Thema: Die Partei

Sonneborn ernst / Subjektloser Marxismus / Feminismus continua

Von , am Donnerstag, 8. August 2019, in Lesebefehle, Politik.

Shocking: ein Martin-Sonneborn-Interview ohne Witz. Der Freitag sprach mit dem Europaabgeordneten und mutmasslichen Kanzlerkandidaten der PARTEI, und der macht keine Witze, sondern erzählt ganz ernsthaft, wie es bei der EU und ihrem Parlament zugeht.
Substanzieller als Sonneborn kann das Wolfgang Streeck, von dem wir auch in diesem Blog schon einen lesenswerten Text hatten. Das IPG-Journal der Friedrich-Ebert-Stiftung interviewte ihn zu seiner Sicht der EU. Weiterlesen

Linke Wutbürger*innen

Von , am Freitag, 17. Mai 2019, in Medien, Politik.

Die Überraschungspotenziale am kommenden Wahlsonntag 26.5.
Hochsaison für die Marktforschungskonzerne. Kurz vor Wahlterminen haben sie Gelegenheit, sich im redaktionellen Teil der Medien zu präsentieren, ohne Werbezeiten buchen zu müssen, sondern im Gegenteil, dafür noch bezahlt zu werden (wenn auch nicht so fürstlich wie in der Marktforschung und im Datenhandel). Was sie dabei schlagzeilenträchtig verbreiten, sind in der Regel keine Neuigkeiten, keine Nachrichten, sondern Parolen für die doofen Schafe unter den Wähler*inne*n.
Dennoch sind ihre Zahlenwerke nicht wertlos. Weiterlesen

Wirbelsturm und gute Laune

Von , am Mittwoch, 13. September 2017, in Lesebefehle, Medien, Politik.

Bayern ist weit genug weg, um sich nicht schwarzärgern zu müssen, aber nah genug, um immer mal nachzugucken, was es dort skurriles Neues gibt. Manche Fahrt können wir uns sparen, wenn wir Albert Schäffer in der FAZ lesen, hier mit einem turbulenten Korrespondentenbericht aus dem CSU-Bundestagswahlkampf. Wir haben ja sonst nichts zu lachen ….

Sascha Lobo erklärt uns heute, was hinter dem Liturgienebel des heutigen Apple-Hochamtes an politisch Relevantem zu erkennen ist.

Bei Telepolis erläutert uns Wolfgang Pomrehn die klimapolitische Seite der Wirbelstürme und Thomas Moser berichtet aus dem Münchener NSU-Prozess.

Und die “Partei” von Martin Sonneborn hat ein mal wirklich nicht lustiges sondern sehr ernstes Plakat geschenkt.
Ich hatte hier gestern schon mehr zum Ernst dieses Themas geschrieben.