Beueler Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Hannover

Vorboten

Von GĂŒnter Bannas
Aufgalopp vor dem Superwahljahr 2021: In fĂŒnf Wochen gibt es Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen, und mit dem Ende der Schulferien beginnt jetzt die heiße Phase des Wahlkampfes. Immer schon waren Wahlen zu BĂŒrgermeistern und StadtrĂ€ten im grĂ¶ĂŸten deutschen Bundesland Vorboten politischer Entwicklungen anderswo gewesen. Und: Derzeit haben besonders viele bundespolitische Akteure dort ihre politische Heimat. Die drei Kandidaten fĂŒr den CDU-Parteivorsitz (Armin Laschet, Friedrich Merz und Norbert Röttgen), dazu nochWeiterlesen…

Sinnfragen – Enke wirkt

2009, nach dem Selbstmord von Robert Enke hatte ich schon auf dem Bonner Marktplatz bemerkt, an der Espresso-Bude der Freundinnen, die heute das Restaurant Mademoiselle in Endenich betreiben, dass wildfremde Menschen den Mut fassten, öffentlich ĂŒber ihre Depressionserkrankung zu sprechen. Das war damals schon ein wichtiger emanzipatorischer Schritt. Jetzt mehren sich öffentliche Auftritte, in denen professionelle Leistungssportler*innen öffentlich ĂŒber ihre Krisensituation bis hin zum RĂŒcktritt sprechen – ebenfalls ein grosser Fortschritt, der in EinzelfĂ€llen lebensrettend sein kann.Weiterlesen…

GrĂŒnes Regieren – Hannover und Norwegen

Soll Bonn eine GrĂŒne Stadtregierung wagen? Ich bin Mitglied, weiss zuviel und zweifle selbst. KĂŒrzlich wĂ€hlte Hannover einen GrĂŒnen OberbĂŒrgermeister. Der wird es nicht leicht haben. Wahrscheinlich kennen Sie es auch nicht: das Ihme-Zentrum. Was soll ein GrĂŒner OB nur damit machen? Schöne TrĂ€ume haben die Hannoveraner GrĂŒnen dazu bereits angeboten – viele WĂ€hler*innen haben es gewagt, solche Angebote anzunehmen.
Hannover hat auch einen “RenĂ© Benko”.Weiterlesen…

Zur OB-Wahl in Hannover

von Ali Mahdjoubi
Die identitĂ€ren Reflexe auf die Wahl von Belit Onay zum OberbĂŒrgermeister von Hannover

Es verwundert einen nicht, dass die Wahl von Belit Onay zum OberbĂŒrgermeister von Hannover zu Reflexen bei IdentitĂ€ren auf beiden Seiten fĂŒhrt. WĂ€hrend manche sog. ‘islamkritischen’ Amateurblogger von einer schleichenden Islamisierung schwadronieren mit hanebĂŒchenen Behauptungen und Assoziationen, sieht man aber auch auf der Seite von tĂŒrkischen IdentitĂ€ren haargenau die gleichen Reflexe. Haluk Yildiz, Weiterlesen…

Guck’ mal Bonn: Hannover!

weiter unten: Terror / FBI / Politikjournalismus
Sozialdemokraten mögen jetzt entgegnen: guck’ mal Mainz. 22% fĂŒr eine GrĂŒnen-Kandidatin. Das hatten wir in Bonn schon 2015 fĂŒr Tom Schmidt; und JĂŒrgen Nimptsch ist mit seinem Amtsbonus schon damals in den Karneval abgewandert.. In Hannover sind der CDU- und der GrĂŒnen-Kandidat in die Stichwahl gekommen. So wird es auch nĂ€chstes Jahr in Bonn kommen. Es sei dennWeiterlesen…

Was wird aus der Bundesliga?

