Beueler-Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Florian Haupt

Desperate Despots

Und der kapitalistisch induzierte Vertrauensverlust demokratischer Medien an den Beispielen Iran / spanischer Frauenfussball

Wladimir Putin ist, obwohl deutsche Medienkonsument*inn*en diesem Glauben anhängen könnten, nicht die einzige globale Gefahr. Johannes Varwick erklärt sie Ihnen im Junge-Welt-Interview. Und hier lesen Sie, wie “der Westen” als politische Projektion sich selbst in Gefahr begibt. Diplomatie als Waffe der Politik wird massiv abgerüstet, militärökonomisch dagegen läuft es prima. Warum, steht hier. Weiterlesen

ÖPNV-Netzticket sofort!

Wundersame Bahn LXXXVII / Weltrekord / Profitrekord / Irrsinnsrekord SXSW?
So ist das, wenn das Bundesverkehrsministerium immer mit Versagern besetzt wird, derzeit der FDP, in der, wie mein Mitautor Helmut Lorscheid sie nennt, FDP-FDP-FDP-Koalition. Sie werfen einen 9-Euro-Ticket-Stein ins Wasser der Gesellschaft und gucken erstmal was passiert, bevor sie sich weitere Gedanken machen. Bei meinem Freitagsmittagessen rasten Fragen um den Tisch, aber keine Antworten. Ist das für Stamm- oder Neukund*inn*en? Gilt das – wieder nur – in einer Stadt, oder im ganzen Verkehrsverbund? Gibt es eine IC/ICE-Freigabe – oder wieder nicht? Weiterlesen

Paralleluniversum?

Einerseits ja. Das Weltbild, der Alltag des Fußballbusiness sind durch die coronabedingten “Hygienekonzepte” noch mehr vom wahren Leben hier draussen abgetrennt, als sie es sowieso schon waren. Andererseits ist zu erkennen, wie härteste Realpolitik, und zwar von ganz oben, durch alle Ritzen aus ihm heraus in Medien und Massenbewusstsein trieft. Was da zu sehen ist, ist nicht schön. Weiterlesen

Im Gau-Land

Stefan Krempl/heise online meldet die “Handlungsunfähigkeit der öffentlichen Hand”. McKinsey soll herausgefunden haben, dass sie droht. Und lobt, bei dieser Autorenschaft keine Überraschung, den Austausch von IT-Mitarbeitern zwischen Deutscher Bank und Bundesinnenministerium. Die Privatisierung des Regierens schreitet voran, nicht nur beim Abfassen von Gesetzentwürfen. Die Stadt und der Staat als Konzern ist die ultimative Traumperspektive aller Neoliberalen und sie treiben es voran, egal wie wir wählen und abstimmen. Weiterlesen

Sackgassen des deutschen Fußballs

Der BVB-Attentäter hatte keine terroristischen Motive, sondern “nur” Habgier? Da werden sich Marc Bartra und seine traumatisierten BVB-Arbeitskollegen aber freuen. Verloren sie doch gerade gegen einen in beiden Spielen klar besseren Gegner, der die Tabelle im Land des Vizeeuropameisters anführt, aber in einem Staat residiert, der ohne die Organisierte Kriminalität vermutlich gar nicht existieren würde, und dessen Geschäftsmodell in erster Linie aus Geldwäsche besteht. Geldwäsche ist auch das, was die DFL “Investoren” begierig anbieten will, wenn sie endlich die “50+1-Regel” zur Begrenzung von Investorenmacht zu Fall gebracht hat. Wie schon in Leverkusen, Wolfsburg, Ingolstadt, Hoffenheim, Leipzig ….. Vorbild: die englische Premier League.
Wollen wir das? Der BVB-Attentäter würde das auf jeden Fall bejahen.

Abseits dieser ökonomischen und zweifellos bedeutsamen Hintergründe ist festzuhalten: sportlich war das Ausscheiden aus den europäischen Wettbewerben in allen drei Fällen gerecht. Weiterlesen

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