Beueler Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: IOC

Der Chinese, der Kaiser – die Wahl

Gestern vor 120 Jahren brachten deutsche Kolonialtruppen alle MĂ€nner in der chinesischen Kleinstadt Liangxiang um. Inwieweit sich der Chinese daran erinnert, ist in deutschsprachigen Medien (ausser dem hier gesetzten Link, der in einigen Tagen in einem Paywall-Archiv verschwindet)) nicht ĂŒberliefert. Klar, andere Sorgen …
Der Chinese ist ein seltsamer Kerl. Weit mehrheitlich soll er damit einverstanden sein, von Algorithmen durchleuchtet und bewertet zu werden (Social Credit System). Er verspricht sich davon mehr Gerechtigkeit, als er bisher durch Partei und Staat bekam.Weiterlesen…

Qatar – Rettung fĂŒr NRWs Kassen

Wie ich hier sporadisch schon gemeldet habe, sitzen die NRW-Landesregierung sowie die meisten OberbĂŒrgermeister*innen auf einem amoklaufenden Pferd, auf das sie der Witwer von Guido Westerwelle gesetzt hat: eine weitere Olympia-Bewerbung. Das GeschĂ€ftsmodell einer globalen Mafiaorganisation wie des Internationalen Olympischen Komitees/IOC (oder vergleichbar der Fifa/Uefa) ist, öffentliche Kassen der Veranstaltungsorte auszuplĂŒndern (Steuerprivileg, Infastrukturkosten) undWeiterlesen…

Olympische Filosofie

Es soll wichtige NRW-Landespolitiker*innen und nicht wenige OberbĂŒrgermeister*innen, darunter den aus Bonn, geben, die sich vom Witwer Guido Westerwelles fĂŒr die Olympia-Mafia IOC in Geschenkpapier einwickeln lassen. Wie immer auf unsere Kosten. Enteignung öffentlicher Kassen zugunsten privatem Profits. Das ist ein schlichtes, aktuelles kapitalistisches GeschĂ€ftsmodell, das weltweit niemand so auf die profitable Spitze zu treiben weiss, wie die Fifa und das IOC.
Dass die NRWler*innen so doof waren und sind, sich derart billig einwickeln zu lassen, liegt sicherlich auch daran,Weiterlesen…

Hat das IOC die GrĂŒnen schon im Sack?

Bei den nĂ€chsten Wahlterminen ist eine Vermehrung grĂŒner Regierungsbeteiligungen zu erwarten. Exekutive FĂ€higkeiten, die FĂŒhrung komplexer Verwaltungsapparate, werden plötzlich Leuten abverlangt, die bisher nur darin geĂŒbt sind, darĂŒber zu meckern. Learning by doing? Wie wird das ausgehen? Die immer recht gut auf sportpolitischer Ballhöhe arbeitende Sportredaktion des Deutschlandfunks versucht gegenwĂ€rtig, darĂŒber mehr herauszufinden.Weiterlesen…

Faschisten sagen Classico ab

Und NRW fÀllt auf Mafiaclan herein
Dass es so einfach ist … Der spanische Ligachef ist ein bekennender AnhĂ€nger der rechten Vox; die stehen noch rechts von der korrupten PP, die sich ihrerseits nie von Franco-Faschismus gereinigt hat. Und dieser Wicht hat den Classico, der am kommenden Wochenende mittags in Barcelona hĂ€tte ausgespielt werden sollen, abgesagt. Das wichtigste Spiel des Jahres, in Deutschland ragt nur S04-BVB (ebenfalls nĂ€chsten Samstag, 15.30 h) daran heran. Der Classico wird allerdings weltweit von der einen oder anderen Milliarde Menschen mehr geguckt. Die mittĂ€gliche Anstosszeit in Spanien wurde nicht aus Kinderfreundlichkeit gewĂ€hlt,Weiterlesen…

Sportfernsehen von Abwechslung bis Zumutung – Hauptsache teuer!

