Beueler Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Champions-League (Seite 1 von 3)

EM-Absage am Dienstag?

Die Fussballvereine Europas haben offensichtlich die Absicht, am Dienstag bei einer Krisensitzung der Uefa-Mafia eine Absage der diesjährigen Fussball-EM durchzusetzen. Das wurde heute Abend in der ARD-Sportschau durch Vertreter der Bayer AG kaum verklausuliert zum Ausdruck gebracht. Bemerkenswert: wenn die ARD-Sportschau nicht vertraglich zur Produktpräsentation gezwungen ist, ist selbst sie zu ein bisschen richtigem Sportjournalismus in der Lage.Weiterlesen…

Fussball-Wunder gibt es nicht

In dieser Woche ergingen sich die PR-Begleiter des Fussball-Business im Besingen der Wiedergeburt der Champions-League durch diverse Fussball-Wunder, u.a. in Liverpool und Amsterdam. Mit Zauberei hatte das Geschehen nichts zu tun. Wichtigste Voraussetzung für die in der Tat grosse fussballerische Attraktivität des CL-Halbfinals war die Abwesenheit “deutscher Beteiligung”, von Oligarchen- und Konzernvereinen aus Madrid, Manchester und Paris. Verbleibender Favorit war Barca, das folgerichtig vor dem Finale ausschied.Weiterlesen…

Wer will mit Barca in einer Liga spielen?

Die Supderduper-Geldscheisserei-Liga der Zukunft wird ein Frage zu klären haben: wer wird hinter Barca Vizemeister? Diese Langeweile wird schlimmer als die Bundesliga. Fragen Sie mal beim FC Liverpool. Oder gar bei Real Madrid, der spanischen Mittelklassemannschaft. Es gibt eine Hoffnung für diese Irren-Liga: dass sie erst startet, wenn Lionel Messi, der im nächsten Monat 32 wird, in Fussballerrente gegangen ist.
Dann wird Barca sich nämlich neu erfinden müssen.Weiterlesen…

Frauen und die Männlichkeit

Equal-Pay-Day in Bayern? Auch wenn Sie und ich es nicht bemerkt haben: gestern war Champions-League-Viertelfinale. Zwei deutsche Konzernteams unter den besten Acht. Im Gegensatz zu den millionenschwer dotierten Jungs, die schon unter den letzten 16 rausgeflogen sind. Die Frauschaft des VW-Konzerns zog gegen Olympique Lyon (OL) und unsere deutsche Fussballgöttin Dzsenifer Maroszan, die – von ernster Krankheit genesen – für ein geniales 1:0 persönlich sorgte, mit 2:4 zuhause den Kürzeren.Weiterlesen…

“Champions League” auch am Wochenende?

Diese Woche ertappte ich mich dabei, dass ich nicht nur nicht geguckt habe, den Langweiler-Wettbewerb der Champions League Gruppenphase. Ich habe Mittwochabend noch nicht mal im Videotext geguckt, wie die Spiele ausgegangen sind. Das korrespondiert mit den Zuschauerzahlen in den Stadien: sie nähern sich denen in der Regionalliga West. Wobei dort “Krösus” RW Essen auch bereits über leere Tribünen in seinem neugebauten Stadion jammert. Ich lass’ jetzt mal weg, wie es beim BSC im Stadion aussieht, der von uns allen, also der Stadt, seinerzeit teure Flutlichtmasten geschenkt bekam.
Da passt es ja gut, dass nun die Uefa grübelt,Weiterlesen…

Ein PR-Coup von Heidel und Spiegel

Vorweg: selbstverständlich ist es gut, lobenswert und Dankbarkeit für die geleistete Arbeit herausfordernd, wenn einige Medien die Geschäftspraktiken global agierender Fussballmafiosi, namentlich des Fifa-Präsidenten und zahlreicher feudalistischer arabischer Geldgeber, öffentlich machen. Was diese Figuren heimlich treiben, ins Licht zu ziehen, ist ein Akt demokratischer Hygiene und genau die Aufgabe, die Medien in Demokratien zugedacht sein sollte.
Das vorweggeschickt, möchte ich mir nun Kritik erlauben.Weiterlesen…

TV kills Football

Auf einen Besuch meiner Fussballkneipe werde ich heute Abend verzichten. In der Champions League treten heute nur die deutschen Plastikvereine an. Als Alternative empfehle ich diesen vom WDR koproduzierten Arte-Film zum “Predictive Policing” – das meint zu deutsch: die Polizei weiss vor Dir selbst, dass Du kriminell werden willst. Feuchte Träume von Xi Jinping, Recep T. Erdogan u.a. werden wahr, hier bei uns.
Die Zerstörung des Fussballs durch das Milliardengeschäft mit der Glotze schreitet derweil von oben nach immer weiter unten fort.Weiterlesen…

