Beueler Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Edo Reents

“Die verstehn’ nix von Geld”

Nein, nicht die Sozis – bei der FAZ lĂ€uft die Kasse leer
Bannas in Rente, Rossmann in Rente. Hans HĂŒtt hat aufgehört. Doch, es sind noch Gute da: Mark Siemons, Seidl, Reents, Frauke Steffens, Dietmar Dath, Harald Staun. Aber oft sind gerade sie eingemauert in der Paywall. Die Mehrheit vorne im Politik- und Wirtschaftsteil ist wie immer mit ĂŒberwiegend neoliberaler Ideologieproduktion beschĂ€ftigt, und anders als das “neo-” nahelegt, ist das sehr alte Ideologie, aus der Zeit gefallen wie Friedrich Merz. Weiterlesen…

Scheitert im Ruhrgebiet ein Regionalplan?

weiter unten: 40 Jahre Titanic / Christian Streich / Polizeistaat TĂŒrkei
Das regionale Medienmonopol im Ruhrgebiet, die zur Funke-Mediengruppe gehörende WAZ, in meiner Jugend die bedeutendste und mĂ€chtigste Regionalzeitung Deutschlands (nur Bild hatte eine höhere verkaufte Auflage, der WAZ wurde aber mehr geglaubt; wenig davon ist geblieben) berichtet ĂŒber RĂŒcktrittsforderungen beim Regionalverband Ruhrgebiet. Aber nur hinter Paywall, also fĂŒrs breite digitale Publikum unzugĂ€nglich. Also erinnerte ich mich an den Regionalblog Ruhrbarone, und siehe, ich wurde fĂŒndig.Weiterlesen…

RAF-Mythos – materialistisch demontiert

Dieser Tage jĂ€hrt sich, was einst und heute sentimental “deutscher Herbst” genannt wird – eine gewalttĂ€tige Auseinandersetzung zwischen ein paar Dutzend deutschen Linksradikalen und der damaligen politischen FĂŒhrung der westdeutschen BRD. Inwieweit welche Geheimdienste wie involviert waren? Wir werden es eines Tages erfahren. Morgen soll sich der ARD-Tatort von Dominik Graf daran abarbeiten.

Vieles von damals war medienattraktive und bildstarke Äktschn und wurde mythologisiert. Wohltuend analytisch-kalt versucht sich dagegen heute Georg FĂŒlberth in der Jungen Welt an einer Kompaktfassung diesbezĂŒglicher Geschichtsschreibung. Es kommt meiner damaligen zeitgenössischen Sicht der Dinge ziemlich nahe, nur dass ich es seinerzeit nicht so geschliffen formulieren konnte, wie der ehemalige Professor der “Marburger Schule“.
Warum er allerdings den damaligen “Kommunistischen Bund“, genannt “KB-Nord”, fĂŒr die “fitteste” linke Organisation jener Zeit hĂ€lt? Das sagt wohl mehr ĂŒber die Organisationen, denen FĂŒlberth selbst angehörte, als ĂŒber diese Minisekte mit Gruppenschwerpunkten in Hamburg und Göttingen. Die Herren Ebermann, Ehlers, Trittin, Trampert und Reents waren/sind mir mehr oder weniger bekannt geworden. Keine dummen Kerls. Keine Frau dabei. Zufall oder bezeichnend?

Uganda / Israel&USA / Rastatt / Mediaplanung / Petty

“Leitmedium” Spiegel-online hat nun auch die ugandische FlĂŒchtlingspolitik entdeckt. Ich hatte darauf – und auf die Ambivalenz der ugandischen Regierungsstrategien – bereits zu Beginn des mittlerweile vergangenen Sommers hingewiesen.

Ulrich Teusch widmet sich in seinem Blog, dessen EintrĂ€ge mir als bemerkenswert grĂŒndlich und immer wieder in die LĂŒcken der “LĂŒckenpresse” stossend auffallen, einem BilanzgesprĂ€ch der US-Wissenschaftler John Mearsheimer und Stephen Walt zu ihrem vor gut 10 Jahren erschienen kritischen Aufsatz zur “Israel-Lobby” in den USA (hier auch eine deutsche Übersetzung). Ihr Fazit: mit dieser Regierungspolitik ist Israel als Staat gefĂ€hrdet.

Zum Eisenbahndesaster bei Rastatt wurde von den Rechtsvertretern der Stuttgart21-Gegner*inne*n Strafanzeige erstattet.

Die Werbewirtschaft wird bemerkenswert destabilisiert. Die “WĂ€hrungen” fĂŒr ihre Mediaplanung und der Glaube an ihre Wirksamkeit und Korrektheit schmilzt noch schneller als die Auflagen von Zeitungen und Zeitschriften. Mglw. zieht sogar ein Unwetter fĂŒr Facebook und Google auf – dafĂŒr mĂŒssten die Kritiker*innen allerdings an einem Strang ziehen, ich glaub’ nicht dran.

Edo Reents gelingt in der FAZ eine angemessene WĂŒrdigung des zu frĂŒh verstorbenen Musikers Tom Petty. Nun schon der dritte tote Traveling Wilbury.

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