Mir war langweilig. Ich habe am verregneten Wochenende mal lang Glotze geguckt und ĂŒberall durchgezappt – natĂŒrlich nur bei den Öffentlich-Rechtlichen, denn den anderen Mist tue ich mir mit Ausnahme von Formel 1 – RTL nicht an – und musste leider mal wieder feststellen, wo unsere FernsehgebĂŒhren versickert sind: Bei den mafiösen Organisationen von DFL und dem internationalen Leichtathletikverband. Aber gestern geschah ein großer Durchbruch: Borussia Mönchengladbach steht auf dem ersten Tabellenplatz der Bundesliga. Gratuliere, Martin! Weil ich hier ja nicht ĂŒber Fußball schreiben darf, nutze ich Martin Böttgers Pause brutal und hinterhĂ€ltig aus.Weiterlesen…

Rosa & Karl

Vor 100 Jahren wurden nicht nur die Jungdemokraten gegrĂŒndet – daran arbeitet mein Mitautor Roland Appel (zusammen mit Theo Schiller, Berthold Meyer und Michael Kleff) gerade unter Hochdruck – sondern auch Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht ermordet. Der lange Schatten dieses Verbrechens liegt nicht nur ĂŒber der ritualisierten Demonstration, die dazu jedes Jahr in Berlin stattfindet, sondern auch ĂŒber der SPD. Mit den Ermordeten zusammen denken viele Menschen, dass das Elend der SPD mit ihrer Zustimmung zum Krieg 1914 begann.
Aufgearbeitet ist das bis heute nicht. Einen Beitrag dazu leistete immerhinWeiterlesen…

Vielleicht auch ein Medienbarometer?

Das “Integrationsbarometer”
Vor einigen Wochen hatte Naika Foroutan bereits darauf hingewiesen, dass sich in Deutschland mehr Menschen fĂŒr FlĂŒchtlinge alltĂ€glich-praktisch engagieren, als AfD wĂ€hlen. Die “Stimmung”, die uns in erster Linie durch veröffentlichte Meinungen auf KanĂ€len aller Art vermittelt wurde und wird, ist anders. Da weht der Wind von weit rechts. Auch die Mitte und die Linke arbeiten sich daran ab, statt zu tun, was ihre demokratische Aufgabe wĂ€re: im demokratischen Wettbewerb eigene Themen zu setzen und zu bearbeiten – nur das versprĂ€che Erfolg.
Die den Diskurs immer noch privilegiert beherrschenden öffentlichen und privaten Medien mĂŒssen sich hierzu selbst befragen.Weiterlesen…

Der DFB ist einsturzgefÀhrdet wie die CSU

Der nÀchste Grossangriff der Grossvereine hat begonnen

Der Verband der “Amateure” (Zitat LippstĂ€dter RotbĂ€ckchen Rummenigge) ist nicht mehr weit vom Exitus entfernt. Die unmotivierte VertragsverlĂ€ngerung von Bundestrainer Löw vor der WM kann sehr teuer werden. Im September gibt es keine neuen Freundschaftsspiele, sondern Pflichtspiele in der bisher vielbelĂ€chelten “Nations-League“. Deutschland wurde in eine Dreiergruppe mit Weltmeister Frankreich und den rehabilitationsdurstigen Niederlande gelost. Wenn das schiefgeht, ist es um Löws Amt geschehen.
Der DFB erwartet darĂŒber hinaus bös teure Steuernachzahlungen im Rahmen der ausstehenden AufklĂ€rung der KorruptionsverhĂ€ltnisse beim Erwerb der WM 2006 in Deutschland.Weiterlesen…

Wie ist SolidaritÀt noch möglich? (Politisches Prekariat XV)

Vor wenigen Wochen strahlte Arte eine Sendefolge ĂŒber den römischen Kaiser Nero aus. Nach dem Stand der Forschung war er nicht der irre Tyrann, als der sich uns, vermittelt ĂŒber Hollywood-Produktionen, eingeprĂ€gt hat. Sondern ein – gar nicht so doofes, etwas genussverliebtes – Kind des damaligen Systems. In diesem System gehörte es zum Alltag der Herrschaftssicherung, die nĂ€chststehenden Familienmitglieder frĂŒher oder spĂ€ter umzubringen, damit sie dem Herrscher nicht gefĂ€hrlich werden können. Die Stadtheilige Kölns, Agrippina, hatte diesen Nero als Sohn geboren und als Schwester, Gattin und Mutter drei Kaiserlegislaturperioden ĂŒberlebend durchgehalten. Daher die kölsche Philosophien “et es noch immer jootjejange” und “et kĂŒtt wie et kĂŒtt”.

