Beueler Extradienst

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Schlagwort: Charlotte Roche

Eigentor in der Nachspielzeit

#metoo/WDR, Henke/Raue, Spiegel; mit Update: Henke-Stellungnahme
Warum wird weiter mit Dreck geworfen? Schlecht geht es vor allem dem Spiegel. Die verkaufte Auflage sinkt und sinkt, wie ĂŒberall. Die Tabellenspitze des Recherchejournaismus ist nur noch selten durch ihn besetzt. Bei der #metoo-Debatte fuhr er bestĂ€ndig nur im Hauptfeld mit herum, zeitweilig markierte in Bezug auf den WDR correctiv die Spitze. Mehr Investitionen in Korrespondent*inn*en in Hollywood hĂ€tten sich betriebswirtschaftlich gewiss nicht gelohnt, journalistisch aber doch. “Fahrradkette”. Jetzt also dieses Nachtreten – wem nĂŒtzt es?Weiterlesen…

Welche Panik herrscht auf der “Zeit”?

Nachtreten in der #metoo/WDR-AffÀre

Letzte Woche das vermeintliche “Tabubrechen”, das nur ein in den rechten Wind gehĂ€ngtes FĂ€hnchen war. Jetzt ein Verteidigungsinterview mit dem #metoo-beschuldigten bisherigen WDR-Fernsehspielchef Gebhard Henke, dessen Fall durch einen Vergleich mit seinem Ex-Arbeitgeber der gerichtlichen AufklĂ€rung entzogen wurde.
An der sinkenden Auflage kann es kaum liegen. Im Gegensatz zum Branchentrend hat “Die Zeit” in zwei Jahren nur rund 13.000 (von 505.000) Druckexemplare weniger verkauft. 2% Miese in zwei Jahren – da kann es noch dauern bis der Tanker sinkt. Andere Verlage könnten bei solchen Zahlen ihr GlĂŒck kaum fassen.
Meine Vermutung ist, Weiterlesen…

#metoo bei Arte

Überraschung? Nein, nicht wirklich. Es ist ĂŒberall. Warum sollte es bei Arte anders sein?
Hanne Landbeck, 1992-97 stellv. ProgrammgeschĂ€ftsfĂŒhrerin von Arte Deutschland, schildert ihre Erlebnisse rund um die Dieter-Wedel-Produktion “Der grosse Bellheim”. Ich habe das Werk seinerzeit gesehen und war beeindruckt. Niemand war oder ist verpflichtet, Frau Landbecks hier geschilderte Kritikpunkte zu teilen. Obwohl: sie sind nach meiner Erinnerung nicht komplett abseitig und falsch. Streit könnten wir auch heute ĂŒber ihre Gewichtung fĂŒhren.Weiterlesen…

#metoo Charlotte Roche / Sarkozy & Ghadafi / C-Waffen

In Köln ist sie hinter der BĂŒhne als “Zicke” verschrien. Was sie aber auf die öffentliche BĂŒhne bringt, ist alles erstklassig durchgearbeitet und erfolgreich. Charlotte Roche ist darum fĂŒr Gebhard Henke in der WDR-#metoo-Debatte eine sehr starke Kontrahentin. Sie sprach mit Zeit-online. Was sie dort schildert, entspricht einer vergleichbaren Geschichte einer – beruflich sehr erfolgreichen – guten Freundin von mir. Das spĂ€te Sprechen darĂŒber ist ein Zeichen fĂŒr die tiefe Schockstarre, in die Betroffene geraten, immer mit dem Risiko dauerhafter Traumatisierung. Darum ist das Sprechen wichtig. Alles muss raus. Und die Jungs, die das wagen, sind nicht mehr sicher. Im WDR, der auch nur ein Beispiel fĂŒr ĂŒberall ist, wird darĂŒber kein Gras mehr wachsen.
Daran scheitert auch Nicolas Sarkozy,Weiterlesen…

#metoo/WDR: Henke gerĂ€t 0:2 in RĂŒckstand

Noch gestern wĂ€re das nicht möglich gewesen: ein glĂ€nzend in der Kulturszene vernetzter Staranwalt, eine öffentliche Unterschriftensammlung mit Starappeal, und Gebhard Henke wĂ€re aus dem Gröbsten raus gewesen. Doch die DiskursmachtverhĂ€ltnisse haben sich verschoben, und manche der Älteren wollen das nicht wahrhaben. Was fĂŒr einige noch eine erotische Spielerei war, ĂŒber die frau sich nicht so anstellen solle, Vieles ist doch frĂŒher viel schlimmer gewesen, das findet eine wachsende Zahl Andersdenkender nicht mehr lustig. Es wird also neu ausgehandelt, nichts bleibt wie es war.Weiterlesen…

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