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Schlagwort: Bernd Kramer

Herausragender Journalismus

von Jupp Legrand / Otto Brenner Stiftung
Otto Brenner Stiftung zeichnet zum 14. Mal herausragenden Journalismus aus

Den mit 10.000 Euro dotierten 1. Preis des Otto Brenner Preises fĂŒr kritischen Journalismus 2018 erhalten die Autorinnen Pascale MĂŒller und Stefania Prandi fĂŒr ihre Recherchen “Vergewaltigt auf Europas Feldern”/”Er kommt am Abend” (BuzzFeed News/Correctiv, erschienen am 30. April 2018).

Pascale MĂŒller und Stefania Prandi haben nicht nur “die furchtbaren Bedingungen erforscht”, unter denen Frauen in den EU-LĂ€ndern Spanien und Italien Tomaten und Erdbeeren auch fĂŒr den deutschen Markt ernten.Weiterlesen…

Otto Brenner Stiftung zeichnet herausragenden Journalismus aus

von Jupp Legrand
+++ Otto Brenner Preis fĂŒr kritischen Journalismus geht 2017 an das SPIEGEL-Team Kristina Gnirke, Isabell HĂŒlsen und Martin U. MĂŒller +++ Jury zeichnet Charlotte Wiedemann (freie Journalistin und Publizistin) fĂŒr ihr Lebenswerk mit dem „Spezial“-Preis aus +++ Hannes Munzinger (SZ) erhĂ€lt Newcomerpreis +++ „Migration Control“ (taz) wird mit dem Medienprojektpreis ausgezeichnet +++ 3 Recherche-Stipendien werden vergeben +++ Preisverleihung findet am 21. November in Berlin statt +++ Festredner ist Georg Schramm, Kabarettist und Autor +++

Den mit 10.000 Euro dotierten 1. Preis des Otto Brenner Preises fĂŒr kritischen Journalismus 2017 erhĂ€lt das Autorenteam Kristina Gnirke, Isabell HĂŒlsen und Martin U. MĂŒller fĂŒr „Ein krankes Haus“ (DER SPIEGEL, Nr. 51/2016, S. 14 ff.)
Nach Auffassung der Jury leisten Kristina Gnirke, Isabell HĂŒlsen und Martin U. MĂŒller mit der SPIEGEL-Titelgeschichte ĂŒber den Asklepios-Konzern „schonungslose AufklĂ€rung ĂŒber die MissstĂ€nde im Gesundheitswesen“. Es werde, so die Jury, bisweilen immer noch behauptet, dass das Gesundheitswesen an einem eingeschrĂ€nkten Wettbewerb leide. „Der ausgezeichnete Text zeigt“, so die Jury in ihrer BegrĂŒndung, „dass das Gesundheitswesen vor allem daran leidet, dass es ein Markt ist, an dem zu allererst verdient werden will“. Kaufleute und Betriebswirtschaftler hĂ€tten aus der Medizin eine Industrie gemacht. Am Beispiel des Asklepios-Konzerns zeigen die diesjĂ€hrigen Brenner-PreistrĂ€ger wozu das fĂŒhrt. Ihr Text, so die Jury, „ist eine Verteidigung der MenschenwĂŒrde – dort, wo sie am antastbarsten ist: im Krankenhaus“.

Der 2. Preis (5.000 Euro) geht an Fritz Schaap fĂŒr eine dreiteilige Serie ĂŒber den Alltag im vom Krieg gebeutelten Syrien und insbesondere in der Hauptstadt Damaskus.Weiterlesen…

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