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Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Borussia-Park

Leichtgewicht Sport

Der Unterschied der Borussias
Die Peinlichkeit fĂŒr die BVB-Spitze wird auf die Spitze getrieben, wenn das lokale Medienmonopol WAZ einen ehemaligen Angestellten des Fussballkonzerns aus dem sĂŒddeutschen Raum aufbietet, um eine treffende Kritik im Fall Jadon Sancho zu artikulieren (die nervende ĂŒber dieser Seite liegende Werbung klicken Sie an dem “X” weg!). Der Fall zeigt wie der Fall Lucien Favre, dass es nicht um Fussballkompetenz, um Mannschaftsspiel und Teamgeist geht, sondern ums Business, dem sich die Vereins-, bzw. KonzernfĂŒhrung hilflos ausliefert.Weiterlesen…

GeldsÀcke getoppt von Gladbach und Freiburg

Der Tweet des Tages geht an die Kollegen von seitenwahl: “Solche Tore wie das tolle 1:0 der #Fohlenelf von Thuram auf Vorlage Embolo wĂ€ren ĂŒbrigens nicht möglich, wenn rassistische Unmenschen wie Höcke in Deutschland das Sagen hĂ€tten. #noNazis #noAFD #BMGSGE”.
Nach dem 9. (von 34) steht Borussia Mönchengladbach immer noch an der Spitze der Fussballbundesliga. Prognostisch sagt das nichts (Gladbach hat 19 Punkte; der Klassenerhalt ist erst mit 40 sicher). Aber Zufall ist es auch nicht (mehr).Weiterlesen…

Boah ey, wie arm! – Express

Ich habe noch Zeiten erlebt, da war der Sportteil des rheinischen Boulevardblattes Expresse aus dem Hause DuMont-Schauberg eine Instanz. Gut, ich weiss nicht mehr, wie lange das her ist. Beim heutigen Blick in die gedruckten Überreste bei Olivotti – meine Empfehlung. Erdbeerbecher mit einer Kugel “Brownie” – war ich erneut schockiert. Ja, das ist noch möglich, in meinem Alter.
ZunĂ€chst wickelte mich das Blatt ein: Weiterlesen…

StĂ€rkste Liga der Welt? – Keineswegs

Nachdem ich meinen gestrigen Ärger ĂŒber meine Borussia eine Nacht ĂŒberschlafen habe, muss im Angesicht der nicht lĂŒgenden Tabelle folgendes unbarmherzig festgestellt werden: fussballerisch geht die Bundesliga am Stock. Wenn eine Mannschaft mit 6 bis 8 gut gespielten Halbzeiten in 14 Spielen auf einen Champions-League-Platz (4.) gelangen kann, was sagt das dann ĂŒber die andern?
Die Europapokal-Tabellen lĂŒgen auch nicht. Ausser den Konzernteams sind Weihnachten alle draussen. Das Schneckenrennen in der DFL hinter diesen Nasen aus dem sĂŒddeutschen Raum ist doch erbĂ€rmlich langweilig.

Was die geografischen und ökonomischen Rahmenbedingungen betrifft, wĂ€re ein Mittelfeldplatz fĂŒr Borussia Mönchengladbach – Manager Eberl formuliert alljĂ€hrlich das realistische Saisonziel “einstelliger Tabellenplatz” – das Höchste, was erreichbar ist. Mein Gott, allein schon diese Stadt, auf die der “Borussia-Park” wie eine draufgefallene fliegende Untertasse aus dem Weltraum aussieht. In unmittelbarer NĂ€he die Scheingiganten in Köln (grösste Stadt NRWs) und S04 und BVB, beide im grössten Ballungsraum Deutschlands.

Dieser Aufmerksamkeitsschatten ist möglicherweise der grösste Vorteil.Weiterlesen…

JĂ€ger macht nicht alles falsch – viele Fussballfeiglinge

“Entscheidend is aufm Platz” galt, als der Sport noch im Mittelpunkt stand. Jetzt sind es GeschĂ€ft und Politik, und zwar in dieser Reihenfolge. Und dann kommt der Rest. Viele Fans regt das auf, wenige macht das zornig, noch wenigere rasten schon mal aus. Gewalt gegen “Frauen und Kinder” geht aber normalerweise selbst gegen deren Macho-Ehre, weil es blanke Feigheit demonstriert. Es ist noch nicht zuende aufgeklĂ€rt, was alles dahinter steckte.

Jedenfalls macht NRW-Innenminister JĂ€ger, in diesem Blog schon oftmals kritisiert, scheinbar diesmal nicht alles falsch, wie sein heutiges DLF-Interview verdeutlicht. Er richtet den ersten Scheinwerfer auf die StraftĂ€ter, deren Schuld nicht auf andere abgeladen werden sollte. Der zweite Scheinwerfer ist auf “den Fußball” zu richten, der nicht nur Milliarden einnimmt, sondern auch öffentliche Millionen kostet. Wenn es dem Fußballbusiness nicht gelingt, zivilisatorische und rechtsstaatliche Errungenschaften in seine Gewohnheiten zu integrieren, sĂ€gt es sich seinen Ast selbst ab.

Die konzernĂ€hnlichen Erstligavereine wollen mit gesellschaftlichen Problemen nichts zu tun haben, “das hat mit dem Fußball nichts zu tun”. Haha, als wenn “der Fußball” nicht Teil der gesellschaftlichen Probleme wĂ€re.Weiterlesen…

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