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Vincent Klink 70 – die Freude des Gratulierens

Essen ist notwendige Bedingung – für Leben und Lust Meine Verehrung für Vincent Klink ist Leser*inne*n dieses Blogs gut bekannt. Zu lange war ich schon nicht mehr bei ihm auf der Wielandshöhe in Stuttgart. Durch Jakob Strobel Y Serra/FAZ wurde ich auf Vincents 70. Geburtstag aufmerksam. Wenn er in Griffnähe wäre, überkäme mich jetzt ein Umarmungsbedürfnis. Ein herzlicher Glückwunsch auch aus Beuel, für einen der menschlich und politisch grössten Köche unseres Landes! Vorgestern machte ich auf eine neue Veröffentlichung zum Thema Essstörungen aufmerksam.

Mexikos Frauen / Vincent Klink

Die Frauen Mexikos und ihre Selbsthilfeorganisationen avancieren zur globalen Fachelite in Sachen Frauen-Misshandlungen und -Morde. So konnte es passieren, dass dieser aufwühlende Text aus der SZ von gestern im Wissenschaftsteil landete. Wenn er dadurch mehr gelesen wird, möge es so sein. Koch- und Lebenskünstler Vincent Klink wurde aktuell mal wieder zur Lage einvernommen, von der Kontext-Wochenzeitung. Es ist mir immer wieder eine Freude, ihm bei seinem Schaffen zuzusehen, und ich bin stolz diesen grossartigen Kerl persönlich kennen gelernt zu haben. Von Bonn aus ist seine Wielandshöhe in Stuttgart bequem in einem Tagesausflug mit der Bahn zum Mittagessen zu erreichen; zur Tagesschau ist mann oder frau wohlig gesättigt und beglückt wieder zuhause. So eine Reise mit kulinarischer Vollverpflegung ist jeden investierten Cent wert.

“Das regelt alles der Markt”

Der NDR und der Bauernverband werden keine Freunde mehr Ute Jurkovics und Lars Kaufmann haben dem Deutschen Bauernverband in der NDR-Reihe 45min (Redaktion: Kathrin Becker) einen technischen KO verpasst. Und zwar, weil sie ohne Missionsauftrag fair, ausgewogen und faktensicher, cool operierten. Zwei führende Bauernverbandsvertreter kamen ausführlich zu Wort. Die “Gegenseite” markierten keine Grünen Latzhosentypen, sondern moderne, pragmatische Bäuerinnen und Bauern, die schlicht erkannt haben, dass der Verband ihre Interessen nicht vertritt.

Stuttgart

Deutungen der Stuttgarter Krawalle von unterschiedlicher Qualität Dass die Nachrichtengebung aus Stuttgart im Juni ein rechtes Agendasetting der “Sicherheits”-Behörden war, war von vorneherein klar. Die in Baden-Württemberg und Stuttgart starken und einflussreich mit prominentesten Personen (Kretschmann, Kuhn) mitregierenden Grünen dem keine Alternative entgegensetzten, sondern mühselig graduelle Korrekturen an den politischen Interpretationen zu platzieren versuchten, lässt für die Zukunft Grünen Mitregierens nichts Gutes ahnen.

Gastronomen sind irre

Je teurer, umso unrentabler? Der DLF wiederholte gestern ein WDR-Feature von Maike von Galen (geb. Jansen in Bonn): “Die Rechnung bitte! – Ein Blick in die deutschen Sterneküchen”. Produziert 2019, also Präcorona. Schon ohne Coronakrise mussten Gastronom*inn*en, Köch*inn*e*n, Sommeliers, Servicekräfte (positiv) bekloppt sein, wenn sie in dieser Branche ihren Lebensunterhalt bestreiten wollten. Die Coronakrise wird die ökonomische Auslese der betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter beschleunigen und brutalisieren.

Ich bin nicht allein

Natürlich weiss ich das von den Extradienst-Leser*innen, etliche schreiben mir ähnliches Unbehagen, mit nicht wenigen spreche ich am Telefon, oder bei Spaziergängen. Ausgerechnet auf einem lange Monate scheintoten Blog, Carta, zu Lebzeiten von Robin Meyer-Lucht ein meinungsführendes digitales Medium mit zahllosen wichtigen Diskussionsbeiträgen, finde ich meine aktuellen Gedanken nun wieder.

Deborah Ann Harry und die Wegmoderierer

Jenni Zylka gehörte zum Mitarbeiter*innen*stamm meines Katechismus, des “Häuptling eigener Herd”. Wer dort mit Vincent Klink und Wiglaf Droste gut ausgekommen ist, kann nicht verkehrt sein. Zylka war in Hamburg bei einer Präsentation von Deborah Ann Harry, älteren Herrschaften als ehemalige Sängerin einer Band namens “Blondie” bekannt. Mrs. Harry hat das reife Damenalter von 74 erreicht, und vermutlich mehr erlebt, als die meisten von uns. Sie hätte der Öffentlichkeit einiges zu sagen, von einem coolen feministischen Standpunkt aus. Es könnte um andere Dinge gehen, als wie dieser oder jener Männerschwanz ausgesehen hat. Frau Zylka zufolge hats der Moderator grandios vergeigt. Was für ein Debakel.

Schaum vor Müllers Mund

Schaum vorm Mund macht blind. Zunächst begann meine Mittagspause im Momo-Bistro wohlgelaunt. Ohne Verabredung traf ich zufällig einen ehemaligen Wohngenossen (1977-1998) plus Extradienst-Autor Michael Kleff. Es gab so viel zu Schwatzen, dass ich zunächst nicht zum Lesen kam. Dann begann ich mit der Jungen Welt, fand dort den 3, Teil der Wiglaf-Droste-Nachrufe (ohne Vincent Klink aber mit Küppi und Fritz Eckenga)

Wiglaf Droste / Wikipedia

Die Junge Welt veröffentlicht einen Mehrteiler (1. Teil, 2. Teil) mit Nachrufen auf Wiglaf Droste, von seinen zahlreichen Freund*inn*en und Verehrer*inne*n. Ein 3. Teil folgt, so vermute ich, morgen an gleicher Stelle. Beeilen Sie sich, denn die Junge Welt lässt ältere Texte nach einigen Tagen in einem Paywall-Archiv verschwinden. Ich vermisse unter den Autor*inn*en Vincent Klink – vielleicht ist er morgen dabei. Wiglaf hätte es sowieso gewusst:

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