Beueler Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Christian Seifert

Regionalliga: RWO-Boss rastet aus

… und hat völlig Recht
Hajo Sommers ist – dem Bonner Pantheon und Rainer Pause vergleichbar – Betreiber einer KabarettbĂŒhne in Oberhausen, der pleitesten Stadt, wenn nicht Deutschlands, dann doch NRWs. Privat ist der Gute mit der mindestens ebenso guten Gerburg Jahnke, wenn nicht liiert, dann doch verheiratet – manche sagen mir, das sei der hĂ€rteste seiner vielen selbstgewĂ€hlten Jobs. Nebenbei versucht er noch einem ebenso pleiten Fussballverein,Weiterlesen…

Abstiegskampf

Von GĂŒnter Bannas
Die Bundesliga-Saison beginnt am kommenden Wochenende vor weitestgehend leeren TribĂŒnen, was ein Zeichen ist: Die Beziehungen zwischen Politik und Sport, wer wen hofiert, wer um wessen Gunst buhlt, haben sich in ihr Gegenteil verkehrt. Selbst das schöne Abschneiden des deutschen Fußballs in Europa hat daran nichts geĂ€ndert. Bis zum MĂ€rz, in den Vor-Corona-Zeiten, war der Sport in der Position der StĂ€rke.Weiterlesen…

Die Nichts-Merker

mit Update nachmittags
Stuttgart / KarstadtKaufhof / TV-Fussball / Lokaljournalismus
Nach dem Wochenende spielte sich die ĂŒbliche rechtskonservativ-deutsche PublizitĂ€tsagenda ab. Irgendwo randalierte irgendjemand. Darum mehr Polizei, schĂ€rfere Gesetze, die Linken sind schuld, Prozess am Hals. Aber irgendwie funktioniert das auch nicht mehr so zuverlĂ€ssig, wie es all die Jahrzehnte diese (westdeutsche) Republik konstituiert hat.Weiterlesen…

100-jĂ€hrige ĂŒberlebt Covid-19

Wehleidiger Christian Drosten – Rassistische FAZ – Streitbare Diana Johnstone
Meine alte und etwas vergammelte Heimatzeitung WAZ meldet die Genesung einer 100-jĂ€hrigen in einem Duisburger Altenheim, in dem es leider auch drei TodesfĂ€lle gab. Es gibt ja z.Z. nicht viele gute Nachrichten. Freuen wir uns also mit der Dame. Ob bei ihr auch das “Geheimrezept” ein SchnĂ€pschen am Tag war, wie es in Lokalmedien hĂ€ufig zu Geburtstagsfeiern zu lesen ist, bleibt dank der Funke-Mediengruppe-Paywall – geheim.
In einem Podcast von Christian Drosten scheine ich (mit) vorzukommen.Weiterlesen…

Nicht alle Fussballer sind A….löcher

Wow, was fĂŒr eine Krisen-PR! Wer alles glaubt, was uns derzeit verkauft wird, ist selber schuld. Aber gemessen an der Lahmarschigkeit anderer angeblicher Vollprofis ziehe ich meinen Hut vor dem Management meines Lieblingsvereins. Mag sein, dass es seinen Angestellten Angebote gemacht hat, die sie nicht ablehnen können. Aber in der Corona-Tabelle haben sie souverĂ€n erneut die Spitze erobert. Kompliment, ich bin mal wieder stolz auf Euch, und das seit 1965.
Dass es auch anders geht, zeigt DFL-Boss Christian Seifert, einst Kollegenchef der weit positiveren Erscheinung Andy Rettig,Weiterlesen…

Angriff der Grossvereine / Terror der Selbstoptimierung / Tatort & eine Perle

Der DFB hat einiges dafĂŒr getan, sturmreif zu werden, dem Gegner quasi den Ball an der Strafraumgrenze zum Freistoss zurecht gelegt. Der Gegner hat nur leider keinen Messi oder Ronaldo, sondern nur Hoenesse, Rummenigges und einen Seifert. Selbst mit solchen Flachpfeifen könnte er den DFB besiegen.
Der Terror der Selbstoptimierung erreicht Millionen Frauen und nicht wenige MĂ€nner in Gestalt von Essstörungen. Immerhin haben sie den Weg ins Zentrum öffentlicher Debatten gefunden. Sie sind eine Massenepidemie, keine individuelle Behinderung,Weiterlesen…

Wem gehört der Fussball? – ein Tageserfolg von Andy Rettig

Es ist immer eine Freude und verschönt einem den Tag, lange Gesichter von den Bayernbossen oder dem DFL-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Christian Seifert zu sehen. Wer sich mit Kapital besĂ€uft, darf den Kater nicht fĂŒrchten. Obwohl sie im Geld schwimmen und sie ĂŒber Infrastrukturen verfĂŒgen, in denen sie den Arsch hinterher getragen kriegen, waren die Vereinsbosse zu doof, ihre Mitgliederversammlung professionell vorzubereiten. Ausser Andreas Rettig.

