Beueler Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Champions-League (Seite 1 von 3)

“Schwein gehabt”?

“Wir kommen aus diesem System nicht raus”
Die SZ (Theresa Crysmann) interviewt einen anonym bleibenden schleswig-holsteinischen Schweinebauern. Das Interview gibt einen guten Eindruck, was in der Massentierhaltung los ist. Der interviewte Bauer kann offensichtlich den globalen und den regionalen Markt nicht auseinanderhalten und hat sich von den Grossinvestoren des Agrobusiness hinter die Fichte fĂŒhren lassen, Dort lassen sie, und die exportorientierte Agropolitik der Bundesregierung, ihn verhungern. Von den gequĂ€lten Schweinen gar nicht zu reden ….
SelbstverstĂ€ndlich gibt es Wege, aus diesem System rauszukommen.Weiterlesen…

Empathie fĂŒr Blinde

Gezielte Zahlenverwirrung / Auslieferung des Schulsystems / Erinnerung an Melina
Jammern hilft zwar nicht. Aber vielleicht fĂŒhle ich mich danach besser. Als stark kurzsichtiger BrillentrĂ€ger steigert die Maskenpflicht in Beueler Strassen, der ich in der Friedrich-Breuer-Strasse wg. drangvoller Enge durch parkende SUVs sowieso schon nachgekommen war, meine persönliche Unfallgefahr. Die Tröpfchen, auf denen das Virus so gerne reitet, sind auf meinen BrillenglĂ€sern gut zu sehen – und sonst nichts. Wenn ich also auf eng vorbeifahrende Autos (und FahrrĂ€der!) einen leicht taumelnden Eindruck mache, liegt es nicht am Alkohol. Wenigstens fand ich im Edeka einen Mitarbeiter, der mir eine passende GlĂŒhbirne aus dem Regal suchen konnte.Weiterlesen…

Sie verstehen nicht

Immer noch nicht – ist es ein Westfalen-Gen?
Das ZDF-Sportstudio habe ich mir gestern erspart. Gut so. Kurz vor dem Einschlafen erregen, das ist nicht gut. Der Herr Watzke, der immer so viel Wert auf eine BodenstĂ€ndigkeit-Performance legt, muss ein Desaster auf der TV-BĂŒhne hinterlassen haben. Das Gegreine von Fussballkonzernen – wer will das noch hören? Doch nur, wer keine anderen Sorgen hat.Weiterlesen…

Trend zur zweiten Liga

Fussball zeigt: Virus geht nicht vorbei
Diese Saison ist von einem rĂ€tselhaften Virus infiziert. Auf nichts ist mehr Verlass. Sogar der Fussballkonzern aus dem sĂŒddeutschen Raum benötigt wieder, wie gestern in der 93. Spielminute, Elfmetergeschenke. Zuviele ArbeitsplĂ€tze und Investitionen wĂ€ren sonst bedroht. Diese alltĂ€gliche SelbstverstĂ€ndlichkeit tĂ€uscht nicht darĂŒber hinweg: immer weniger funktioniert, immer mehr geht in die Hose.Weiterlesen…

War was?

Ein Sommer ohne MĂ€rchen
Die JĂŒngeren werden sich nicht erinnern. 2006 war es. Eine korrupte Koalition aus deutscher Politik, Fussballkriminellen und mittlerweile pleitegegangenen Medienkonzernen (Kirch) kaufte bei der Mafiaorganisation Fifa eine Fussball-WM. Verbunden mit glĂŒcklichen WetterumstĂ€nden – vergleichbar zur diesjĂ€hrigen Corona-Krise – gab nicht nur eine Fernsehnase bekannt, dass er aus dem Hubschrauber erkannt habe, wie “schön” unser Land sei. Es war in der Tat, so erlebte ich es im schönen Bonn, ein einziges riesiges Strassenfest. Weiterlesen…

Ein anderer Fußball ist möglich

von FC St. Pauli
Den deutschen Profifußball reformieren

Eine kĂŒrzere Vorstellung und Kommentierung des folgenden Positionspapieres von Jan Christian MĂŒller/FR hier.
1.PrÀambel
Krisen zeigen die SchwĂ€chen eines Systems auf, aktuell erkennen wir ĂŒberdeutlich die SchwĂ€chen des Systems Profifußball. Dieser durchlebt derzeit eine Situation, die viele nicht fĂŒr möglich gehalten haben und die in dieser Form nicht vorhersehbar war. Es zeigt sich, dass die Struktur des Profifußballs ins Wanken gerĂ€t und viele Vereine dadurch an den Rand ihrer Existenz getrieben werden.Weiterlesen…

Merz – keine Gefahr mehr?

