Beueler Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Edward Snowden

Freunde und -innen

Wolfgang Michal/Freitag sorgt sich um den Genossen Kanzlerkandidaten. Diese Sorge ist berechtigt. Ich kann mich an Jahrzehnte erinnern, da hĂ€tte der Genosse Kanzlerkandidat auf gute RatschlĂ€ge des Genossen Michal vielleicht sogar gehört. Heute, befĂŒrchte ich, bemerkt er das gar nicht – andere Sorgen …
Hans-Christian Ströbele/Freitag erinnert naheliegenderweise an Edward Snowden. Das Schweigen um dessen Lage hat dröhnende Ausmasse angenommen,Weiterlesen…

Wirtschaftsminister sabotiert Whistleblowerschutz

Edit Policy von Julia Reda
Die EU will Whistleblower schĂŒtzen, eine Richtlinie ist verabschiedet. Die deutsche Umsetzung könnte das Ziel konterkarieren – wenn es nach Peter Altmaier geht.

Wer in Deutschland als Whistleblower an die Öffentlichkeit geht, ist Repressalien durch den Arbeitgeber fast schutzlos ausgeliefert. Obwohl Hinweisgeber*innen wie Edward Snowden, Antoine Deltour oder Chelsea Manning in der deutschen Öffentlichkeit ein hohes Ansehen genießen, verfĂŒgt Deutschland bisher ĂŒber kein Whistleblower-Schutzgesetz.

Das schreckt sicher viele Menschen davon ab, ihre eigene Karriere aufs Spiel zu setzen,Weiterlesen…

BĂŒndnisse der AnstĂ€ndigen

ThĂŒringen / Assange / Snowden
Geht alles zu schnell? Um ein Haar wĂ€re Christian Lindner zurĂŒckgetreten. Hier machte er den Eindruck, als sei er schon am Ende. Wer weiss, was er fĂŒr eine disparate Truppe anfĂŒhrt, muss minĂŒtlich mit “allem” rechnen. Ich weiss auch nicht, wer morgen MinisterprĂ€sident in ThĂŒringen ist. Aber wer, wie #unteilbar, bundesweite Demonstrationen vorbereiten und mobilisieren will, braucht schon ein paar Minuten, um sowas vorzubereiten. Und ich bin dankbar fĂŒr alle Aktivist*inn*en, die sich heute solchen Schindereien aussetzen. Welch ein Kontrast, z.B. zu denen hier.Weiterlesen…

Krieg der Zukunft: Cyberkrieg

Edward Snowden und weitere aktuelle Grundlagentexte
Edward Snowden erklĂ€rte so, dass es auch die DĂŒmmsten verstehen können, den Wert von VerschlĂŒsselungstechnologien in der elektronischen Kommunikation. Und warum die Begehren sog. Sicherheitsbehörden nach “HintertĂŒren” zurĂŒckzuweisen sind, wenn uns Grund- und Menschenrechte lieb sind (im Guardian, dt. im Freitag).
Snowdens sachdienlicher Beitrag erinnerte mich zum einen an meinen Eindruck, dass es den Herrschenden in den kapitalistischen LĂ€ndern weniger um die BekĂ€mpfung von KriminalitĂ€t und Terrorismus geht.Weiterlesen…

Edward Snowden

Noch einer, der ein Buch fertig hat. Ich persönlich komme mit dem Lesen wichtiger BĂŒcher schon lange nicht mehr hinterher. Wer einen potenziellen Bestseller schreibt, bekommt VorschĂŒsse von seinem glĂŒcklichen Verlag und verpflichtet sich, an der Verkaufs-PR mitzuarbeiten. Normales GeschĂ€ft. Also muss auch Snowden, unter scheinbar konspirativen UmstĂ€nden, viel mit Medien sprechen. Hier sein Interview mit dem Deutschlandfunk (Sendetermin heute 8.10 h).Weiterlesen…

Ein Meilenstein fĂŒr die BĂŒrgerrechte

Die neue Datenschutz-Grundverordnung erscheint kompliziert, ist aber wirtschaftsfreundlicher, als viele glauben und manche behaupten. FĂŒr die aktuelle Verunsicherung sind mangelnde Information, halbherzige Umsetzung und eine unfĂ€hige Datenschutzbeauftragte verantwortlich. Die kompliziert klingende Verordnung macht es Datensammlern schwerer, AusspĂ€hung transparent und hilft den BĂŒrger*innen, ihre enteigneten und ausgespĂ€hten persönlichen Daten zurĂŒck zu holen. Der Prozess ihres Zustandekommens ist ein LehrstĂŒck fĂŒr Demokratie und eine Sternstunde des EU-Parlaments. Die EU kann dadurch zum Leuchtturm der Freiheitsrechte werden, wĂ€hrend sich China und Russland in immer perfektere Überwachungsdiktaturen verwandeln und die USA so im Griff von privaten Datenkraken zappeln, dass diese möglicherweise sogar das Wahlergebnis Trumps manipulieren konnten.

Nun ist sie endlich in Kraft getreten, nach zwei Jahren Übergangsfrist, die EuropĂ€ische Datenschutz-Grundverordnung. Ein Tag zum Feiern.Weiterlesen…

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