Es war seit Jahren absehbar und ist nicht wirklich eine Neuigkeit, geschweige denn eine Sensation: die Fussball-Grossvereine, denen es gelungen ist eine globale Marke zu werden, kriegen den Hals nicht voll und wollen mit niemandem teilen. Auch nicht mit den Mafiosi von Fifa, Uefa und DFB. Im Kapitalismus gibt es immer eine Triebkraft zu Monopolen. Uns Fussballfans geht das schon lange am A…. vorbei. Wer uns nicht mehr braucht und will, der hat schon.
Wenn Sie genauer wissen wollen, worum es aktuell geht:Weiterlesen…

Otto Addo – eine BVBler in Mönchengladbach

Otto Addo wechselte einst im Duett mit Gerald Asamoah von Hannover ins Ruhrgebiet. Die Verletzungskatastrophen verfolgten ihn: drei Kreuzbandrisse, mit einem soll er sogar noch ein Tor geschossen haben. Jetzt ist er schon ĂŒber 40 und muss immer noch arbeiten. Seinen Job gibt es angeblich bisher nur in Mönchengladbach: Übergangstrainer.
Er arbeitet exakt an der Schnittstelle, die mir bei meinen Stadionbesuchen zu Spielen der Regionalliga West im Sportpark Nord schon aufgefallen war.Weiterlesen…

DuMont macht dicht – Demokratieabbau live

Nachdem sich die Bonner Verlegerfamilie Neusser durch Verkauf an die Rheinische Post Cash gemacht und in die BĂŒsche geschlagen hat, tut nun auch die Erbengemeinschaft DuMont in Köln einen grossen Schritt in diese Richtung. Das Nachsehen haben wie immer die BeschĂ€ftigten.
DuMont stellt zunĂ€chst die Hauptstadtberichterstattung fĂŒr alle seine BlĂ€tter ein, und kauft die demnĂ€chst beim Haus Madsack in Hannover. Ex-DuMont-Chefredakteur Uwe Vorkötter beschreibt hier im Branchendienst Horizont diesen Vorgang. Medien sind den Lokalpatrioten ja meistens egal, aber trotzdem Köln, tiefer sinken geht kaum:Weiterlesen…

Fussballmacht und Medienherrschaft

Dass im Fussball das Sportliche nur noch eine Nebenrolle in der Dramaturgie spielt, ist nichts Neues mehr. Kotzt aber viele Fans verstĂ€ndlicherweise immer mehr an. An einzelnen Orten spitzt sich das gelegentlich zu. Und Fans zeigen den Buzzynessmen des Fussballs schon mal, was ihr GeschĂ€ftsmodell ohne Fans noch wert ist. Der BVB weiss jetzt Bescheid, in Hannover dagegen sind die HörschĂ€den bei den HörgerĂ€teherstellern und ihren Freunden so gross, dass sie jeden Knall ĂŒberhören zu können glauben. Nette ScharmĂŒtzel.

Woanders auf der Welt geht es um wirklich grosse RĂ€der. Rupert Murdoch, der reaktionĂ€re Medienzar mit Drang zur Weltherrschaft, geht auf das Ende seines Lebens zu, und versucht sein Erbe zu regeln. Selbst schon ein UngetĂŒm, kommt nun der grösste Mediendrache der USA Comcast bei der Londoner Börse um die Ecke (hier Handelsblatt, hier FAZ), und will ihm seine Fussballbeute Sky wegfressen.Weiterlesen…

Die S 13 – Ende mit Schrecken oder Schrecken ohne Ende?

von Rainer Bohnet

Gesamtkosten von 500 Mio. EUR. Planungszeit ĂŒber 20 Jahre. Bauzeit 13 bis 16 Jahre. Erzwungener Umzug einer Firma. Existenzielle Schwierigkeiten fĂŒr ein privates Eisenbahnunternehmen. Und große Konflikte zwischen Nahverkehr und GĂŒterverkehr. So kann man mit wenigen Worten ein Verkehrsprojekt umschreiben, das seit ĂŒber 20 Jahren die Schlagzeilen fĂŒllt.