Diese Tradition, in den Nahestehenden den gefĂ€hrlichsten Feind zu erkennen, hat sich bis heute erhalten. Ihre Richtigkeit wird durch die Kriminalstatistik gedeckt: die meisten Mörder*innen, SchlĂ€ger und Vergewaltiger sind Verwandte; der gefĂ€hrlichste Ort ist nicht der dunkle Park, sondern die eigene Wohnung (auch bei UnfĂ€llen). Daran gemessen geht es in der Politik doch noch recht sanft zu (wenn die gefĂŒhrten Kriege nicht wĂ€ren).Weiterlesen…

Die Niederwerfung Brasiliens

Die BRICS-Staaten Brasilien, Russland, Indien, China und SĂŒdafrika wurden von nicht wenigen als mögliche Machtalternative zum neoliberal dominierten kapitalistischen Block von USA und EU gehalten. Russland, Indien und China könnten das tatsĂ€chlich werden, wenn sie Wege zu strategischer Zusammenarbeit finden. SĂŒdafrika ist schon ein dramatischer Krisen-Sonderfall. Brasilien dagegen scheint aus dieser Konfiguration nicht nur politisch herausgeschnitten, sondern vor allem ökonomisch konsequent zerstört zu werden.

Viel gibt es an der sozialdemokratischen Periode der Lula– und Rousseff-Regierungen zu kritisieren, von ökologischen Verbrechen bis zur Ausweitung der Korruption. Was jedoch bereits beim Sturz Rousseffs begann und jetzt seine Fortsetzung mit der durch und durch kriminellen Temer-Regierung seine Fortsetzung findet, sprengt alle Vorstellungen. Die herrschende Klasse Brasiliens ist von allen Hemmungen verlassen, fĂŒhrt einen erbarmungslosen Vernichtungs-Klassenkampf von oben, weidet Ökonomie, Ökologie und soziale Infrastruktur des Landes im wörtlichen Sinn bis aufs Blut aus, und verzieht sich dann, wenn nur noch verbrannte Erde da ist, an irgendeinen anderen Ort der Globalisierung. Von internationalen Strukturen, wie z.B. dem Internationalen Olympischen Komitee angefĂŒhrt vom deutschen FDP-Mitglied Thomas Bach wird sie dabei noch angefeuert, und mann saugt dem Land die letzten Blutstropfen gemeinschaftlich aus.

Es sieht alles aus wie nach einem Überfall mit anschliessender Brandschatzung. Das zeigte gestern ein Film des ARD-Studios Rio fĂŒr den Sender Phönix in wĂŒnschenswerter Deutlichkeit. Das brasilianische Volk wird sich selbst aus diesem Sumpf des Elends ziehen mĂŒssen, von “uns” ist kaum Hilfe und SolidaritĂ€t zu erwarten.

Geiseln von Profit und Terrorkampf

Beim Dortmunder Anschlag vom vergangenen Dienstag wurden die Spieler der Borussia, Menschen die sonst stĂ€ndig unter Beobachtung der Öffentlichkeit stehen, zu ganz gewöhnlichen Opfern eines Terroranschlags mit allen damit verbundenen Folgen. Schon von WohnungseinbrĂŒchen wissen wir, dass die Opfer oft monatelang traumatisiert sind. Bei Terrorangriffen lösen Explosionsknall, Ausnahmesituation und die Erkenntnis ĂŒber die Folgen – auch nicht eingetretene – bei den unmittelbar Betroffenen wie auch bei Zeugen ein Trauma aus. Deshalb werden die Opfer nachhaltig psychologisch betreut, um ihnen zu ermöglichen, das Ereignis zu verkraften. Werden solche Erlebnisse verdrĂ€ngt, kann es zu langfristigen psychischen Irritationen oder Störungen kommen. Schlaflosigkeit, AlptrĂ€ume, einem Burn-Out Ă€hnliche Symptome und letztich ArbeitsunfĂ€higkeit sind möglich. Wichtig sind GesprĂ€che, gemeinsame Aufarbeitung, psychologischer Rat in einem geschĂŒtzten Raum ohne Druck. Ohne Druck bedeutet auch, selbst entscheiden zu können, wann man an den Ort des erlittenen Anschlags zurĂŒckkehren möchte. Auch seelsorgerische Betreuung kann fĂŒr manche Betroffenen eine wichtige Hilfe sein. FĂŒr nichts davon wurde den Spielern von Borussia Dortmund genĂŒgend Zeit gelassen.

