Beueler Extradienst

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Schlagwort: Honecker

Ideologie des kalten Krieges

Das Dogma von CDU und FDP
Zwei Tage nach der Ungeheuerlichkeit der Wahl eines FDP-MinisterprĂ€sidenten durch die AfD in ThĂŒringen wird das ganze Ausmaß des Schadens langsam sichtbar: Die FDP hat jede GlaubwĂŒrdigkeit verloren, weil ihr Spitzenkandidat in maßloser SelbstĂŒberschĂ€tzung glaubte,  einen macchiavellistischen Streich begehen zu können, indem er sich von der Höcke-AfD in den Sattel heben ließ, um ihnen anschliessend eine Nase zu drehen. Offensichtlich jedoch konnte der Mann nicht bis drei zĂ€hlen, denn ihn trieb die Halluzination von einer Mehrheit, die – selbst wenn GrĂŒne und SPD sich auf diese Skrupellosigkeit eingelassen hĂ€tten – ihm gerade mal 34 von 90 Mandaten gesichert hĂ€tteWeiterlesen…

Kriegstreiberei?

So Àhnlich fÀngt es immer an. Zuerst muss der Anzugreifende als der Böse stilisiert werden. Er ist aggressiv, und hÀlt sich an keine Regeln. Ihm wird Angriff unterstellt, den die dumme Mehrheit nur leider noch nicht bemerkt hat. Darum muss es ihr eingebimst werden. Wie weit dieser Mechanismus schon fortgeschritten ist, können wir hier studieren:
In der FAZ kommen US-amerikanische Wissenschaftler zu Wort, die die aus ihrer Sicht “illiberalen Regimes” dabei sehen, die westlich-demokratischen Systeme zu unterminieren.
Umgekehrt, auf den 1. Teil war hier schon hingewiesen worden, gibt es ebensolche Untersuchungsergebnisse ĂŒber die US-Einflussnahme in Russland – hier der 2. Teil. (Telepolis)
Ich fĂŒrchte: beide Texte haben Recht. Und nun? Alles halb so schlimm, einfach so weitermachen? Erich Honecker starb als starrsinniger alter Mann, aber sein Bonmot “Es ist besser miteinander zu sprechen als aufeinander zu schiessen” verriet zwar viel ĂŒber seine Denkkategorien, war aber auch schlicht richtig.

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