Beueler-Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Hans-Böckler-Straße

Omikron – halb so wild

Hauptsache Parkplätze!
Studien aus Südafrika und UK beruhigen scheinbar: ansteckend ja. Aber halb so schlimm. Weniger von denen müssen ins Krankenhaus. Blöd nur, dass es viele sind. Der General-Anzeiger schreibt über die Zunahme von Infektionen in den Kitas. Das müssen Fakenews sein. Die deutsche Fassung ist nur hinter Paywall; hier die englische frei zugänglich. Warum das Fakenews sein muss? Weil die Beueler City zugeparkt ist, als gebe es kein morgen mehr. Weiterlesen

Beueler Altersstarrsinn

Krawalljournalismus schadet dem Beueler Einzelhandel mehr, als er ihm nützen will
Holger Willcke/GA ist ein Krawalljournalist von altem Schrot und Korn, seit 1988 hält es sein Arbeitgeber, unser lokales Pressemonopol (jetzt im Besitz der Rheinischen Post), schon mit ihm aus. Wenn nichts los ist wie jetzt, macht er halt selbst was los. Die richtigen Leute anrufen, die Zwietracht sich ausbreiten lassen, und schon ist das Ereignis fertig, über das berichtet werden “muss”. Als Beueler Konsument kann ich Beueler Einzelhändler*innen nur warnen: sich dafür benutzen lassen, ist nicht gut fürs Geschäft, sondern schlecht. Weiterlesen

Angriffe, die stark machen

1987 gab es wie in allen Bonner Stadtteilen auch in Beuel eine Initiative für einen Volkszählungsboykott. Es war eine Volksbewegung zivilen Ungehorsams für Datenschutz, der heutigen Klimabewegung nicht unähnlich, und aus heutiger Sicht vorausschauend und seinerzeit topaktuell auf Ballhöhe – und illegal. Bei den wöchentlichen Treffen der Beueler Initiative kamen rund 200 Menschen zusammen. Als damaliger Bundesgeschäftsführer der Jungdemokraten referierte ich dort regelmässig zum Stand der Dinge. Mein Mitautor Roland Appel zog die bundesweiten Strippen von seinem damaligen Arbeitsplatz in der Grünen-Bundestagsfraktion aus. Weiterlesen

Mit Parkplätzen und Karneval gegen Amazon?

Auf dieser Seite habe ich die Gewerbegemeinschaft Beuel bisher ausdauernd gelobt. In der Tat ist ihre blosse Existenz für den Stadtteil wertvoll, das zeigt schon ein Blick nach Bad Godesberg. Jetzt muss die GGB aber wohl von Selbstmordgedanken abgebracht werden. Das wird nicht leicht.

Um meine Ausführungen besser verständlich zu machen und abzukürzen, lesen Sie bitte zunächst:
Daniel Leisegang: Amazon Fresh oder:die Schlacht um die Supermarktkunden, in den Blättern für deutsche und internationale Politik. Die Blätter sind eine im Zweifel linke politikwissenschaftliche Zeitschrift.
Und damit es hier ausgewogen zugeht, und Sie das auch glauben:
diese Meldung aus dem Finanzteil der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), dem im Zweifel rechten Zentralorgan der im Zweifel rechten konservativen Mehrheitsfraktion des deutschen Grosskapitals.

Nachdem Sie das gelesen haben, fassen wir jetzt also zusammen.
So wie Immobilien nach “den drei L-Kriterien: die Lage, die Lage und die Lage” bewertet werden, gilt die Bewertung für Citys, und solche, die es werden wollen: “die drei A’s”: Aufenthaltsqualität, Aufenthaltsqualität und Aufenthaltsqualität.
Und nun prüfen Sie sich selbst: wie lange halten Sie sich gerne auf einem Parkplatz auf?

Gehen wir mal durch Beuels City: Haltestellen-Dreieck Adenauerplatz. Weiterlesen

Kneipen,Cafes und mehr….im Uni-Magazin

von Klaus Kleinöder

Liebe Schnüss,
Eure Ausgabe zum Winter-Semester haben wir, drei Beueler, gleich nach dem Aufschlagen in die Tonne gekloppt. Unbrauchbar die Ausgabe für uns – und peinlich für Euch. Bei “Kneipen, Cafes und mehr…” übernehmt Ihr in “Beuel & Rechtsrheinisch” Lokal für Lokal aus dem Sommer-Magazin, faul und schlampig, denn so habt Ihr Euch die Mühe erspart zu recherchieren, was in Beuel Sache ist, teilweise sogar Kult.

Zum Beispiel das einzige, dazu erstklassige Bio-Restaurant, Weiterlesen

Beuel wird sich verändern (müssen)

Nichts ist tödlicher als Stillstand. Beim heutigen Depressionswetter, geschlossener (Olivotti) und gähnend leerer (LaLuna) Eisdiele, wird gedanklich bewusster, dass unser Stadtteil attraktiv und lebenswert ist, aber auch weiter an sich arbeiten muss. In abendlicher Dunkelheit zeigte ich letzte Woche einer Freundin aus Ehrenfeld unser Stadtteilzentrum – und sie wusste aus eigener Erfahrung, wovon ich sprach.

Wir begannen am Adenauer-Platz, Verkehrszentrum, Treffpunkt, mit der großen Anzeigetafel der Stadtwerke gut ausgestattet. Man weiss schnell wann man wohin wegkommt.
Geschlabbert haben wir die Besichtigung des Beueler Brückenforums. Die Mehrheit der Lokale im Erdgeschoss steht leer – gerechter “Lohn” durch die jahrzehntelange Vernachlässigung Weiterlesen

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