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Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Deutsche Welle (Seite 1 von 2)

Deutsche Welle erfreut Bolsonaro

Was ist nur bei der Deutschen Welle los? Für das kleine Bonn ein fettes, grosses, arbeitsplatzreiches Unternehmen. Mit einer weit über die Unternehmensgrenzen hinweg für ihre Qualität berühmten Kantine. Finanziert nicht aus der beständig diskutierten Haushaltsabgabe, sondern aus dem Etat der Bundesregierung. Wie kann es sein, dass dort mit unschöner Regelmässigkeit skandalöse Crashs produziert werden? Jetzt z.B. einer, über den sich der faschistoide brasilianische Bolsonaro-Clan öffentlich freut Weiterlesen

Die UNO in Bonn

Bonn ist furchtbar stolz darauf, UNO-Stadt zu sein. Völlig abgeschottet von der übrigen Welt sitzen die UNO-Diplomaten im früheren Regierungsviertel. Was die dort treiben, erfahren auch interessierte Bürger nur mit großem Aufwand. Oft sind hochrangige und sehr interessante Personen in Bonn zu Gast, Leute die nicht nur auf Grund ihrer Funktion in der Diplomatie wichtig sind, sondern aufgrund eigener Fachkenntnisse auch wirklich etwas zu sagen haben. Manchmal finden sogar Pressekonferenzen statt. Allerdings oft ohne nennenswerte Beteiligung von Journalisten. Denn Journalisten, die sich für internationale Politik interessieren, Weiterlesen

Nachrichten mit Perspektive

von Leif Kramp und Stephan Weichert / Otto Brenner Stiftung
Lösungsorientierter und konstruktiver Journalismus in Deutschland
Zusammenfassung der Befragung, Handlungsempfehlungen und Fazit

Die Welt ist besser, als es die Medien den Menschen glauben machen wollen. Diese Erkenntnis drängt sich als Hauptmotiv derjenigen auf, die in Deutschland bereits konstruktive oder lösungsorientierte Berichterstattung regelmäßig praktizieren. Mit zwölf ausgewiesenen Expertinnen und Experten haben wir intensive Gespräche über Potenziale, Risiken und gelebte Praxis des vergleichsweise jungen Paradigmas für den Journalismus gesprochen. Nachfolgend werden die Analysebereiche zusammengefasst, um darauf aufbauend ein prägnantes Fazit zu ziehen. Weiterlesen

Lithiumabbau im Zwielicht

Die Strategie der batteriebasierten Elektromobilität birgt erhebliche ökologische und menschenrechtliche Risiken. Während viele den zögerlichen Umstieg der Automobilkonzerne auf Elektroantriebe mit Batterien beklagen, entwickelt sich im Windschatten der Diskussion um die richtige Strategie zur zweifellos notwendigen Entkarbonisierung des Verkehrs ein immer gravierenderes Problem: Vierzig Prozent des weltweiten Rohstoffaufkommens an Lithium kommen aus Chile, das schon “das Saudi-Arabien des Lithiums” genannt wird. Die Bergbaukonzerne planen den weiteren Ausbau der Lithiumgewinnung, um den wachsenden Bedarf der Batteriezellenproduktion zu befriedigen. Ein ausführlicher Bericht der Deutschen Welle beschreibt die problematischen Auswirkungen des Lithiumabbaus. Weiterlesen

Was ist los bei der Deutschen Welle?

Die Kantine der Deutschen Welle (DW) ist in Bonn für ihre kulinarische Qualität bekannt. Veranstaltungen, bei der sie das Catering besorgt, werde gerne besucht. Eine gute Kantine ist eine gute Voraussetzung für ein gutes Betriebsklima. Aber offensichtlich nicht hinreichend. Die DW ist eine (sehr) grosse Arbeitgeberin in Bonn. Inkl. der “freien” Mitarbeiter*innen beschäftigt sie (rechnerisch, nicht alle wohnen hier) 1% der Bonner Bevölkerung. Fast jede*r Bonner*in kennt jemand, die*der da arbeitet. Ich auch.
Ich kenne die Einzelfälle nicht, die Peter Weissenburger/taz in seinem aufsehenerregenden Text beschreibt. Weiterlesen

Organisierte Kriminalität – von New York City bis Regensburg

Die Epstein-Affäre köchelt und droht der Ostküsten-High-Society in den USA mit viel Dreck und moralischer Verkommenheit öffentlich um die Ohren zu fliegen. Veronika Kracher/Jungle World fasst den Ermittlungsstand des Skandals zusammen (“schöne” Fotos).
Das tut auch die Deutsche Welle mit der Missbrauchsaffäre bei den Regensburger Domspatzen, die noch bei meinen Grosseltern tragendes Element der Popularisierung des Massenmedium Fernsehen waren. Ich habe sie gehasst. Dabei konnten die ja nix dafür.
Und vergessen wir das Saarland nicht!

Das Grindel und die Deutsche Welle

Nun isser endlich weg. Ändern wird es nichts. Die Aussendarstellung war das Problem. Das Fußballbusiness braucht einen medienattraktiven Frühstücksdirektor, der nach aussen Glitzernebel verbreitet, damit von der Wirklichkeit des Geschäfts nicht so viel zu sehen ist. Grindel drohte dagegen das Geschäft zur Kenntlichkeit zu bringen. Darum musste er weg. Weiterlesen

Berlin – Paris

In Frankreich wird im Guten wie im Schlechten einfach grösser gedacht. Dazu dieser aktuelle Vergleich. In Hauptstadtberlin ist Wolfgang Kubicki, mit dem gemeinsam ich im April 1977 in Bingen (“Hotel Krone”, direkt an der Bahn, vom Zug aus zu sehen) einen Jungdemokraten-Bundesvorstand gestürzt habe, wieder auffällig geworden, mit dem originellen Vorschlag, ein noch im Bau befindliches Bundestagsgebäude wieder abzureissen. Weiterlesen

“Was ist mit Antje Vollmer los?”

Das fragte mich eine Leserin, die sie noch gut aus alten Zeiten der Grünen Bundestagsfraktion in Bonn kennt. Für die Jüngeren: aus der Zeit gegen Ende des vorigen Jahrtausends. Ich meinerseits erinnere mich noch gut an den linksgrünen Ludger Volmer, ihren jetzigen Mitautor, wie er Ende der 80er, Anfang der 90er vor Vollmer und ihrem damaligen “Grünen Aufbruch” warnte (Bernd Ulrich, heute im ARD-Presseclub, war ebenfalls einer seiner Protagonisten – nachdem er noch wenige Jahre zuvor die “Linksautonomen” im Koordinierungsausschuss der Friedensbewegung vertreten hatte): die seien “gefährlicher” als die Realos (um Joseph Fischer, Hubert Kleinert u.a.). Vollmer und Volmer waren trotz dieses Gegensatzes schon damals respektable Intellektuelle in den Grünen Gefechten. Das, und die politischen Umstände da draussen in der Welt, haben sie jetzt zu gemeinsamen Sichten zusammengeführt.

Kafkaeske Diskursphänomene

Diese Tatsache lenkt unseren Blick auf die aktuelle politische Krisensituation und die sehr verschiedenen Sichten darauf, die von den Parteien kaum noch sortiert werden. Weiterlesen

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