Beueler Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: ARD-Tatort

Alternativen zum “Tatort”

JĂŒngst reagierte ich etwas unverwandt, als DLF-Glossenautor Arno Orzessek, der allenfalls so viel jĂŒnger als ich ist, wie meine Geschwister, als der mein Alter als “blaue Stunde des Lebens” bezeichnete. Erst vor kurzem hat ein guter Freund hier in Bonn eine Galerie dieses Namens eröffnet, in der es ĂŒbrigens auch lecker Essen und Wein geben soll (Dorotheenstr. 37, ab 16.30 h, Homepage keine gefunden). Aus diesem Anlass wurde mir bereits erklĂ€rt,Weiterlesen…

Risikoaversion – ARD-Tatort unter Druck

Denkarbeit an “Drittem” Mediensystem – endlich! (s. Update unten)
Matthias Dell war Nachfolger von Barbara Schweizerhof als Medienredakteur beim Freitag. Aber lange hat er anscheinend das Augstein-Regime dort auch nicht ausgehalten. Heute ist er ein inhaltlich auffĂ€lliger und – notgedrungen? – fleissiger “freier” Medienjournalist (DLF, Zeit-online, weiterhin Freitag usw.). Erstmals fand ich ihn gestern im FAZ-Feuilleton, mit einer wichtigen Angelegenheit, die ich an anderen Stellen leider bisher nicht gefunden habe: die ARD, ihr “Tatort” und die Frage, welche Rolle dort Frauen spielen.Weiterlesen…

Wann kommt “die kĂŒnstliche Frau”?

Arme Ulrike Folkerts. Von mutlosen Programmdirektionen, TV-Redaktionen und daraus resultierenden schlechten DrehbĂŒchern gequĂ€lt, mĂŒhte sie sich letzten Sonntag vergeblich in einem ARD-Tatort ab, dem Publikum die Diskussion um KĂŒnstliche Idiotie (KI) zu popularisieren. Schade, das hat sie nicht verdient. Alle die dabei zugeguckt haben, haben ein parallel laufendes DLF-Feature von Ralf Contzen verpasst. Es hĂ€tten ihnen mehr erklĂ€rt, in der HĂ€fte der verbrauchten Zeit: “Die kĂŒnstliche Frau – Kulturgeschichte einer MĂ€nnerfantasie”.Weiterlesen…

RAF-Mythos – materialistisch demontiert

Dieser Tage jĂ€hrt sich, was einst und heute sentimental “deutscher Herbst” genannt wird – eine gewalttĂ€tige Auseinandersetzung zwischen ein paar Dutzend deutschen Linksradikalen und der damaligen politischen FĂŒhrung der westdeutschen BRD. Inwieweit welche Geheimdienste wie involviert waren? Wir werden es eines Tages erfahren. Morgen soll sich der ARD-Tatort von Dominik Graf daran abarbeiten.

Vieles von damals war medienattraktive und bildstarke Äktschn und wurde mythologisiert. Wohltuend analytisch-kalt versucht sich dagegen heute Georg FĂŒlberth in der Jungen Welt an einer Kompaktfassung diesbezĂŒglicher Geschichtsschreibung. Es kommt meiner damaligen zeitgenössischen Sicht der Dinge ziemlich nahe, nur dass ich es seinerzeit nicht so geschliffen formulieren konnte, wie der ehemalige Professor der “Marburger Schule“.
Warum er allerdings den damaligen “Kommunistischen Bund“, genannt “KB-Nord”, fĂŒr die “fitteste” linke Organisation jener Zeit hĂ€lt? Das sagt wohl mehr ĂŒber die Organisationen, denen FĂŒlberth selbst angehörte, als ĂŒber diese Minisekte mit Gruppenschwerpunkten in Hamburg und Göttingen. Die Herren Ebermann, Ehlers, Trittin, Trampert und Reents waren/sind mir mehr oder weniger bekannt geworden. Keine dummen Kerls. Keine Frau dabei. Zufall oder bezeichnend?

© 2020 Beueler Extradienst

Theme von Anders NorĂ©nHoch ↑