Beueler Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Baskenland

Wenn ich nicht Perreo tanzen kann, ist es nicht meine Revolution

Ein feministisches Manifest
von June FernĂĄndez

Im spanischen Staat kam die ReggaetĂłn-Welle bereits einige Jahre frĂŒher als in Deutschland an, unter anderem dank der großen Gemeinde von lateinamerikanischen Immigrant*innen.
Im Jahr 2013 postete die baskische Journalistin June FernĂĄndez den Beitrag „Si no puedo perrear, no es mi revoluciĂłn“, eine persönliche Momentaufnahme im damaligen ReggaetĂłn-Fieber in Spanien. Ihr Post sorgte fĂŒr viel Aufmerksamkeit und verbreitete sich weltweit; flugs wurde June als „Expertin“ zum Themenkomplex „ReggaetĂłn und Feminismus“ befragt und in Talkshows eingeladen, was sie gerne annahm, um ĂŒber die vielen Vorurteile ĂŒber ReggaetĂłn aufzuklĂ€ren.
Heute, fĂŒnf Jahre spĂ€ter, hat sich die Perspektive der Autorin, die ĂŒbrigens Redakteurin beim feministischen Online-Magazin „Pikara“ ist, verschoben.Weiterlesen…

Das spanische Puzzle – nach den Regionalwahlen in Galicien und Baskenland

von Klaus DrÀger

Mit den Erfolgen der anfangs linkspopulistischen Podemos und der neo-liberalen (angeblichen) Anti-Korruptionspartei Ciudadanos seit der Europawahl 2014 ist das vormalige Zweiparteien-System in Spanien aufgebrochen worden. In den Jahrzehnten zuvor wechselten sich die Volksparteien – rechts-konservative Partido Popular (PP) und die sozialdemokratische PSOE – an der Regierung ab. Seit den Parlamentswahlen im Dezember 2015 kam in Madrid aber keine Regierungsmehrheit zustande, auch Neuwahlen im Juni 2016 Ă€nderten daran nichts.

Zwar hatte die PP unter ihrem noch kommissarisch amtierenden MinisterprĂ€sidenten Mariano Rajoy bei der Wahl im Juni 2016 nochmals deutlich zugelegt. Doch scheiterte ihr Versuch im August 2016, mit C’s und der bĂŒrgerlichen Regionalpartei CoaliciĂłn Canaria eine Minderheitsregierung zu bilden. 170 Abgeordnete des spanischen Parlaments stimmten fĂŒr Rajoy als MinisterprĂ€sident, die nötige absolute Mehrheit von 176 Stimmen wurde verfehlt. PSOE, das ‘linke’ BĂŒndnis Unidos Podemos (UP) und andere stimmten dagegen. Sie wollten eine ‘alternative Option’ zu Rajoy offen halten.Weiterlesen…

Kapitalismus hat mit Rechten kein Problem / Agenten und Steuern / CDUCSU-BrĂŒckenbau / DFB stolpert / Spanien

“…der Kapitalismus kommt mit den schlimmsten Tyranneien genauso problemlos zurecht wie mit der Demokratie” meint in einem taz-Interview der israelische Faschismus-Forscher Zeev Sternhell.
Warum nur stolpern so viele TĂ€ter vermutlich entschieden schlimmerer Straftaten immer wieder ĂŒber Steuerhinterziehung? Nun wird vermutet, dass es dem bekanntesten deutschen “Privatermittler” Gerhard Mauss so auch erwischen soll – Andreas Förster in der FR. Update: vielleicht kommt er auch durch, weil er zuviel weiss ……
Albert SchĂ€ffer, dem von mir sehr geschĂ€tzten ehemaligen FAZ-NRW-Korrespondenten, jetzt in Bayern stationiert, können wir bei intensiven EselsbrĂŒckenbauarbeiten fĂŒr Seehofer und Merkel beobachten.
Wie die aktuellen DFB-SaubermÀnner sich in ihren selbstgespannten StolperdrÀhten in Sachen Beckenbauer und SommermÀrchen 2006 verfangen, berichteten Michael Horeni und Evi Simeoni gestern in der FAS.
Strategische Grenzen des Linkspopulismus schon erreicht? In den spanischen Provinzen Galizien und Baskenland waren Regionalwahlen. Telepolis berichtet ĂŒber die Ergebnisse.

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