SPD – es gibt eine gute Nachricht

Von , am Samstag, 8. Februar 2020, in Beuel & Umland, Politik.

Gute Nachricht für die SPD. Ja, sowas gibt es. Nicht Thilo Sarrazin, aber immerhin Willi Nowack ist ausgetreten. Den habe ich 1975 als Essener Juso kennengelernt, damals schon ein Arschloch. Eine Jugendzentrumsinitiative, in der sogar die FDP mitmachte, diffamierte er als “kommunistisch gesteuert”. Seitdem hat er sich nicht mehr geändert. Jahrzehntelang war er “der Pate” der Essener SPD, die solche Talente wie Guido Reil hervorgebracht und jahrzehntelange absolute Mehrheiten verspielt hat. Extradienst-Autor Wolfgang Hippe hat ihm in seinem Buch “Lokaltermin” 2004 ein verdientes Denkmal gesetzt. Leider habe ich keine Verlagsseite zum Verlinken gefunden, hier eine Besprechung von Diana Siebert. Essens […]

Die 15-Minuten-Recherche (5)

Von , am Donnerstag, 11. April 2019, in Politik.

von Wolfgang Hippe Eine Meldung oder ein Interview, ein Statement oder ein Satz als Anlass zu einer kleinen Recherche. Voraussetzung: Man muss mindestens ahnen, wonach man suchen will. Damit verbunden ist kein Anspruch auf Vollständigkeit. Kurzum: es geht nicht um „Wahrheit“. Über finanzielle Risiken der Menschenrechtspolitik – Infos diesmal in nur fünf Minuten

Die 15-Minuten-Recherche (4)

Von , am Dienstag, 9. April 2019, in Politik.

von Wolfgang Hippe Eine Meldung oder ein Interview, ein Statement oder ein Satz als Anlass zu einer kleinen Recherche. Voraussetzung: Man muss mindestens ahnen, wonach man suchen will. Damit verbunden ist kein Anspruch auf Vollständigkeit. Kurzum: es geht nicht um „Wahrheit“. Das Beispiel Wohnungsmarkt: Wann darf geltendes Recht angewendet werden?

Die 15-Minuten-Recherche (3)

Von , am Donnerstag, 4. April 2019, in Politik.

von Wolfgang Hippe Eine Meldung oder ein Interview, ein Statement oder ein Satz als Anlass zu einer kleinen Recherche. Voraussetzung: Man muss mindestens ahnen, wonach man suchen will. Damit verbunden ist kein Anspruch auf Vollständigkeit. Kurzum: es geht nicht um „Wahrheit“. Zitate “In many OECD countries, middle incomes have grown less than average incomes and in some countries they have not grown at all.

Die 15-Minuten-Recherche (2)

Von , am Freitag, 29. März 2019, in Beuel & Umland, Politik.

von Wolfgang Hippe Eine Meldung oder ein Interview, ein Statement oder ein Satz als Anlass zu einer kleinen Recherche. Voraussetzung: Man muss mindestens ahnen, wonach man suchen will. Damit verbunden ist kein Anspruch auf Vollständigkeit, was die erfassten Informationen betrifft. Deren Vielfalt ist natürlich unüberschaubar – Fake News inbegriffen. Kurzum: es geht nicht um „Wahrheit“. Preisfrage: Was verbindet S 21 mit dem Brexit?

Die 15-Minuten-Recherche

Von , am Dienstag, 26. März 2019, in Politik.

von Wolfgang Hippe Eine Meldung oder ein Interview, ein Statement oder ein Satz als Anlass zu einer kleinen Recherche. Voraussetzung: Man muss mindestens ahnen, wonach man suchen will. Damit verbunden ist kein Anspruch auf Vollständigkeit, was die erfassten Informationen betrifft. Deren Vielfalt ist natürlich unüberschaubar – Fake News inbegriffen. Kurzum: es geht nicht um „Wahrheit“. Die Auswertung der vorgefundenen Materialien kann allerdings mehr als 15 Minuten dauern. Zitate „Was wir in den neunziger Jahren noch nicht einlösen konnten, weil wir als Partei insgesamt noch nicht weit genug waren, dafür ist jetzt Zeit, nämlich dass wir einen zweiten Anlauf nehmen, eine […]

Klassenkampf um Wissen und Kultur

Von , am Sonntag, 2. September 2018, in Hörbefehl, Lesebefehle, Medien, Politik.

Die Konzern-Algorithmen machen uns doof Meine Anerkennung für die sonntägliche DLF-Reihe “Essay und Diskurs” steigt beständig. Heute kam dort die Sozial- und Philosophie-Wissenschaftlerin Lisa Herzog zu Wort (mehr zu Frau Herzog hier). Sie macht anschaulich, warum die Verfügungsgewalt über Wissen und seine Verteilung bzw. Zuteilung der entscheidende Machtfaktor in einer Demokratie ist. Daraus entwickelt sie schlüssig die Forderung, dass die Verfügungsmacht und Kontrolle der programmierten Algorithmen nicht den hierarchisch beherrschten Konzernen überlassen bleiben darf.