Kurz nach dem Umzugsbeschluss des Deutschen Bundestages machte sich die Region Bonn/Rhein-Sieg Gedanken ĂŒber Kompensationsmaßnahmen fĂŒr den erzwungenen Umzug des Parlaments und diverser Ministerien vom Rhein an die Spree. Zuvorderst kam dabei der Schienenanschluss des Flughafens Köln-Bonn heraus, der rund eine Milliarde DM kostete, aber den Nachteil hatte, dass das linksrheinische Bonn immer noch keinen direkten Schienenanschluss in Richtung Airport bekommt. Also boten das Land NRW und der Bund der Region ein Projekt an, das die rechtsrheinische Seite Bonns mit einer S-Bahn ausstatten wĂŒrde. Das war und ist zwar kein Optimum, aber besser als garnichts, dachten sich BĂŒrgermeister, LandrĂ€te, Stadtverordnete und Kreistagsabgeordnete aller Parteien.

Die Deutsche Bahn AG wurde mit der Planung beauftragt und mehrere externe PlanungsbĂŒros begannen damit, die rechtsrheinische Strecke von Troisdorf bis Bonn-Oberkassel zu beplanen. Unmittelbar danach trat bereits der erste Ärger auf,Weiterlesen…

BVB & Borussia

Keine Ahnung, wen das “Eröffnungsspiel” der neuen Bundesligasaison interessieren soll. Ein sympathischer Verein ist nicht daran beteiligt. Werfen wir einen Blick auf die beiden Borussias, das ist desillusionierend genug.

Die Operette, die der BVB derzeit rund um den Fall Dembele gibt, hĂ€tte ich auf diesem niedrigen Niveau bei diesem Verein nicht fĂŒr möglich gehalten. Einen 20-jĂ€hrigen, und mag er noch so ekelhafte Berater*innen haben, mit Hilfe von BILD und den abschreibenden Medien in den Regen zu stellen, selbst Mitspieler zu nötigen dabei mitzumachen, ist keine Werbung fĂŒr hoffnungsvolle Neuverpflichtungen. Bei Watzke und Co. scheint die Vorstellung zu dominieren, dass man von Barca so viel einzunehmen gedenkt, dass sie dann Werbung um neue Talente nicht mehr nötig hĂ€tten, sondern Neuverpflichtungen zum Gnadenerweis werden. So stellen sich deutsche VereinsprĂ€sidenten ihre Feudalherrschaft vor,Weiterlesen…

Die ULTRAS in BILD

von Dieter Bott

MORGEN BEGINNT DIE NEUE BUNDESLIGA SAISON—
Am freitag 18.august 2017–


1
SO GEWALTTÄTIG WIRD DIE NEUE SAISON prophezeit BILD am 5.august 17 — als beweis druckt BILD den „HASS-SONG vom rapper M.I.K.I“ in voller lĂ€nge ab — schmutzig gelb–schwarz eingefĂ€rbt —-

der refrain:
FÜR DIE GROSSE LIEBE –LOHNT SICHs IMMER IN DEN KRIEG zu gehen—FUSSBALL UNSER LEBEN—DIESE LIEBE BLEIBT BESTEHEN—
DESHALB ZIEH`N WIR IN DIE SCHLACHT— und schreien – KRIEG DEM DFB”

seit anfang august bereitet die BILD-zeitung die fussball-interessierten vor mit der „ EXPLOSIVEn STIMMUNG vor dem bundesliga-start BVB-BOSS WATZKE WARNT „ULTRAS RÜCKEN ZUSAMMEN“
“ENGLAND ENTSETZT – HANNOVER CHAOTEN SORGEN FÜR ABBRUCH”

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POLITIK MUSS EINGREIFEN fordert walter m. straten im BILD-KOMMENTAR (am 7.august 17)Weiterlesen…

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