombergs Sidekick in die Riege der ganz wenigen “großen” deutschen Charakterdarsteller aufgestiegen ist.

Nach diesem Film begegnen sie ihren Paketbot:innen mit nocheinmal ganz anderen Augen. Und für einen menschenwürdigen Mindestlohn und die Gewerkschaftsorganisation der Beschäftigten im Sumpf der Subunternehmen des Logistikgewerbes sind sie dann sowieso!

“Geliefert” – in der Mediathek bei arte (Verfügbar bis 25.09.2021)


 – Die Relativitätstheorie der Liebe (2011) –

Und wo wir oben schon in der Eppendorfer Grillstation waren, hier noch der Hinweis auf ein ganz anderes Stück Schauspiel- und, ganz besonders, Maskenbildner:innenkunst. Katja Riemann und Olli Dittrich in einer ARD/Degeto Produktion von 2011, unter der Regie von Otto Alexander Jahrreiss, die mal keine Schmonzette aber ein schöner Film über die Liebe ist. Sehr amüsant! 12 Hauptrollen = zwei Darsteller:innen. Ganz in Echt!

“Die Relativitätstheorie der Liebe” – in der ARD Mediathek (Verfügbar nur noch bis zum 04.09.!)


Und…: – Grimme-Preis (2021) –

(Nachtrag am 29.08.) Waren sie schonmal in Marl? Nicht? Warum fahren sie nicht hin? Wie alle die im Fernsehen kreativ und wichtig sind (hätte hier noch “schön” eingefügt… aber das liegt im Auge der Betrachter:innen, deshalb verzichte ich lieber darauf). Einziger Grund für diese: Sie sind alle eingeladen zur Verleihung der Grimme-Preise (oder berichten darüber).

Extradienst-Leser:innen und WDR-Zuschauer:innen dagegen haben es besser. Sie müssen nicht ins nördliche Ruhrgebiet reisen, sondern können das ganze Event, auf 2 Stunden gekürzt, auf dem Sofa zuhause sehen. (Schnittchen & Sekt gibt es im Kühlschrank.) Darüber hinaus sind die meisten preisgekrönten Beiträge auch noch/wieder in den jeweiligen Mediatheken verfügbar!

“Grimme-Preis 2021” – WDR Mediathek (Verfügbar bis 29.08.2022.)

Oder zum Nachlesen: https://www.grimme-preis.de/57-grimme-preis-2021/preistraeger/

#HerzlichenGlückwunsch!

#Verdient!

Über den/die Autor*in: Der Maschinist

Der Maschinist lebt und arbeitet im Maschinenraum dieses Blogs, in einem tiefen Keller irgendwo im südwestlichen Münsterland. Früher war er Bergmann, Taxifahrer und Regaleinräumer im Möbelhaus. Im Extradienst schreibt er neuerdings unter Pseudonym, weil er ein Spiel mit dem Google Algorithmus spielt, der alles wissen will, aber nicht muss. Mit dem Herausgeber ist er verwandt aber nicht verschwägert. ;-) Der Maschinist auf Mastodon