Beueler Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Fridays for Future (Seite 1 von 2)

Freitag: Globaler Klima-Aktionstag

1.800 StÀdte in 150 LÀndern
mit Update 24.9.
Wenn Sie glauben, von der weltweiten Klimabewegung sei nicht mehr viel zu hören, beschweren Sie sich bitte bei den Redaktionen der Medien, die Sie nutzen. Ich lese z.B. seit vielen Jahren regelmÀssig die Energie- und Klima-Wochenschau der Kolleg*inn*en von telepolis, bei denen sich insbesondere Wolfgang Pomrehn nie lumpen lÀsst, und immer mit Links zu den Originalquellen . Man und frau nennt es Online-Journalismus, guten.
Dazu zĂ€hlt auch Tomasz Konicz’ Analyse, wie das Erdogan-RegimeWeiterlesen…

Klatsche fĂŒr alle Transusen

von Ulrich Horn
Deutsche Politiker schimpfen oft, Italien sei nicht reformbereit. Nun zeigen die Italiener, was eine Harke ist. Per Referendum zwingen sie ihre Politiker, das Parlament in Rom drastisch zu verkleinern. Seine beiden Kammern mĂŒssen um mehr als ein Drittel auf 600 Sitze schrumpfen. Die Italiener machten ihren Politikern klar, wer Herr im Haus ist. Diese Klatsche trifft auch die Bundestagsabgeordneten.Weiterlesen…

Verkehrswende

Entschiedene Investitionspolitik fĂŒr den Umweltverbund / Wundersame Bahn LIII
von Fridays for Future, BUND, ver.di, VCD, attac, BUNDjugend, Eisenbahn-und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und Naturfreunde Deutschland

Wir treten ein fĂŒr eine konsequente Verkehrswende, mit der wir Klimaschutz und saubere Luft, weniger LĂ€rm, weniger Staus, mehr Sicherheit im Straßenverkehr und LebensqualitĂ€t erreichen. Menschen sollen nachhaltig, bezahlbar, schnell und komfortabel mobil sein können, sei es in der Stadt oder auf dem Land, sei es mit Bus und Bahn, mit dem Fahrrad oder zu Fuß.Wir fordern ein langfristiges Konjunktur-und Investitionspaket, das die BedĂŒrfnisse der Menschen und nicht den Autoverkehr zum Mittelpunkt macht.Weiterlesen…

Zu kurz gedacht

Ulrike Winkelmann hat in ihrer Zeit beim Deutschlandfunk (2014-20) das getan, was von festangestellten Redakteur*inn*en öffentlich-rechtlicher Medien erwartet werden muss, aber allzu selten vollbracht wird: als (mit-)verantwortliche Redakteurin der DLF-Reihe “Hintergrund” hat sie Erster-Klasse-Journalismus möglich gemacht. Als taz-Chefredakteurin muss sie darĂŒber hinaus Qualifikationen zur Anwendung bringen, die sich dem Blick der Öffentlichkeit entziehen, um den Laden zusammen- und am Laufen zu halten. DafĂŒr wĂŒnsche ich ihr viel GlĂŒck. In einem Kommentar hat sie sich heute fĂŒr Rot-Rot-GrĂŒn abgemĂŒht. Vergeblich.Weiterlesen…

Überladene ProjektionsflĂ€che

Soll Fridays For Future jetzt auch noch einen Kanzler Söder verhindern?
Mir wird es langsam Ă€rgerlich. Der gute Beobachter und scharfe Analytiker Albrecht von Lucke/BlĂ€tter schreibt ein weiteres Mal die bereits gegenwĂ€rtige Unmöglichkeit von GrĂŒn-Rot-Rot herbei, wĂŒnscht nebenbei einen weiteren Sieg der SPD-Rechten innerhalb ihrer Partei, weil nur das die “Mitte” ĂŒberzeugen könne. Und weil er selbst keine eigene strategische Idee mehr hat, fantasiert er der Fridays For Future-Bewegung die Aufgabe zu,Weiterlesen…

