Beueler-Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Fritz Eckenga (Seite 1 von 2)

Welcher Friedrich gewinnt?

Wenn Sie in der Schlagwortwolke dieses Blogs unter “F” wie “Friedrich” nachschauen, stellen Sie fest, dass Friedrich Küppersbusch gegenüber dem langgewachsenen Friedrich Merz der Grössere ist. Nehmen Sie das als Statement. Denn Küppersbusch veranlasste mich zu einem erneuten Link auf sein TV-Programm auf YouTube, das donnerstags als Ergänzung seiner montäglichen taz-Kolumne erscheint. Mein Hauptgegenstand bei “Eventually on time” war jedoch die deutsche Coronapolitik, die jetzt, auf dem Höhepunkt der Ausbreitung des Virus einen “Freedom Day” verspricht – wg. der FDP. Logisch, oder? Weiterlesen

Berliner Mauerbau

Vor Jahren hatte mich bereits der Berliner Tagesspiegel mit seiner Paywall-Politik als digitaler Leser vertrieben. Nun habe ich mich auf Empfehlung von Extradienst-Gastautor Ludger Volmer gerade bei der Berliner Zeitung warmgelesen, da überrascht sie mich äusserst unangenehm mit einer Ausweitung ihrer Bezahlmauer, ironischerweise sogar in ihrer Rubrik “Open Source”. Die FAZ hat ihre Mauer anlässlich des Halbjahrsbeginns ebenfalls noch weiter hochgezogen. Solchen Verzicht auf digitale Aufmerksamkeit muss mann sich halt leisten können. Weiterlesen

Zaunpfahl

Überall Gauweiler – und eine Meldung zu Wirecard aus Russland / “Folter IV”
CDU- und CSU-Politiker purzeln derzeit schneller als Dominosteine. Ich jedenfalls habe Probleme, den Überblick zu behalten, und lasse Sie hier daran teilhaben. Peter Gauweiler ist eigentlich fast immer dabei. Als Kreisverwaltungsreferent der CSU-regierten Stadt München – ja, das gab es mal – erlangte er weltweite Berühmtheit, weil er auf Basis des Bundesseuchengesetzes Aids-Kranke wegsperren wollte. Eine Kleinigkeit gegen sein heutiges Wirken. Weiterlesen

Takeover

Kabarett übernimmt Journalismus
“Dem WDR-Rundfunkrat lagen zwei Produktionsverträge zur Genehmigung vor. Dabei handelte es sich um die Beauftragung neuer Staffeln für die Serien ‚Rote Rosen‘ und „Sturm der Liebe‘, die im Nachmittagsprogramm des Ersten ausgestrahlt werden. Finanziert werden diese von allen Landesrundfunkanstalten gemeinsam. Den jeweiligen Anteilen, die der WDR trägt, stimmte der Rundfunkrat zu. Mitglieder verwiesen auf den großen Erfolg der Serien und betonten, dass öffentlich-rechtliche Unterhaltungsformate wie diese für eine große Zielgruppe unverzichtbar sind.”
Das, hätte ich vermutet, kann nur – richtig intoniert vorgetragen – von Fritz Eckenga sein. Weiterlesen

Die guten Nachrichten

Mitte nach links / Weinstein schuldig / Rambo gekündigt / Ab morgen Fastenbrechen
Hallo liebe Jeckinnen und Jecken, können Sie schon wieder lesen? Oder erst morgen? Während in Hessen Amoktäter dafür erforderlich sind, kommen hier im Rheinland Menschen durch ganz normalen Karneval ums Leben. Eine fiel in Ehrenfeld auf die Gleise, eine kletterte auf die Kupplung einer anfahrenden Strassenbahn. Zu Betrauern sind nicht nur die Toten und ihre Hinterbliebenen, sondern auch die für den Rest ihres Lebens traumatisierten Fahrer*innen und Zuschauer*innen. Auch ohne Karneval hätte das alles passieren können. Darum “lassen wir uns das Feiern nicht verbieten”. Die Technik, Sensoren und Warnsignale für die Fahrer*innen, solche Unglücke zu vermeiden gibt es bereits. In Industrieländern wie Japan oder China wird sie eingesetzt. Für ein Entwicklungsland wie NRW ist sie noch “zu teuer”. Aber ich wollte ja auf die guten Nachrichten kommen. Weiterlesen

Pisa den Stecker ziehen / Bayern-Saga

Stephan Schleim/telepolis hat sich mehr Mühe gemacht als ich, um den galoppierenden Wahnsinn rund um die sog. Pisa-Studien einzudämmen. Ich stimme ihm in allen Punkten zu, exzellenter Text. Wenn Sies lieber kürzer und verständlicher haben, nehmen Sie das hier von Fritz Eckenga.
Sehr lobenswert auch der achte Teil der Bayern-Saga von Albrecht Goeschel und Markus Steinmetz. Ihre sehr unterschiedliche Würdigung der Ministerpräsidenten Goppel und Strauß entspricht absolut korrekt meiner eigenen politischen Erinnerung. Bei Goppel weiss ich nur nicht, wer ihn mehr genervt hat: Franz-Josef Strauß oder sein Sohn Thomas.

Ampel ist weg – Friedhof soll weg

Am Ende ist die CDU weg
In Bonn kommen alle Tendenzen der Welt immer leider erst – mindestens – 5 Jahre später an. Und Beuel gehört ja leider zu Bonn. So ist es halt so, dass alles, was den Menschen etwas bedeutet, selbst Kleinigkeiten, immer noch weg müssen, um die autogerechte Stadt zu erfinden – ein Gespenst der 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts, als die Welt für die CDU noch in Ordnung war.
In Bonn und Beuel aber sind CDU-Politiker*innen jetzt von durchaus verständlicher Panik getrieben. Weiterlesen

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