Beueler Extradienst

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Schlagwort: Axel Witsel

BVB spielt zu null – mit Favre!

KĂŒnstlerpech. Ich weiss nicht zum wievielten Mal, gewiss angestupst durch Durchstecher im BVB, fragte sich die geschĂ€tzte Kollege Theweleit vor dem heutigen Spiel des BVB gegen diese Wald-und-Wiesen-Mannschaft aus Frankfurt: “Kann Favre noch BVB?” . Ich habs gesehen und muss gestehen: das 3:4 in Leverkusen anzugucken, hat mir mehr Spass gemacht. Der spĂ€tere Sieger leistete Gegenwehr. Heute dagegen besagte die Torschussstatistik 17:1.
Die bei Theweleit zitierten SprĂŒche der BVB-FĂŒhrung sind in ihrem FussballverstĂ€ndnis so dermassen von vorvorgestern, Weiterlesen…

BVB: falsch eingekauft – aber danke!

In Deutschlands Fussballhauptstadt ist Krise. Vor der Saison haben alle businessbegleitenden Medien die GenialitĂ€t der Dortmunder Einkaufspolitik – im Gegensatz zu dem schlĂ€frig-gestrigen Kriminellen Hoeness – gefeiert: Paco AlcĂĄcer 20 Mio., Julian Brandt 25 Mio., Nico Schulz 25 Mio., Thorgan Hazard 25 Mio., Mats Hummels 30 Mio., zusammen weit ĂŒber 100 Mio. FĂŒr alle, die keine Ahnung von Fussball haben, ergab sich daraus rechnerisch zwingend: Meister wird nur der BVB.Weiterlesen…

Favre – der Ergebnistrainer

Ein Spektakel war das nicht. Das Ergebnis sieht besser aus als das Spiel. Aber im realexistierenden leistungssportlichen Kommerzfussball macht Lucien Favre beim BVB (fast) alles richtig. Riskant aber sympathisch geblieben ist an ihm, dass er sich schlecht als Spielkamerad der Boulevardmedien eignet und knochentrocken das Mitspielen verweigert. DafĂŒr wirkt er auf seine Spieler, die eingesetzten, sichtbaren Spieler wie ein Zaubertrank.
Gestern war ich nach der ersten Halbzeit versucht, meine Fussballkneipe zu verlassen.Weiterlesen…

BVB am Grabbeltisch

Der Fussball im Sommerschlussverkauf

Lucien Favre ist nicht zu beneiden. WĂ€hrend seine VorgĂ€nger im Amt des obersten BVB-Fussballlehrers mit frisch entdeckten Talenten wie Mikhitaryan, Aubameyang oder Dembele verwöhnt wurden, muss er sich mit Human Ressources-Ware vom Grabbeltisch begnĂŒgen: Axel Witsel, von der Ersatzbank der belgischen Nationalmannschaft, mit 29 in den MillionĂ€rsvorruhestand nach China verschickt, wurde heim nach Europa geholt. Von der Ersatzbank des FC Liverpool ist Divock Origi in Dortmund im GesprĂ€ch, der in der abgelaufenen Saison die Lowperformer von VW Wolfsburg nicht vor der Abstiegsgefahr bewahren konnte. Und wer den BVB gestern in FĂŒrth hat spielen sehen, muss zugeben: ja, Origi wĂ€re eine VerstĂ€rkung.Weiterlesen…

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