Immunabwehr

Empowerment fĂŒr Demokrat*inn*en aller Farben und Geschlechter
Das war ein gutes Wochenende. Zu danken ist das globalen gesellschaftlichen Tiefenströmungen und den USA. FĂŒr ersteres ist vor allem der Fridays-For-Future-Bewegung zu danken, die wichtige ermutigende und gesellschaftsklimatische Grundlagen geschaffen hat. So ist es dann nicht mehr ĂŒberraschend, dass die Black-Lives-Matter-Bewegung sich mit grosser Geschwindigkeit ĂŒber den Atlantik hinweg ausgebreitet hat.
Damit hatten am vergangenen Wochenende hier In Deutschland wohl weder die Anmelder*innen von SolidaritĂ€tsaktionen noch die Behörden gerechnet.Weiterlesen…

Krankheit, Tod, die Leistungsgesellschaft

… oder ein lebenswertes Leben?
von Katika KĂŒhnreich

In einer Zeit, in der die meisten von uns durch die Ereignisse und die Berichterstattung der Corona-Epidemie entwurzelt und durch immer neue Nachrichten stĂ€ndig hin und her geweht werden, wie ein BlĂ€ttersturm im Herbst, fehlen oft die ZeitrĂ€ume, in denen ĂŒberlegt werden kann.

Denn was der Sturm gerade freilegt, sind die ideologischen Knochen unserer Gesellschaft und derjenigen, die Politik und Wirtschaft bestimmen. Aber der Sturm bietet auch die Möglichkeit, Fragen nach einer anderen Gesellschaft aufzuwerfen.Weiterlesen…

Haben Sie irgendwo …

… die GrĂŒnen gesehen?
Klar, treffen ist verboten. Ich meine also digital. Und ja, ich bin selbst einer. Aber ich trage weder ein gewĂ€hltes Ehrenamt noch ein professionalisiertes Mandat. Die Tage habe ich mal den Veteranen Rolf Beu gesehen, der sich auch in der Krise um den ÖPNV in der Region sorgt. Mit MdB Katja Dörner habe ich kurz korrespondiert, ĂŒber den Lichtblick Markus Gabriel. Das wars dann. Es geht mir auch nicht um Individuen, sondern um Politik. Ich sehe ein Organisationsversagen in der Krise – bei einer Partei, die Regieren können will. Damit bin ich anscheinend nicht allein.Weiterlesen…

Allianz der Hoffnung im Herzen der Welt

von Oleg ZurmĂŒhlen
Über eine neue Klimabewegung in Brasiliens Amazonas-Regenwald

Das Herz der Welt, es pulsiert blau-grĂŒn im Takt der Jahreszeiten. Der Klimawissenschaftler Antonio Nobre zeigt es auf seinem Laptop den jungen Aktivist*innen, die ihn an dem Ort mit dem klangvollen Namen Terra Do Meio („Mittelerde“) im nordbrasilianischen Bundesstaat ParĂĄ umringen. Eine animierte Weltkarte von Wissenschaftler*innen der UniversitĂ€t Oxford veranschaulicht, in welchen Weltregionen die Ökosysteme in den letzten zehn Jahren am meisten Kohlenstoff der AtmosphĂ€re entzogen haben.Weiterlesen…

Auch gefÀhrlich: Luft, verschmutzte

Ich weiss zuwenig ĂŒber die GefĂ€hrlichkeit der derzeit die Schlagzeilen beherrschenden Grippen, um ihre GefĂ€hrlichkeit und BekĂ€mpfung fachlich seriös beurteilen zu können. Letztendlich ist das, wie unser sonstiges Alltags-Denken und -Handeln auch, eine Vertrauenssache. Mein Vertrauen in die hierzulande herrschende Politik und Verwaltung war schon vorher stark begrenzt, so dass nicht mehr viel fĂŒrs Sinken ĂŒbrig bleibt. Wenn Sie es wagen wollen:Weiterlesen…