Den habe ich noch im Stadion an der Menzenberger Straße in Bad Honnef selbst spielen gesehen. Der selbstgebackene Streuselkuchen der Vereinsfrauen dort war allein schon immer einen Sonntagnachmittags-Ausflug wert. Lange spielte der ortsansĂ€ssige FV, mit Spielern wie Hermann Hummels (dem Vater von Mats), Arno Glesius und eben auch Andy Rettig einen sehenswerten FussballWeiterlesen…

Endlich Fenster zu

Können wir jetzt endlich Sport sehen? Eine naive Frage in dieser Zeit. Zwar ist das Transferfenster im Profifussball (31.1.) jetzt endlich zu. Aber der Leistungssport wird ein Spielball von Entertainmentökonomie und Politik bleiben. Was sich derzeit rund um die Olympischen Winterspiele – haben mich noch nie interessiert – abspielt, ist vermutlich nur ein lauer Vorgeschmack darauf, welche RĂ€nkespiele zur WM im Sommer in Russland bevorstehen.

Christian Eichler (FAZ) bilanziert die fussballerische Seite rund um die Aubameyang-AffĂ€re.Weiterlesen…

Klassenkampf im Fussball

In Deutschland geht Klassenkampf, solange ich lebe, nie von links unten, sondern in besonders aggressiver Form von rechts oben aus. Wenn in der Politik nur noch aufgeblasene Langeweile herrscht – derzeit wird gerade die Luft aus der Martin-Schulz-Blase gelassen – dann finden vielsagende KĂ€mpfe eben mal wieder auf gesellschaftlichen NebenplĂ€tzen statt. Wobei der in diesem Fall gemeinte Fussball ja immer mehr in die Mitte gesellschaftlicher Aufmerksamkeit drĂ€ngt.
Die Drahtzieher dieses Klassenkampfes stört es, dass immer noch so viele Prolls, die sich nicht zu benehmen wissen, im Publikum breit machen. Und was noch viel schlimmer ist: dass die sich organisieren und Mitsprache fordern.

Es gibt da einen Vordergrund, in Mönchengladbach z.B., wo sich Vereinsmanagement und Ultras wegen einer Choreograhie die Köpfe heiss diskutieren, bei einem Verein, bei dem die Ultras in dieser Saison eindeutig der stĂ€rkste Mannschaftsteil waren und sich durch GeringschĂ€tzung “belohnt” fĂŒhlen. In Hannover wird schon seit 20 Jahren von der VereinsfĂŒhrung Krieg gegen die Ultras gefĂŒhrt. AngebermilliardĂ€r Kind, der den Laden schon so lange steuert, will jetzt endlich seine Ruhe vor Mitredenden haben,Weiterlesen…

Rekordtransfer – China kauft Netzer fĂŒr 1 Milliarde

LĂ€cherlich dieser 8-Millionen-Deal des BVB mit Marco Reus. Das große Rad dreht immer noch der 70-jĂ€hrige GĂŒnter Netzer. Die Firma Infront, deren Vorstand er bevölkert, wechselt fĂŒr 1 Mrd. den Hauptbesitzer: ein britischer Investmentfond ĂŒbergibt an einen chinesischen Immobiliendealer.

Nur die Älteren wie ich erinnern sich an den Fußballspieler GĂŒnter Netzer, der als 21-jĂ€hriger mit Borussia Mönchengladbach in die Bundesliga aufstieg. Ein 7:0 gegen den SSV Reutlingen war damals die Vorentscheidung. Wenige Jahre spĂ€ter sollte ein 11:0 gegen S04 folgen (im Tor damals: Friedel Elting). Beim 12:0 gegen den BVB war Netzer schon weg, in ZĂŒrich.

Im gleichen schönen Schweizerland sitzt die Firma Infront. In Zug am VierwaldstĂ€tter-See. Ich habe den Ort mal vom Raddampfer aus gesehen.Weiterlesen…

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