Beueler Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Jadon Sancho

WassersÀcke / Polanski / Lanz / U20-Stars

HollĂ€ndische WassersĂ€cke sehen gut aus und schmecken nach Nix. Im Einzelhandel werden sie unter der Bezeichnung “Tomaten” vertrieben. Es ist wohl nicht das flache Land oder die salzhaltige Luft schuld. It’s the economy, stupid! DLF-Korrespondentin Kerstin Schweighöfer machte heute morgen darauf aufmerksam (Audio, 6 Min.), was ich auch nicht wusste: die Niederlande seien der weltweite grösste Landwirtschafts-Exporteur nach den USA. Wenn Sie nach Tomaten suchen, die nach was schmecken: versuchen Sie mal die hier.
Roman Polanski, schon in den 70er Jahren als Kindervergewaltiger aktiv, hat wieder einen guten Film abgeliefert.Weiterlesen…

Leichtgewicht Sport

Der Unterschied der Borussias
Die Peinlichkeit fĂŒr die BVB-Spitze wird auf die Spitze getrieben, wenn das lokale Medienmonopol WAZ einen ehemaligen Angestellten des Fussballkonzerns aus dem sĂŒddeutschen Raum aufbietet, um eine treffende Kritik im Fall Jadon Sancho zu artikulieren (die nervende ĂŒber dieser Seite liegende Werbung klicken Sie an dem “X” weg!). Der Fall zeigt wie der Fall Lucien Favre, dass es nicht um Fussballkompetenz, um Mannschaftsspiel und Teamgeist geht, sondern ums Business, dem sich die Vereins-, bzw. KonzernfĂŒhrung hilflos ausliefert.Weiterlesen…

BVB spielt die falsche Liga

Hier wĂŒrde der BVB gerne mitspielen. Bemerkenswert, wie sich dort US-amerikanisches und chinesisches Anlagekapital ganz friedlich verbindet. Die Hybris der FussballkonzernvorstĂ€nde in Deutschland ist unbegrenzt, insbesondere bei denen westfĂ€lischer Herkunft. Es macht sie ganz geil, mit US-amerikanischen und chinesischen MilliardĂ€ren und feudalistischen Betreibern arabischer FrauengefĂ€ngnisse auf den gleichen Events der Fussballmafiaorganisationen Uefa (zu dieser hier eine Analyse vom Stellvertreter des Fussballgottes auf Erden, Tom Theunissen) und Fifa parlieren zu dĂŒrfen. Der Fussball, und die, die ihn lieben, gerĂ€t dabei in die Rolle eines Instruments, eines Mittels zu diesem Zweck – und die Fans zu atmosphĂ€rischer Petersilie.Weiterlesen…

FAZ versteckt GeldwÀsche

weiter unten: Erhard Eppler / BVB und Börse
Die FAZ vermeldet in einer “exklusiven” Story zunehmende GeldwĂ€sche von steuervermeidenden kriminellen MilliardĂ€ren aus Russland und China. Kriminell, so kann das aussehen, sind also immer die aus dem Osten. Nicht weniger verbrecherisch sind aber die, die ihnen die Waschmaschinen an der Börse in Frankfurt und auf deutschen ImmobilienmĂ€rkten anstellen. Uli Hoeness ist ein kleiner Lausbub dagegen. Vorsichtshalber, um ihre Besitzer und Kunden nicht zu sehr zu verĂ€rgern, hat die FAZ ihre Recherche in ihre Paywall eingemauert. Wenn Sie sich fĂŒr das Thema ernsthaft interessieren: hier im Extradienst werden Sie kostengĂŒnstiger geholfen.Weiterlesen…

Favre – der Ergebnistrainer

Ein Spektakel war das nicht. Das Ergebnis sieht besser aus als das Spiel. Aber im realexistierenden leistungssportlichen Kommerzfussball macht Lucien Favre beim BVB (fast) alles richtig. Riskant aber sympathisch geblieben ist an ihm, dass er sich schlecht als Spielkamerad der Boulevardmedien eignet und knochentrocken das Mitspielen verweigert. DafĂŒr wirkt er auf seine Spieler, die eingesetzten, sichtbaren Spieler wie ein Zaubertrank.
Gestern war ich nach der ersten Halbzeit versucht, meine Fussballkneipe zu verlassen.Weiterlesen…

TV kills Football

Auf einen Besuch meiner Fussballkneipe werde ich heute Abend verzichten. In der Champions League treten heute nur die deutschen Plastikvereine an. Als Alternative empfehle ich diesen vom WDR koproduzierten Arte-Film zum “Predictive Policing” – das meint zu deutsch: die Polizei weiss vor Dir selbst, dass Du kriminell werden willst. Feuchte TrĂ€ume von Xi Jinping, Recep T. Erdogan u.a. werden wahr, hier bei uns.
Die Zerstörung des Fussballs durch das MilliardengeschĂ€ft mit der Glotze schreitet derweil von oben nach immer weiter unten fort.Weiterlesen…

Hybris – die schlechte Beraterin

Gestern trat im Olivotti ein AnhĂ€nger des Fussballkonzerns aus dem sĂŒddeutschen Raum auf. Er jammerte rum, weil er am Vorabend in seiner Fussballkneipe durchgehend aufgezogen worden sei, nur weil seine Mannschaft mal verloren habe. Morgens im Radio waren mir bereits die Spielerinterviews aufgefallen, in denen die Verlierer, wie sie es bei diesem Konzern immer tun, behaupteten, sie seien “eigentlich die bessere Mannschaft” gewesen.
Diese Überheblichkeit lĂ€sst hoffen,Weiterlesen…

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