Die GrĂŒne Partei steht nach dem Jamaika-Aus und dem voraussichtllichen “Weiter So” der GroKo vor vier Jahren mĂŒhsamem Oppositionsdasein. Sie haben auf ihrem Parteitag eine neue Parteispitze gewĂ€hlt und dies in einer bisher unerwarteten Weise getan. Sie haben Robert Habeck eine Übergangsfrist fĂŒr seine RĂŒckgabe des Ministersessels von acht Monaten eingerĂ€umt und sie haben sich dabei zumindest verbal ehrenwert auseinandergesetzt und sich vordergrĂŒndig nicht zerlegt. Das, was der Autor vor einigen Wochen befĂŒrchtet hat, ist zumindest nicht öffentlich bekannt geworden, wenngleich in nicht reprĂ€sentativen Email-Verteilern der alt bekannte Frust ĂŒber Niederlage und Verrat aus mancher Äußerung spricht und es wahrscheinlich nicht ohne den einen oder anderen Parteiaustritt abgehen wird. Aber weder waren Satzungsdebatte und Ergebnis der Vorstandwahlen geeignet, darin nun einen großen qualitativen Rechtsruck bei den GrĂŒnen zu sehen, noch war das, was sich manchmal noch “Parteilinke” nennt, so aufgestellt, dass man dem, was die Mehrheiten mit unerwartet komfortabler Mehrheit beschlossen haben, etwas entgegenzusetzen hatte.Weiterlesen…