GrĂŒne Jugend stĂ€rkt Beuel

mit Update
Dieses Mal war Philipp Königs/GA schneller als ich. Ich bin lieber zunĂ€chst 3 Bierchen trinken gegangen, um den verdienten Lohn anderer Leute Arbeit zu feiern. Das Wichtige findet erst heute statt, wenn die Bonner GrĂŒnen die Direktwahlkreise zur Kommunalwahl am 13.9. mit Kandidat*inn*en besetzen. Nach meiner Bewertung vergangener Wahlen können sie in Beuel 3-5 von 7, in Bonn ca. 10 von 17 und in Bad Godesberg 1 von 7 erobern; 2014 waren es nur 2: Innere Nordstadt und einer in Endenich. Zu Königs’ Bericht möchte ich folgendes ergĂ€nzen.
Der Wahlgang um Platz 1 zwischen Annette Standop und Brigitta Poppe-Reiners (56:42 Stimmen),Weiterlesen…

Hegemoniekampf im deutschen BĂŒrgertum

Claus Leggewie, langjĂ€hriger Vordenker GrĂŒner Realos, rĂŒstet zum Entscheidungskampf. Kramp-Karrenbauer und Lindner sehen die Gefahr, und scheinen nicht mehr zu wissen, ob sie ihr noch standhalten können. Sollen sie sich vom Kleinstaat ThĂŒringen, wenig einwohnerstĂ€rker als Hamburg – damit es alle verstehen: ungefĂ€hr 2 Saarlande – die Hegemonie im deutschen BĂŒrgertum aus der Hand nehmen lassen? Umgekehrt die GrĂŒnen:Weiterlesen…

Angriffe, die stark machen

1987 gab es wie in allen Bonner Stadtteilen auch in Beuel eine Initiative fĂŒr einen VolkszĂ€hlungsboykott. Es war eine Volksbewegung zivilen Ungehorsams fĂŒr Datenschutz, der heutigen Klimabewegung nicht unĂ€hnlich, und aus heutiger Sicht vorausschauend und seinerzeit topaktuell auf Ballhöhe – und illegal. Bei den wöchentlichen Treffen der Beueler Initiative kamen rund 200 Menschen zusammen. Als damaliger BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer der Jungdemokraten referierte ich dort regelmĂ€ssig zum Stand der Dinge. Mein Mitautor Roland Appel zog die bundesweiten Strippen von seinem damaligen Arbeitsplatz in der GrĂŒnen-Bundestagsfraktion aus.Weiterlesen…

Kandidiert selber!

Die Denksportaufgabe von Benny Hoff / Klima brutal / Fussball brutal
Matthias Greffrath/taz erinnert an die RegierungserklĂ€rung von Willy Brandt vor 50 Jahren. Im nachhinein betrachtet waren die damit einhergehenden Politikwechsel, und zwar gerade in der von Greffrath kritisch beschriebenen BeschrĂ€nktheit, eine Voraussetzung dafĂŒr, dass der kapitalistische Westen den realsozialistischen Osten (Deutschlands) besiegen konnte. Willy Brandt war mehr Nationalist, als die meisten seiner Fans glauben mochtenWeiterlesen…

AKK / FFF / Charleroi / BVB

Michael Brzoska ist ein alter FriedensforschungskĂ€mpe, verbindlich im Ton und geradeaus in der Sache. Die Verbindlichkeit im Ton und der Verzicht auf steile Thesen macht ihn unattraktiv fĂŒr Medien, unterstreicht dafĂŒr seine SeriositĂ€t. Dieses DLF-Interview mit ihm zu AKKs jĂŒngsten Verirrungen habe ich nicht gehört, nur gelesen. Brzoska verzichtet auf jede Anfeindung, aber inhaltlich klarer ist die Sackgasse, in die sich die Bundesregierung mit ihren unfĂ€higen Minister*inne*n manövriert hat, kaum zu beschreiben.Weiterlesen…

