Beueler Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Banken

ClankriminalitÀt

Steffen Grimberg/taz hat Indizien ĂŒber den Konflikt im Murdoch-Clan gesammelt. Nur vordergrĂŒndig geht es dabei um Differenzen zu den Beziehungen zum Trump-Clan. Gegen den wird mal wieder “bösartig” ermittelt. Im PrĂ€sidentenamt sorgt der Delinquent fĂŒr ein völliges Verschwimmen der Grenzziehung zwischen “normalem” GeschĂ€ftsbetrieb und rĂ€uberischer Erpressung. Mit dieser Grenzziehung haben deutsche Banken Ă€hnliche Probleme, und besonders spektakulĂ€r ist mir, dass die Kölner (!!!) Staatsanwaltschaft hier um AufklĂ€rung bemĂŒht sein soll.Weiterlesen…

Banken und Sparkassen: Ein Auslaufmodell?

Das klassische Modell der Banken und Sparkassen scheint sein Ende gefunden zu haben. Die anhaltende Nullzinsphase, die Digitalisierung und die Regulatorik werden z.B. bei der Sparda-Bank West e.G. als GrĂŒnde fĂŒr einen radikalen Rationalisierungsschnitt angefĂŒhrt. Diese Genossenschaftsbank, einst von Eisenbahnern als betriebliche Sozialeinrichtung der Deutschen Bundesbahn unter dem Namen “Eisenbahn-Spar- und Darlehenskasse” gegrĂŒndet, diagnostiziert die VerĂ€nderungen als echte Bedrohung fĂŒr das GeschĂ€ftsmodell klassischer Banken. Rund 80 Prozent der Banken und Sparkassen werden mittelfristig vom Markt verschwinden.Weiterlesen…

Banken / Putzhilfen / #metoo in Medien / Lizenzfreiheit / Gaspolitik / Italien

Thomas Marois wird von der Jungle World zur Lage und den Möglichkeiten privater und staatlicher Banken befragt – gute VorschlĂ€ge, mit wenig Hoffnung auf Umsetzung.
Sabrina Burger schreibt in der Jungle World ĂŒber sie sklav*inn*enĂ€hnliche Lage von Haushaltshilfen der helpling-Plattform. Wer da noch ordert, soll sich schĂ€men. Wer gegen die verbreitete Schwarzarbeit in dieser Branche vorgehen will,Weiterlesen…

Schweizer Spionage

von Andreas Zumach
AufklĂ€rung nicht zu erwarten – Jahrzehntelang versteckten Schweizer Banken Vermögen aus dem Ausland. Einsicht in das frĂŒhere kriminelle Verhalten fehlt bis heute.

Die Schweiz hĂ€lt sich fĂŒr einen Rechtsstaat. Doch das stimmt nur mit EinschrĂ€nkungen. Die AffĂ€re um die illegale SpionagetĂ€tigkeit des Schweizer Bundesnachrichtendienstes (NDB) in Deutschland zeigt einmal mehr: Wenn es – zumal im Konflikt mit dem Ausland – um die Sicherung wirtschaftlicher und finanzieller Vorteile fĂŒr Schweizer Banken und Unternehmen geht, sind Schweizer PolitikerInnen auch illegale Mittel recht.
Zur Erinnerung: Das kriminelle Ursprungsdelikt, das die aktuelle AffĂ€re ausgelöst hat, ist die von der eidgenössischen Regierung, Behörden, Banken und Vermögensverwaltern seit dem Zweiten Weltkrieg nicht nur gedeckte, sondern aktiv geförderte Steuerflucht in die Alpenrepublik.Weiterlesen…

Finanzialisierung, Kredit und Konsum

von Lars Grimm

In den Vereinigten Staaten von Amerika werben AutohĂ€ndler mit einem ‘“Credit and Forget It“ Finance Center’ oder einem ‘For the People Credit Approval’, die Kredite auch an Kunden mit geringem Einkommen und schlechter BonitĂ€t vergeben. Vielversprechend proklamieren die HĂ€ndler in ihren Reklameanzeigen: „If you’ve been turned down for auto credit in the past, but have a job and can afford a small monthly payment, then this will be the most important information you have ever read!“ (Colonial Subaru 2017, vgl. Myers 2017). Der Kauf- bzw. Kreditanreiz fĂŒr den potentiellen Kunden besteht nach ihren Angaben in der Vergabe von Krediten durch ein spezielles „network of relationships with banks that specialize in rebuilding people’s credit and often can approve you… no matter what your credit history looks like!“ (ebd.). Dieses Beispiel gĂŒnstiger Automobilkredite verdeutlicht den Trend eines erleichterten Zuganges zu Darlehen in den vergangenen 20 Jahren, zunehmend ungeachtet der finanziellen Situation des Kreditnehmers, was mit der steigenden Verschuldung privater Haushalte einhergeht (vgl. Montgomerie 2007: 4-8, Young 2011: 27ff.). Daniel Mertens und Richard Meyer-Eppler diagnostizieren einen Anstieg der privaten Verbindlichkeiten in 15 OECD-LĂ€ndern zwischen 1995 und 2010 von 57 Prozent auf 90 Prozent des Bruttoinlandsprodukts,Weiterlesen…

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