Beueler-Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: André Dahlmeyer (Seite 1 von 2)

Die Säue im Dorf

Die Krisen-Grünen / Staatsmonopolistische EM / Milliardäre im Weltraum
Oft bin ich nicht schlauer als Andere, und kann es auch nicht besser schreiben. Zu den Grünen schreibt Stefan Reinecke/taz alles Wichtige und Richtige. Die grüne Realo-Strategie des zu-allen-lieb-und niemand-wehe scheitert an der Realität. Diese besteht aus politischen Gegner*inne*n in Politik, Wirtschaft und Medien und lässt sich nicht wegumarmen. Ein schwerer Analysefehler. Weiterlesen

Reservate des schlechten Geschmacks

Von André Dahlmeyer, Nomadensportstudio
In Brasilien startet die „Todes-Copa“

Überall in Brasilien gehen die Menschen mit Pappschildern auf die Straße, auf denen Dinge stehen wie „Copa Nein! Impfung Ja!“ Es nützt alles nichts. Gestern um 23 MESZ wurde mit dem Spiel zwischen Gastgeber Brasilien und Venezuela die 47. Copa América angetreten (Ergebnis: 3:0 für Brasilien), die ursprünglich erstmals in ihrer 105jährigen Geschichte in zwei Ländern ausgetragen werden sollte. In Kolumbien kam der Staatsterrorismus dazwischen, in Argentinien der Sensenmann.
Dem deutschstämmigen brasilianischen Präsidenten Jair Messias Bolsonaro ist das wurscht. Weiterlesen

Immenser Erfolg

von André Dahlmeyer
Immenser Erfolg für das argentinische Volk: die Copa América 2021 wird nicht in Argentinien gespielt!!!

Ich ziehe meinen Hut. jetzt wird die Conmebol (Balltretverband Südamerikas mit Sitz in Asunción), auch Corrumbol genannt, wegen Corrupción, die Chose sicher an die Yanquees verscherbeln,auch Bolsonaro lauert schon. Hauptsache der Rubel rollt. Menschenleben sind ein Anachronismus. Mein Flitzebogen bleibt spitz.
Das hungerleidende Argentinien verzichtet auf 30 Millionen grüne Froschhaut. Weiterlesen

Die Hässlichen

André Dahlmeyer bat mich freundlich, an den 45. Jahrestag des Militärputsches in Argentinien 1976 erinnern. Der ist heute. André schrieb schon 2010 diese Buchbesprechung in der Jungen Welt, die an diesen Vorgang erinnerte. Dort erfahren wir auch die ausgeprägt hässlichen Verbindungen unseres schönen Landes und seiner Regierung, Aussenpolitiker*innen würden es “special relationship” nennen, zu diesem verbrecherischen Vorgang. Wie es auch heute noch Tradition und Sitte ist, sollte ebendort zwei Jahre später eine Fussball-WM ausgetragen werden. Das Wir-sind-wieder-wer-Deutschland gedachte dort seinen 1974 errungenen Weltmeistertitel zu verteidigen, liess sich von alten Nazis im Trainingslager anfeuern, um dann sportlich – Sie erraten es – an den Ösis zu scheitern. Weiterlesen

Clever und Smart

Von André Dahlmeyer/ Kolumne “Latin Lovers”/Junge Welt
Zwei vom gleichen Schlag: Zwischen Gianni Infantino und Mauricio Macri passt es

Einen wunderschönen guten Morgen! Als am 13. März die ersten Spiele der zum zweiten Mal ausgetragenen »Copa de la Superliga«, des neu geschaffenen argentinischen Ligapokals, angepfiffen wurden, war niemandem klar, dass die Freude nicht lange andauern würde. Gespielt wurde in zwei Zwölfergruppen, die Resultate sollten mit denen der Superliga 2019/2020 addiert werden, um die Teams zu ermitteln, die neben Meister Boca Juniors in den internationalen Wettbewerben starten würden. Überdies galt es, drei Absteiger in die B Nacional, die 2. Liga der Silberländer, zu finden. Weiterlesen

Demonstrationen

Über regimekritische Demonstrationen in Russland wurde im hiesigen eingebetteten Journalismus am Wochenende ausführlich berichtet. Russland hat ca. 1,5 mal so viele Einwohner*innen wie Deutschland. Hiesige Demonstrant*inn*en würden sich über ähnlich grosse Medienaufmerksamkeit sicher sehr freuen. Bei “einigen Hundert”, selbst bei “mehreren Tausend”, gelingt ihnen das in der Regel nur, wenn sie was kaputtmachen, oder andere Gesetze brechen. Andernfalls fallen sie aus der Themenliste. Also den Verhältnissen in Russland gar nicht so unähnlich – im Ergebnis. Die Triebkräfte und Motive sind selbstverständlich zu unterscheiden. Weiterlesen

Gold aus dem Wasserhahn

Fakten, blöde Fakten: B. Traven konnte auch anders

Von André Dahlmeyer

Einer der interessanteren Verlage der deutschen Bundesrepublik ist die Edition Tiamat aus Berlin. Dort erschien in der Reihe Critica Diabolis der Schinken „Das Phantom. Die fünf Leben des B. Traven“, der Versuch eines biographischen Romans, aufgeschrieben von Jan-Christoph Hauschild.

B. Traven? Richtig, der Aufschneider, der Mann mit der großen Klappe, mit den vollmundigen Tönen. Der Karl May des libertären Sozialismus, also nicht exakt dasselbe wie der Klaus Bedknarz der Öffentlich-Rechtlichen. Von „Indianern“ wimmelt es dennoch, Weiterlesen

Piraterieförderung

Sportjournalismus / Filmbusiness
Klaus Bittermann versauert nun schon seit langem hinter der Paywall der Jungen Welt. Tragisch, für ihn. Dafür haben sie meinen Leser André Dahlmeyer, herzliche Grüsse nach Buenos Aires, heute freigelassen. Mit ein wenig Verspätung erreichte mich sein Spielbericht vom Finale der Copa Libertadores, der “Champions League” von Lateinamerika. In rund 170 Ländern soll es im TV übertragen worden sein. Unser kleines, ahnungsloses Land gehörte nicht dazu.
Auch die Jungle World erwürgt sich mit ihrer Paywall selbst. Weiterlesen

Dahlmeyer ohne Paywall

Putins neueste Aggression
Dem geehrten Kollegen André Dahlmeyer ist heute mal ausnahmsweise nicht die Bezahlschranke der Jungen Welt auf den Kopf gefallen. So haben wir alle freien Zugang zu seiner Kurzbiographie von Gerardo Daniel »Tata« Martino (bis dieser Link in einem Paywall-Archiv verschwindet). Meine eigene Erinnerung an ihn reicht nur in die misslungene Barca-Saison von 2013/14. Von Andrè lerne ich nun, wie ungerecht dieser unvollständige Blick ist. Weiterlesen

Junge Welt: Paywall vergessen?

Zitternder Jörges
Die Junge Welt, publizistische Speerspitze des linken Radikalismus, kämpft, wie alle linken Medien um ihre Existenz. Ist es nun ein gutes oder schlechtes Zeichen? Heute hat sie ihre Paywall vergessen. Normalerweise wird die Hälfte der Texte online vermauert und ist nur gegen ein Abonnement zugänglich. Auf diese Art und Weise wurden z.B. zahlreiche Texte des Extradienst-Lesers Andre Dahlmeyer für mich unlesbar, sehr bedauerlich. Anders heute.
Drei Texte möchte ich besonders empfehlen: Weiterlesen

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