Beueler Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Basaksehir

Verleger / Talkshows / BaƟakƟehir

Gangsterstyle von Döpfner
Mathias Döpfner, AnfĂŒhrer der deutschen Zeitungsverleger, soll seiner Bande die Leviten gelesen haben. Aus seinem Interesse als MultimillionĂ€r hat er ĂŒberwiegend Recht. Aber wer von uns ist MultimillionĂ€r*in und Zeitungsverleger*in? Immerhin scheint sich meine einstige BefĂŒrchtung vor einer Paywall beim Bonner General-Anzeiger bisher nicht zu bestĂ€tigen,Weiterlesen…

Weisser Journalismus

Charlotte Wiedemann baut nach meinem Eindruck ein beeindruckendes Lebenswerk zu diesem Thema. Ihr Buch “Vom Versuch nicht weiß zu schreiben” habe ich in einem Rutsch an einem Nachmittag im Momo-Bistro-Sessel gelesen. Nachdem schon Bettina Gaus das Thema hier gestreift hat, fiel mir auf, dass auch Charlotte mit einem aktuellen Kommentar erneut öffentlich eingegriffen hat: der letzte Spiegel-Skandal ist fĂŒr sie, und diese Sicht teile ich, ein weiterer klassischer Fall eines weissen Journalismus, der nichts abzugeben bereit ist.
In diesen Frame (Rahmen) passt Weiterlesen…

JĂ€ger macht nicht alles falsch – viele Fussballfeiglinge

“Entscheidend is aufm Platz” galt, als der Sport noch im Mittelpunkt stand. Jetzt sind es GeschĂ€ft und Politik, und zwar in dieser Reihenfolge. Und dann kommt der Rest. Viele Fans regt das auf, wenige macht das zornig, noch wenigere rasten schon mal aus. Gewalt gegen “Frauen und Kinder” geht aber normalerweise selbst gegen deren Macho-Ehre, weil es blanke Feigheit demonstriert. Es ist noch nicht zuende aufgeklĂ€rt, was alles dahinter steckte.

Jedenfalls macht NRW-Innenminister JĂ€ger, in diesem Blog schon oftmals kritisiert, scheinbar diesmal nicht alles falsch, wie sein heutiges DLF-Interview verdeutlicht. Er richtet den ersten Scheinwerfer auf die StraftĂ€ter, deren Schuld nicht auf andere abgeladen werden sollte. Der zweite Scheinwerfer ist auf “den Fußball” zu richten, der nicht nur Milliarden einnimmt, sondern auch öffentliche Millionen kostet. Wenn es dem Fußballbusiness nicht gelingt, zivilisatorische und rechtsstaatliche Errungenschaften in seine Gewohnheiten zu integrieren, sĂ€gt es sich seinen Ast selbst ab.

Die konzernĂ€hnlichen Erstligavereine wollen mit gesellschaftlichen Problemen nichts zu tun haben, “das hat mit dem Fußball nichts zu tun”. Haha, als wenn “der Fußball” nicht Teil der gesellschaftlichen Probleme wĂ€re.Weiterlesen…

© 2020 Beueler Extradienst

Theme von Anders NorĂ©nHoch ↑