CL – unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Als Grosssponsor der Grossmafia Uefa hätte ich heute abend böse Kopfschmerzen bekommen. Bekanntlich sind Spiele der sog. Champions League nicht mehr im frei empfangbaren TV oder auf kostenfreien Streamingplattformen zu sehen. Ich begab mich – aus rein fachlichem Interesse, meine Lieblingsmannschaft hatte heute ganz normales Training ;-) – also in meine Fussballkneipe. Und siehe da: für die Spiele um 18.55 h (Barca – PSV, Inter – Spurs) musste ich ausdrücklich ums Umschalten bitten; es lief noch ein Nachholspiel der 2. Liga.
So genoss ich den kultivierten Fussball von Barca mit einer weiteren Galavorstellung von Lionel Messi, und einem Zaubertor eines gewissen Ousmane Dembele (Ex-BVB) wie es sich für einen Connaisseur gehört – allein. Es war dann auch das Beste dieses Fussballabends.Weiterlesen…

Aus Liebe zum (Fussball-)Spiel…

Die Fußball Bundesliga läuft seit gestern Abend. Demnächst überrollen uns dann wieder Europa und Championsleague um uns die Produkte der internationalen Fußballkonzerne zu verkaufen.

Wie viele Pay-TV Plattformen man inzwischen benötigen würde, um theoretisch all diese Produkte auch konsumieren zu können, weiß ich nicht mehr. Das hat man aber an anderen Stellen schon ausgerechnet und ich bin nur zu faul um es zu “googeln”. Denn ich bin seit “Arena” Zeiten raus aus dem “Geschäft”. Und Bayern wird Meister. Oder Lucien Favre.

Das hier, das könnte die Zukunft des Fußballs sein, den die Menschen spielen, die ihn lieben… Hier nur ein Spiel anzusehen, kommt einer meditativen Erleuchtung gleich. Besser ist nur “auf’m Platz”…:

https://soccerwatch.tv

Vom Fussball zum Wrestling – Sergio Ramos

Es gab mal einen Torwart von Werder Bremen, einer aus der Lauterer “Ehrmann-Schule” (das sind die “Männersport”-Ideologen in der Torhüterausbildung) – Namen hab’ ich vergessen, die rosa Trikots dagegen nicht – der ist furchtbar in die Wrestlingszene abgestürzt, Parkplatzschlägereien inkl., vermutlich weil er nicht mit Geld, und nicht mit sich selbst umgehen kann. Er muss es ziemlich ungerecht finden, dass im Vergleich dazu einer wie Sergio Ramos zur kommenden WM aufgeboten wird, und Weltmeister werden kann. Als der noch in Madrid war, soll er in der Mannschaft der beste Freund von Mesut Özil gewesen sein. Machen Sie sich selbst einen Reim draus.
In Barcelona ist der Sachverhalt bestens bekannt. Und in einem unabhängigen Katalonien würde er gewiss sofort verhaftet.Weiterlesen…

Informationskrieg / Fifa-Krieg

Mein nun schon wochenalter Skripal-Text hat in der Lesestatistik dieses Blogs in den letzten Tagen einen späten Aufschwung genommen. Vielleicht hat irgendjemand Wind in einem asozialen Netzwerk gemacht. Kaum noch Wind gibt es dagegen in den marketingstarken “Qualitätsmedien”. Das ist auch Florian Rötzer/telepolis-Chef aufgefallen. Und ohne den thematischen Bezug auf Skripal, Syrien etc. auch Ranga Yogeshwar. Keine Zeit zum Denken mehr? Was geht nur in Redaktionen vor, dass sie so durchsichtig Misstrauen züchten?
Von Misstrauen zerfressen ist bereits der Weltfussballverband Fifa.Weiterlesen…

Bonn & Liverpool: Spektakel-Fussball

Ich gestehe: ich war gestern nicht im Sportpark Nord. Das Geschehen an der Anfield Road in Liverpool, dem zweitspektakulärsten Fussballstadion der Welt, gleich nach dem Westfalenstadion, erschien mir im vorhinein wichtiger. Die Spielpaarung Voraussicht vs. Irrtum endete gestern Abend für mich exakt unentschieden 7:7.

