Thema: Initiative Nachrichtenaufklärung

Indien-Pakistan / Stuttgarter Loch / Übersehene Nachrichten

Von , am Donnerstag, 28. Februar 2019, in Lesebefehle, Medien, Politik.

Gilbert Kolonko/telepolis liefert ein informatives Update zum Indien-Pakistan-Konflikt.
Arno Luik/Kontext-Wochenzeitung (ex-Stern-Mitarbeiter) schreibt, wie das Stuttgarter Loch grösser und grösser wird. Die Signaltechnik wird manches verschlingen. Die politische Preisfrage: wer wird alles in das grosse Loch fallen?
Die Initiative Nachrichtenaufklärung hat ihre Hitliste 2019 der “vergessenen Nachrichten” veröffentlicht.

Russland-USA / Psycho-Erkrankungen / Vernachlässigte Themen 2018

Von , am Montag, 19. Februar 2018, in Lesebefehle, Medien, Politik.

Telepolis-Chef Florian Rötzer beschreibt und analysiert die russophobe Paranoia in der liberalen Opposition der USA und den ihr nahestehenden Medien. Es ist gut und richtig, dass der scheidende Aussenminister Gabriel hier abgrenzende Akzente gesetzt hat.

Stephan Schleim war mir 2015/16 als wehleidiger Kommentator von Feminismus-Themen aufgefallen. Er kann aber auch anders, wenn er sich mit den Themen auseinandersetzt, mit denen er sich auch fachlich beschäftigt. Vor einigen Monaten war er bereits Gast der hervorragenden DLF-Sonntagssendung “Zwischentöne” (13.30 h), und sprach dort bereits über das Thema, das jetzt auch Gegenstand seiner telepolis-Serie ist: Psychologische Erkrankungen und die Kämpfe um die Deutungshoheit. Weiterlesen

Der blinde Fleck – Vergessene Themen

Von , am Mittwoch, 27. Dezember 2017, in Medien, Politik.

von Rainer Bohnet

Die Initiative Nachrichtenaufklärung um den Kölner Medienwissenschaftler Hektor Haarkötter recherchiert alljährlich vergessene Themen, die von den Medien nicht aufgegriffen wurden, obwohl sie eine politische und/oder gesellschaftliche Relevanz haben.

Man fragt sich unwillkürlich, welche Gründe die Ignoranz der Medien haben könnte. Denn in der diesjährigen Rangliste der vergessenen Themen findet sich z.B. die Frage, ob Kulturgüter vor Atomunfällen geschützt sind, warum es bei Zeitungen viele prekäre Arbeitsverhältnisse gibt, wieso eine Bundesrichterwahl eventuell illegal ist und wieso nicht über 20 Staaten berichtet wird, die keine Armee unterhalten.

In einem Land, in dessen Verfassung die Presse- und Meinungsfreiheit steht, muss man davon ausgehen, dass es grundsätzlich keine pressemäßigen Restriktionen gibt. Es gibt aber einen Strukturwandel bei den Printmedien, der zu einem rigorosen Personalabbau und zum Teil zu signifikanten Qualitätseinbußen geführt hat. Weiterlesen