Beueler-Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: 3sat (Seite 1 von 9)

Wer wir sind

Erst in dieser Woche war ich, animiert durch eine gute Freundin, die dort arbeitet, in der Ausstellung “Wer wir sind” in der Bundeskunsthalle (noch bis 8. Oktober). In einem Schnelldurchgang suchte ich sie nach Ankern meiner persönlichen Erinnerung ab. Zu meiner eigenen Überraschung gab es für mich auch Überraschungen, die mir bislang nicht bekannt waren. Meine Grundeinstellung zur Ausstellung wurde positiv beeinflusst durch die Feststellung, dass Mark Terkessidis sie mitkonzipiert hat, von dem ich schon lange eine gute Meinung habe. Weiterlesen

Ein Fest für Robert De Niro…

Zum achtzigsten Geburtstag des amerikanischen Schauspielers & Regisseurs zeigen die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten eine Retrospektive auf fast allen Kanälen. Und womit? Mit Recht! Eine Übersicht über die Festivitäten…:

Ich weiß ja nicht, wie sie das sehen. Robert de Niro hat uns in in den Filmen seiner langen Karriere so viele einzigartige Auftritte hinterlassen, wie unterdurchschnittliche, uninspirierte, überflüssige ebensolche. Bei ihm bin ich äußerst ambivalent. Lieblingsschauspieler? Vielleicht, vielleicht nicht. Aber ein Gigant ist er doch. Der darf auch mal Filme aus Langeweile machen. Oder für’s Geld. Ich bin tatsächlich Allesseher. Und da gäbe es zu seinem Geburtstag theoretisch natürlich eine Menge “alles” wiederzusehen. Weiterlesen

Die besondere Schwere der Schuld

“Lohnt es sich eigentlich immer, einen Film zu sehen, nur weil Götz George die Hauptrolle spielt?”

Das hat Ursula Scheer  anlässlich der TV Premiere des 20:15 ARD Krimis “Besondere Schwere der Schuld” von Regisseur  Kaspar Heidelbach und Drehbuchautor Sascha Arango, vor gut 10 Jahren in der FAZ gefragt. Schon damals war meine Antwort “Ja, immer!”. Und da sollte ich noch nicht ahnen, dass der Film tatsächlich das vorletzte Werk des großen Duisburgers Berliners gewesen sein sollte. Weiterlesen

Wiedersehen mit Kottan

Und: Anneke bei Ina

mit Update 10.8.

Es war für mich in den 70er Jahren ein TV-kulturelles Erweckungserlebnis. Meine WG wäre imstande gewesen, einen Fanclub zu gründen. “Kottan ermittelt” nahm diesen “Das ist doch die Härte: Oberlippenbärte!” jeden Überrest an Autorität und gab sie vor den damaligen TV-Glotzermassen der realistischen Lächerlichkeit preis. Und den österreichischen Politdschungel, dessen Gipfel der Verkommenheit erst noch bevorstand. Es war also prophetisch. Schade für Österreich, aber lustig für uns Piefkes. Weiterlesen

Krimiperlen

3sat recycelt Qualitätsware

Die Baztán-Trilogie war mir noch nicht bekannt. Die Verfilmung von 2017 erweckt den Eindruck, dass im Baskenland “englisches” Wetter herrscht. Es regnet fast durchgehend. Und wenn nicht, bleibt alles grau. Die Story ist so düster, dass sie in mir alle Assoziationen an spanische Inquisition und die verbrecherische Allianz zwischen den reaktionärsten Kräften der katholischen Kirche und dem spanischen Faschismus wachruft. Gegen diese tiefe Furchen in der spanischen Gesellschaft kämpft eine tapfere zierliche Kommissarin an. Weiterlesen

KI

Künstliche Idiotie & Oligarchie / Best of 5. April 2023

Nur ein Hype? Thomas Knüwer meint Nein. Der Mann versteht nicht nur was davon. Er kann auch schreiben. Wenn ich ihn richtig verstehe, handelt es sich um die nächste technische Revolution, nicht als kurzzeitiger Akt, sondern als Prozess:Künstliche Intelligenz mal nüchtern betrachtet – Vielleicht ist das größte Problem mit Künstlicher Intelligenz, dass Menschen keine Gebrauchsanweisungen lesen.” Wenn er recht hat, ich bin geneigt das zu glauben, ist die politische Frage um so bedeutsamer: wer bestimmt Zielsetzung, Forschung, Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Art und Weise der Nutzung? Elon Musk u.v.a. sind nur sauer, weil sie nicht den Hut aufhaben. Doch wem gehört der Hut? Sollte er nicht der Allgemeinheit dienen? Weiterlesen

Mediathekperlen-Vorschau

mit Update 12.3. und 15.3. (Mediathekverfügbarkeiten)

Kommenden Mittwoch (15.3.) gibt es nicht nur Champions League, sondern auch einiges zu sehen. Weil es so geballt und parallel präsentiert wird, geht es nicht ohne Mediathek.

“Kolya” (Tsch. / GB / F 1996) hat 1997 einen Oscar bekommen. 20.15 h, Arte. “František Louka, ein virtuoser Cellist, gerät nach seinem Rausschmiss aus der Philharmonie, in finanzielle Bedrängnis. Mit einer Scheinehe gegen Bezahlung will sich der unverbesserliche Schürzenjäger aus der Affäre ziehen … – Jan Sveraks Oscar-prämierter Film (1996) ist untermalt von der Musik Antonin Dvoraks und Bedrich Smetanas.” Mediathekverfügbarkeit nur bis 29.3. Weiterlesen

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