Im Abstiegskampf der 4. Liga siegte der Bonner SC gestern nach einem 0:0 zur Halbzeit und einem 0:1-Rückstand mit 5:2. Gegen den SV Rödinghausen, ausführlicher GA-Spielbericht hier. Ich habe mich heute dann doch mal der Mühe unterzogen, über dieses merkwürdige Rödinghausen zu recherchieren. Es liegt nur knapp noch in NRW, noch weit nördlich einer Stadt, an deren Existenz es verbreitete Zweifel gibt. Aber ich kenne einen aus der Gegend: Martin Budich, der regelmässig illegalWeiterlesen…

Früher war …. vieles schlechter

Die FAS veröffentlichte letzten Sonntag eine Doppelseite mit einem Gastbeitrag von Hans Rosling. Der Mann ist voriges Jahr verstorben, war Professor für “Internationale Gesundheit” in Stockholm. Er hat gemeinsam mit Verwandten das Buch “Factfulnes. Wie wir lernen die Welt zu sehen, wie sie wirklich ist” verfasst, das vor einigen Tagen auf deutsch erschienen ist. Die FAZ hat seinen Gastbeitrag heute online gestellt, bravo!

Emily Atef

Filmregisseurin Emily Atef macht derzeit PR für ihren scheinbar sehenswerten Film “Drei Tage in Quiberon“, über das Stern-Interview mit der 1981 verstorbenen Romy Schmeider. Frau Atef scheint eine kaum weniger interessante Persönlichkeit zu sein, Weiterlesen…

Geldmonster CL – auch von Langeweile bedroht

Was würde die Uefa-Champions-League nur ohne ihre Zirkuspferdchen Messi und Ronaldo machen? Ronaldo gelang ein weiteres Zaubertor. Seine technische Perfektion, vermutlich durch manisches Individualtraining erarbeitet, ist unbestritten. Messi versetzt nur durch seine Erscheinung und sein sporadisches Eingreifen ins Spielgeschehen Gegner in Angst und Schrecken. Das mal theoretisch abgezogen war der Rest berechenbare Langeweile.

„Rausch“ nennen die heutigen Schlagzeilen, was der von Jürgen Klopp gecoachte FC Liverpool gestern bei seinem 3:0 gegen Guardiolas ManCity gezeigt habe. Was für ein Quatsch.Weiterlesen…

(Daten-)Oligarchen im Krieg miteinander

Spektakulärer ist heute Nicolas Sarkozy. Der hat seine Käuflichkeit so wenig verborgen wie Gerhard Schröder. Kürzlich sass er noch in der Champions League neben dem katarischen Prinzen und Europas oberstem Baumafioso Fiorentino Perez. Und heute im Knast. Von solch einer Nachricht geweckt zu werden, versüsst einem den Tag.

Seit einigen Tagen werden wir bereits darüber unterrichtet, dass die Konzerne Facebook und Cambridge Analytica sich öffentlich um ihre Daten streiten. Da war doch was? Richtig. Vor über einem Jahr haben wir schon darüber berichtet (z.b. hier und hier; der damalige Text der Schweizer Zeitschrift “Magazin” ist jetzt leider hinter einer Paywall verborgen).

Peter Schaar machte heute im DLF auf die im Mai inkrafttretende Europäische Datenschutzverordnung aufmerksam.Weiterlesen…

Ohne Prinzen und Oligarchen besserer Fussball

Das ZDF hat sich bös in seinen Verträgen mit der Uefa verheddert. Es langweilte mit einer Gurke in Istanbul. Während des richtigen Fussballspiels in Barcelona war es schon wieder draussen. Wer sowas nicht zeigen kann, kann auch gleich komplett aussteigen. So ist es dann auch in der nächsten Saison; wir als Gebührenzahler*innen sparen einen Batzen Geld, für etwas, was wir heute schon nicht gucken konnten.

Nicht beim ZDF, aber bei Pepe in Dottendorf. Von einem komfortablen Stehplatz am Tresen bei bestem Pils und Oliven lieferte Lionel Messi einen erneuten ästhetischen Genuss davon, was Weltklassefussball sein kann. 3:0 gegen Abramowitsch’s Chelsea. Es gibt noch Gerechtigkeit im Fussball.

Bei Barca ist festzuhalten, dass es in diesem Jahr ohne Neymar stärker ist, als voriges Jahr mit ihm.Weiterlesen…

Journalismus-Juwel “Sport inside”

Von der WDR-Programmdirektion ungeliebt und im Programm bis zur Unauffindbarkeit rumgeschubst, aber es gibt ja jetzt Mediatheken. “Sport inside” ist – neben dem NDR-“Sportclub” (sonntags kurz vor Mitternacht) – das einzige Sportjournalismusprogramm im gesamten öffentlich-rechtlichen und privaten deutschen Fernsehen. Sportjournalismus hier als prägnanter Unterschied zur Produktpräsentation: die gibt es in jedem Programm. Zu ihr haben die Sender hunderte Seiten dicke Verträge mit den Veranstalter*inne*n geschlossen, in denen genauestens geregelt wird, was wie ins Bild gesetzt und wie welche Produktwerber und Spots dabei zu präsentieren sind. Pressefreiheit ist was anderes.Weiterlesen…

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