Berichte von Spielern, dass ihnen erst bei der Heimkehr zu ihrer Familie klar wurde,Weiterlesen…

NRW-Rohrkrepierer Olympia – es ist ein Elend

Aus Schaden wird man klug? Unser Bundesland Nordrhein-Westfalen macht es sich zum Markenzeichen, diese Lebensweisheit zu widerlegen. Nur die Älteren werden sich erinnern: 2003 erlaubten wir uns die Peinlichkeit, eine Olympiabewerbung zu starten, fĂŒr das Ruhrgebiet, das – Gipfel aller Peinlichkeiten – aber das benachbarte und in der Ruhrgebietsbevölkerung wegen seiner Schnöseligkeit genauso wie in Köln verachtete DĂŒsseldorf vorschickte, um dann aber direkt in der nationalen Vorausscheidung gegen Leipzsch zu scheitern. International war es sowieso alles komplett aussichtslos. Kapuddeneu.
Ex-Westerwelle-Gatte Mronz traf seinen FDP-Parteifreund Thomas Bach, im Hauptberuf Obermafioso des IOC bei seinem Aachener Reitturnier, erntete ein gnĂ€diges Kopfnicken, und setzt den Floh nun der desolaten landespolitischen Szene, die ja sonst fĂŒr nichts irgendeine Idee hat, ins Ohr.

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AfD / Weisse / Missbrauch / Olympia

Die AfD ist in mancherlei Hinsicht die modernste aller deutschen Parteien, z.B. in der Art und Weise, wie sie sich intern auseinandersetzt.

Weiss-sein ist nicht normal. Weltweit sind wir eine kleine – oftmals radikale – Minderheit. Aber “wir” haben viel Macht darĂŒber, wie die Welt zu sehen ist. Darauf weist eine taz-Kolumne hin, die sich gleichzeitig vorsichtig von ĂŒberspitzenden “Critical-Whiteness”-Agitator*inn*en absetzt.

KĂŒrzlich erwĂ€hnte ich hier eine deutsche Studie zum (sexuellen) Missbrauch im Sport. Jetzt kommt – hoffentlich – eine AufklĂ€rungslawine im britischen Fussball ins Rollen. Leider mĂŒssen sich immer erst Opfer “bekennen”, die TĂ€ter tun es in der Regel nicht. Es wĂ€re wohl nicht verkehrt, wenn buchstĂ€blich jeder Fußballverein, so wie z.B. auch jede Kirchengemeinde in ihrer Vereinsgeschichte ein Reinemachen durchfĂŒhren.

Unter solchen Vorzeichen ist es nur schlĂŒssig, wenn ARD und ZDF auf Live-Senderechte von den nĂ€chsten Olympische Spielen verzichten. Die nĂ€chsten Veranstaltungen sind ĂŒberwiegend in Ostasien angesiedelt: ein Finale um 20 h liefe bei uns um 4 Uhr morgens; das ARD/ZDF-Morgenmagazin beginnt immer erst um 5.30, da sind in China, Japan und Korea die Kinder schon im Bett. Der US-amerikanische “Discovery”-Konzern hat sich die europaweiten Senderechte fĂŒr 1,3 Mrd. bei der kriminellen Vereinigung IOC erkauft. Mehr als 10% dieser Summe wollte er bei uns GebĂŒhrenzahler*inne*n abkassieren. Nein danke!

Fußball und Geopolitik

Das werden wir wohl in nĂ€chster Zeit von den “QualitĂ€tsmedien” öfter bekommen: recherchearme Berichte wie diesen des Handelsblatts, in wie schrecklichen ZusammenhĂ€ngen die WM 2018 in Russland stehen wird. Die, die hier im Handelsblatt beschrieben sind, sind exakt identisch mit denen “unseres SommermĂ€rchens” 2006, politisch damals abgedeckt von ganz oben, was bei uns Bundeskanzler Gerhard Schröder war. Jetzt denken Sie: Schröder, Putin, na klar. Das ist zu kurz gedacht.
Was Putin hier angeblich alles beschlossen hat,Weiterlesen…

Das wahre Olympia

Nein, nicht weil die deutschen Athleten mit siebenundfĂŒnfzig Medaillen mehr geholt haben, als ihre nicht behinderten Kollegen. Auch nicht obwohl, sondern vielleicht gerade weil Thomas Bach als Chef des IOC und Michael Vesper als DOSB-GeneralsekretĂ€r diesen Spielen demonstrativ den RĂŒcken gezeigt haben, waren die Paralympics ein Riesenerfolg. Anders als bei der Olympiade waren nĂ€mlich die Brasilianer wirklich als Pubikum beteiligt und mit Kartenpreisen von drei Euro waren die Spiele auch erschwinglich. WĂ€hrend sich die Eintrittskarten fĂŒr die Olympiade nur die Reichen und Wohlhabenden leisten konnten, waren die Paralympics wirklich die offenen Spiele, die eigentlich die Olympiade sein sollte. Die Wettbewerbe waren gut und zum Teil voll besucht und die brasilianische Bevölkerung nahm regeren Anteil an den Wettbewerben als vier Wochen zuvor. Das hĂ€tte man sich von Olympia auch gewĂŒnscht.