GrĂŒne wollen in die Regierung

Bei der Parlamentswahl in der Schweiz erringen die GrĂŒnen einen historischen Wahlsieg. Nun beanspruchen sie einen Sitz im siebenköpfigen Bundesrat.
Nach ihrem historischen Sieg bei den Parlamentswahlen vom Sonntag beansprucht die GrĂŒne Partei der Schweiz (GPS) einen Sitz in der Regierung des Landes, dem siebenköpfigen Bundesrat. Das erklĂ€rte Parteichefin Regula Rytz am Sonntagabend in der „Elefantenrunde“ des Schweizer Fernsehens. Nach dem amtlichen Endergebnis fiel der Sieg der GPS noch höher aus, als die erste Hochrechnung von Sonntagnachmittag vermuten ließ: Sie steigerte ihren Stimmanteil gegenĂŒber den Wahlen von 2015 von 7,1 auf 13 Prozent und konnte damit die Zahl ihrer Abgeordneten im 200-köpfigen Parlament (Nationalrat) von 11 auf 28 mehr als verdoppeln.Weiterlesen…

Wenn GrĂŒne regieren

Besser, sich darauf einzustellen. Bonner*inne*n ist das schon seit 2009 vergönnt. Aber Bonn ist nicht sehr reprĂ€sentativ fĂŒr die Republik, weder bei den GrĂŒnen noch gesamtgesellschaftlich. Der Anteil der BildungsbĂŒrger*innen ist hier viel höher, und der der GrĂŒnen auch. Dennoch muss davon ausgegangen werden, dass die GrĂŒnen an der nĂ€chsten Bundesregierung, wann und wie auch immer sie zustande kommen wird, relevant beteiligt sein werden.
Ein wirklich wichtiges, grosses Bundesland, Baden-WĂŒrttemberg, wird nun schon seit 2011 in wechselnden Koalitionen von den GrĂŒnen regiert. Ihr MinisterprĂ€sident Winfried KretschmannWeiterlesen…

Rettet die Energiewende die „EuropĂ€ische Idee“?

Buchbesprechung von Gert Samuel

Die Energie- und Klimapolitik ist in aller Munde. Nicht zuletzt sorgen die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler, die Studentinnen und Studenten mit ihren anhaltenden Streikaktionen dafĂŒr, dass sowohl die Verursacher der Klimaverschmutzung als auch die Alternativen wie die erneuerbaren Energien nicht mehr von der politischen Tagesordnung verschwinden. Ein zentraler Begriff ist bei alledem: Energiewende. Dieser wird von unterschiedlichen Akteuren sehr vielfĂ€ltig und auch verwirrend verwendet.Weiterlesen…

Offener Brief von Fridays For Future

an die Mitglieder des „Klimakabinetts” sowie die Parteispitzen der Koalitionsparteien

Sehr geehrte Frau Merkel, Frau Schulze, Herr Altmaier, Herr Scholz, Herr Scheuer, Herr Seehofer, Frau Klöckner und sehr geehrte Parteispitzen von CDU, CSU und SPD.

Ihre Entscheidungen zum Klimaschutz vom 20. September sind eine politische BankrotterklĂ€rung. WĂ€hrend zeitgleich im Rahmen von #AlleFĂŒrsKlima rund 1,4 Millionen Menschen in ganz Deutschland auf der Straße waren, haben Sie sich offiziell vom 1,5‑Grad-Ziel verabschiedet. Dies auch noch als Erfolg zu verkaufen, ist ein Schlag ins Gesicht aller Demonstrant*innen fĂŒr wirksamen Klimaschutz.Weiterlesen…

« Ältere BeitrĂ€ge

© 2020 Beueler Extradienst

Theme von Anders NorĂ©nHoch ↑