Rechtsrheinisch flussabwärts – Köln-Mülheim

Von , am Donnerstag, 19. Oktober 2017, in Beuel & Umland, Genuss, Politik.

von Wolfgang Hippe aus dem Kalender “mülheim dreimal anders“ Och, wat wor dat fröher schön doch in Müllem … Klingt wie die Einladung zu einer kleinen Zeitreise. Man schlendert gemächlich die Frankfurter Straße entlang, nimmt im Japanischen Teehaus am Stadtgarten einen Tee, quert dann den Oscar-Platz Richtung Rhein, biegt auf der Suche nach der Strunde in die Bachstraße ein und findet sich auf der Freiheit wieder, die letzte der Strunder Mühlen hinter sich, das Plätschern des Baches noch im Ohr, neben sich an der Ecke das Haus »auf der Brücke«. Die große Brücke ignorieren wir jetzt einfach. Rechts erum und […]

Open Space – Open Mind – Open Society

Von , am Donnerstag, 24. August 2017, in Allgemein, Politik.

Notizen zu einem allgegenwärtigen, widersprüchlichen und vieldeutigen Narrativ, Variationen inbegriffen von Wolfgang Hippe Auftakt Der Begriff der „Offenen Gesellschaft”/„Open Society” ist in der Öffentlichkeit überall präsent und scheint zeitlos gültig zu sein. Er ist in aller Regel irgendwie positiv besetzt und soll den Rahmen für Liberalität, Egalität und Säkularität einer Gesellschaft bilden. Weitere Stichworte, die in Zusammenhang mit dem „Erfolgsmodell” auftauchen: Aufklärung, Offenheit, Partizipation, Fortschritt, Gerechtigkeit, Konsens, Interessenausgleich, Aufstiegschancen, Wachstum und Wohlstand. Die Aufzählung ließe sich beliebig fortsetzen. Kurz: die „Offene Gesellschaft“ steht für ein umfassendes, aber unbestimmtes und deshalb interpretationsbedürftiges Versprechen für eine bessere Zukunft der Gesellschaft insgesamt. In […]

Für alles offen!

Von , am Montag, 27. März 2017, in Politik.

von Wolfgang Hippe Besprechung mehrerer Bücher von oder mit Harald Welzer Zu den vielverwendeten politischen Schlagworten der letzten Jahre gehört das Wort von der „Offenen Gesellschaft“ – kein Politiker, kein Feuilletonist mag auf Dauer darauf verzichten. Dabei begleitet diese Rede die deutsche Politik schon länger. Seit den 1970er Jahren haben sich alle BundeskanzlerInnen alternativlos zu dieser Popper’schen These und ihren Implikationen bekannt. Der kritische Rationalist lehnte krudes „Stammesdenken“ ab, das für „geschlossene Gesellschaften“ typisch war – hier verortete er neben dem „Nationalstaat“ auch das Gerede vom „auserwählten“ Volk, der „auserwählten“ Klasse oder der „auserwählten“ Rasse. Utopien und Visionen waren ihm […]

Kunstmuseen – Dynamik des Verbergens

Von , am Dienstag, 18. Oktober 2016, in Genuss, Politik.

von Wolfgang Hippe Buchrezension: Walter Grasskamp „Das Kunstmuseum. Eine erfolgreiche Fehlkonstruktion“ 185 S., München 2016, Beck Verlag Die Kulturpolitik hierzulande ist wesentlich auf Institutionen fixiert – den Rahmen der Debatten setzen in aller Regel die stets hervorgehobenen angeblich „weltweit einzigartigen“ Kulturlandschaften etwa des Stadttheaters oder der Museen. Folgerichtig ist der Diskurs wesentlich von den entsprechenden Lobbys geprägt und kreist regelmäßig um die „Abhängigkeit von der öffentlichen Hand“. Schon deshalb verdient ein Buch Aufmerksamkeit, das für sich beansprucht, „eine lobbyfreie Theorie des Kunstmuseums zu erproben“. Zu beachten ist dabei die Formulierung „erproben“.

DIE ANSTALT

Von , am Mittwoch, 26. September 2018, in Genuss, Medien, Politik.

DIE ANSTALT ——politische satire im ZDF– von Dieter Bott (Der Autor lässt uns im Folgenden teilhaben an seiner Korrespondenz mit seiner in Kreta urlaubenden Freundin.) LIEBE GIS WAS GIBT ES NEUES BEI DIR AUF KRETA—?-HIER IN DÜSSELDORF IST ALLES WIE IMMER– 1 vorm tv gestern abend ergreift mich die rührung bei DER ANSTALT, wenn max uthoff –als stocksteifer kalter seehofer- und claus von wagner mit von bauch- und kreuzschmerz-verzerrtem gesicht die widersprüche der linkspartei zum doktor trägt — und wenn auch die kebekus –ohne gross rumzuschreien—sich brav in ihre assistentInnen-rolle fügt