KĂ€mpferischer Geist und Mut, internationale Gemeinsamkeit der Aktiven, vor allem der Wille, dass es vor allem wichtig ist, dabei gewesen zu sein, also die alten Werte der olympischen Idee, waren deutlich stĂ€rker spĂŒrbar,Weiterlesen…

SportkriminalitÀt grenzenlos

Ein mexikanischer Fußballer, CuauhtĂ©moc Blanco, erst Bundesgenosse und Hampelmann, dann AbtrĂŒnniger der Mafia seines Landes, diese aufregende Geschichte fand ich nur in der Jungle World. Warum nur erinnerte mich die Story gedanklich immer an Franz Beckenbauer?

Vielleicht weil AushÀngeschilder der deutschen Sportmafia in nicht so unÀhnlichen GeschÀften verstrickt sind. IOC-PrÀsident Thomas Bach war zuvor PrÀsident des Deutschen-Olympischen Sportbundes (DOSB), ist Rechtsanwalt mit vitalen GeschÀftsbeziehungen in arabische Feudalstaaten und FDP-Mitglied. Jetzt muss er empfindliche EinschrÀnkungen seiner globalen Reisefreiheit hinnehmen, ganz so wie Fifa-ExprÀsident Blatter.

Wie schön, dass es wissenschaftliche Grundlagen dafĂŒr gibt, dass den Gangstern nicht der ganze Sport in die HĂ€nde fallen kann. Ihr Feind ist u.a. der Zufall, der uns dann doch noch das eine oder andere lange Gesicht von Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeness bescheren wird. Das hat jetzt Prof. Klaus GĂŒnther publiziert, ein absolut integrer Politologe, fĂŒr den ich in den 80ern vier Semester als Tutor arbeiten durfte. Das GA-Interview war leider fĂŒr mich online nicht auffindbar und ist daher nicht verlinkbar; das angekĂŒndigte Buch soll in wenigen Wochen erscheinen.

Sind Olympische Spiele noch zu retten?

Michael Vesper, Vorstand des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), hat das olympische Motto “Dabeisein ist alles” immer als Devise fĂŒr seine Politik missverstanden. Das war schon bei den GrĂŒnen so. Jetzt steht er, seinerzeit von Thomas Bach, dem heutigen IOC-Boss, als behutsamer Modernisierer angeworben, vor den TrĂŒmmern der olympischen Idee: Profitgier, Korruption, Dopingsumpf, Spielball geopolitischer Interessen. Wo ist die Idee vom friedlichen Zusammenbringen der Jugend der Welt geblieben?

Hierzulande sind DOSB und noch mehr das IOC weitgehend desavouiert.Weiterlesen…

Sport: die Mafia-Familien ziehen gegeneinander in den Krieg

Das Schauspiel, das Fifa, UEFA und DFB am Wochenende boten, wirkt wie ein mittelmĂ€ssiger Mafia-Film. Francis Ford Coppola oder Martin Scorsese wĂŒrden so ein Drehbuch wahrscheinlich als “zu schlecht” ablehnen mĂŒssen. Allein bei der Formulierung der Dementis von Niersbach, Beckenbauer, Radmann und Co. frage ich mich, ob deren PR-Leute denn wirklich ĂŒberhaupt nichts können. Weiterlesen…

Bonner Unternehmen soll Berlin retten

Was in Bonn das Festspielhaus ist, ist in Berlin …..nein, nicht der Flughafen. Den gibt es ja wirklich. Das GegenstĂŒck ist …. nein auch nicht das Schloss. Das wird das GegenstĂŒck zur Hamburger Elbphilharmonie, die gibt es ja auch wirklich, man kann sie zwar nicht nutzen, aber sehen. Die Welt ist Wille und Vorstellung. Das GegenstĂŒck zum Bonner Festspielhaus, das es ja auch nur als Gespenst gibt, ist die Berliner Olympiabewerbung.
Da gibt es nur ein Problem:Weiterlesen…

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