Und Infantino auch nicht?
JĂŒrgen Kalwa, ein in den USA arbeitender deutscher Sportjournalist, leuchtet dort immer wieder Problemfelder aus, die hierzulande kaum wahrgenommen werden. Nach meinem Eindruck ein guter Mann. Er berichtet jetzt in der FAZ ĂŒber den Rekordgoldmedaillengewinner Olympischer Spiele, den ehemaligen Weltklasseschwimmer Michael Phelps, der depressionskrank war, was das Business aber nicht weiter interessiert hat. Kalwa lĂ€sst beilĂ€ufig einfliessen, dass selbst die SuizidprĂ€vention in den USA als GeschĂ€ftsmodell identifiziert und kapitalisiert wird. Normal.Weiterlesen…

Das Virus schafft den Fussball

Den, an den wir uns all die Jahrzehnte gewöhnt haben. Das Fussball-Entertainment-Business tut so, als gĂ€be es kein Infektionsgeschehen. Anfang August will die Uefa in Lissabon – Portugal meldet aktuell gut 50.000 Infizierte, 35.600 Genesene und gut 1.700 Tote – mittels eines Operettenturniers ihre Geldmaschine Champions League weiter rattern lassen. Insgeheim wissen die Entertainment-Manager aber lĂ€ngst, dass die Ware, die sie teuer eingekauft haben und versenden wollen, nichts entertainiges mehr hat, vulgo nichts mehr wert ist. FĂŒr die zahlenden TV-Konzerne ist die Uefa-Gelddruckmaschine also ein Geldverbrennungsofen.Weiterlesen…

EM-Absage am Dienstag?

Die Fussballvereine Europas haben offensichtlich die Absicht, am Dienstag bei einer Krisensitzung der Uefa-Mafia eine Absage der diesjĂ€hrigen Fussball-EM durchzusetzen. Das wurde heute Abend in der ARD-Sportschau durch Vertreter der Bayer AG kaum verklausuliert zum Ausdruck gebracht. Bemerkenswert: wenn die ARD-Sportschau nicht vertraglich zur ProduktprĂ€sentation gezwungen ist, ist selbst sie zu ein bisschen richtigem Sportjournalismus in der Lage.Weiterlesen…

Fussball-Wunder gibt es nicht

In dieser Woche ergingen sich die PR-Begleiter des Fussball-Business im Besingen der Wiedergeburt der Champions-League durch diverse Fussball-Wunder, u.a. in Liverpool und Amsterdam. Mit Zauberei hatte das Geschehen nichts zu tun. Wichtigste Voraussetzung fĂŒr die in der Tat grosse fussballerische AttraktivitĂ€t des CL-Halbfinals war die Abwesenheit “deutscher Beteiligung”, von Oligarchen- und Konzernvereinen aus Madrid, Manchester und Paris. Verbleibender Favorit war Barca, das folgerichtig vor dem Finale ausschied.Weiterlesen…

Wer will mit Barca in einer Liga spielen?

Die Supderduper-Geldscheisserei-Liga der Zukunft wird ein Frage zu klĂ€ren haben: wer wird hinter Barca Vizemeister? Diese Langeweile wird schlimmer als die Bundesliga. Fragen Sie mal beim FC Liverpool. Oder gar bei Real Madrid, der spanischen Mittelklassemannschaft. Es gibt eine Hoffnung fĂŒr diese Irren-Liga: dass sie erst startet, wenn Lionel Messi, der im nĂ€chsten Monat 32 wird, in Fussballerrente gegangen ist.
Dann wird Barca sich nĂ€mlich neu erfinden mĂŒssen.Weiterlesen…

Frauen und die MĂ€nnlichkeit

Equal-Pay-Day in Bayern? Auch wenn Sie und ich es nicht bemerkt haben: gestern war Champions-League-Viertelfinale. Zwei deutsche Konzernteams unter den besten Acht. Im Gegensatz zu den millionenschwer dotierten Jungs, die schon unter den letzten 16 rausgeflogen sind. Die Frauschaft des VW-Konzerns zog gegen Olympique Lyon (OL) und unsere deutsche Fussballgöttin Dzsenifer Maroszan, die – von ernster Krankheit genesen – fĂŒr ein geniales 1:0 persönlich sorgte, mit 2:4 zuhause den KĂŒrzeren.Weiterlesen…

“Champions League” auch am Wochenende?

Diese Woche ertappte ich mich dabei, dass ich nicht nur nicht geguckt habe, den Langweiler-Wettbewerb der Champions League Gruppenphase. Ich habe Mittwochabend noch nicht mal im Videotext geguckt, wie die Spiele ausgegangen sind. Das korrespondiert mit den Zuschauerzahlen in den Stadien: sie nĂ€hern sich denen in der Regionalliga West. Wobei dort “Krösus” RW Essen auch bereits ĂŒber leere TribĂŒnen in seinem neugebauten Stadion jammert. Ich lass’ jetzt mal weg, wie es beim BSC im Stadion aussieht, der von uns allen, also der Stadt, seinerzeit teure Flutlichtmasten geschenkt bekam.
Da passt es ja gut, dass nun die Uefa grĂŒbelt,Weiterlesen…

Ein PR-Coup von Heidel und Spiegel

Vorweg: selbstverstĂ€ndlich ist es gut, lobenswert und Dankbarkeit fĂŒr die geleistete Arbeit herausfordernd, wenn einige Medien die GeschĂ€ftspraktiken global agierender Fussballmafiosi, namentlich des Fifa-PrĂ€sidenten und zahlreicher feudalistischer arabischer Geldgeber, öffentlich machen. Was diese Figuren heimlich treiben, ins Licht zu ziehen, ist ein Akt demokratischer Hygiene und genau die Aufgabe, die Medien in Demokratien zugedacht sein sollte.
Das vorweggeschickt, möchte ich mir nun Kritik erlauben.Weiterlesen…

TV kills Football

Auf einen Besuch meiner Fussballkneipe werde ich heute Abend verzichten. In der Champions League treten heute nur die deutschen Plastikvereine an. Als Alternative empfehle ich diesen vom WDR koproduzierten Arte-Film zum “Predictive Policing” – das meint zu deutsch: die Polizei weiss vor Dir selbst, dass Du kriminell werden willst. Feuchte TrĂ€ume von Xi Jinping, Recep T. Erdogan u.a. werden wahr, hier bei uns.
Die Zerstörung des Fussballs durch das MilliardengeschĂ€ft mit der Glotze schreitet derweil von oben nach immer weiter unten fort.Weiterlesen…

CL – unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Als Grosssponsor der Grossmafia Uefa hĂ€tte ich heute abend böse Kopfschmerzen bekommen. Bekanntlich sind Spiele der sog. Champions League nicht mehr im frei empfangbaren TV oder auf kostenfreien Streamingplattformen zu sehen. Ich begab mich – aus rein fachlichem Interesse, meine Lieblingsmannschaft hatte heute ganz normales Training ;-) – also in meine Fussballkneipe. Und siehe da: fĂŒr die Spiele um 18.55 h (Barca – PSV, Inter – Spurs) musste ich ausdrĂŒcklich ums Umschalten bitten; es lief noch ein Nachholspiel der 2. Liga.
So genoss ich den kultivierten Fussball von Barca mit einer weiteren Galavorstellung von Lionel Messi, und einem Zaubertor eines gewissen Ousmane Dembele (Ex-BVB) wie es sich fĂŒr einen Connaisseur gehört – allein. Es war dann auch das Beste dieses Fussballabends.Weiterlesen…

Aus Liebe zum (Fussball-)Spiel…

Die Fußball Bundesliga lĂ€uft seit gestern Abend. DemnĂ€chst ĂŒberrollen uns dann wieder Europa und Championsleague um uns die Produkte der internationalen Fußballkonzerne zu verkaufen.

Wie viele Pay-TV Plattformen man inzwischen benötigen wĂŒrde, um theoretisch all diese Produkte auch konsumieren zu können, weiß ich nicht mehr. Das hat man aber an anderen Stellen schon ausgerechnet und ich bin nur zu faul um es zu “googeln”. Denn ich bin seit “Arena” Zeiten raus aus dem “GeschĂ€ft”. Und Bayern wird Meister. Oder Lucien Favre.

Das hier, das könnte die Zukunft des Fußballs sein, den die Menschen spielen, die ihn lieben… Hier nur ein Spiel anzusehen, kommt einer meditativen Erleuchtung gleich. Besser ist nur “auf’m Platz”…:

https://soccerwatch.tv

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