Beueler Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Jenni Zylka

Historischer Optimismus

mit Update nachmittags
Nachdem ich gestern von Apokalypse geschrieben habe, ist ein dialektisches GegenstĂŒck fĂ€llig. Ich war in meiner Jugend auch dem Historischen Materialismus nie abgeneigt – lediglich seiner vulgĂ€rmarxistisch-deterministischen Interpretation. “ZwangslĂ€ufige” historische Entwicklungen gibt es fĂŒr nix – am Ende ist alles menschengemacht, sogar, im Extremfall, die Apokalypse. Doch, es gibt materialistische Grundlagen fĂŒr eine Stimmungsaufhellung, auch wenn das Menschen in Moira, Oregon oder am Amazonas nicht wirklich weiterhilft – aber uns, um StĂ€rke fĂŒr solidarisches Helfen zu gewinnen.
Den Grundlagentext dafĂŒr lieferte in der gestrigen taz der Graswurzler Nicolai Hagedorn.Weiterlesen…

“Systemrelevanz”? – Feudalismus heute

mit Update abends
Zuerst die gute Nachricht. Gegen den Feudalismus im Kulturbetrieb wird gearbeitet, hart gearbeitet. Zu verdanken ist das in erster Linie der #metoo-Bewegung. Jenni Zylka/taz ist mir vor einigen Jahren als Mitarbeiterin des “HĂ€uptling Eigener Herd” positiv aufgefallen, berichtet ĂŒber den Evaluationsbericht der Beratungsstelle Themis. Sie fördert endlich zutage,Weiterlesen…

Deborah Ann Harry und die Wegmoderierer

Jenni Zylka gehörte zum Mitarbeiter*innen*stamm meines Katechismus, des “HĂ€uptling eigener Herd”. Wer dort mit Vincent Klink und Wiglaf Droste gut ausgekommen ist, kann nicht verkehrt sein. Zylka war in Hamburg bei einer PrĂ€sentation von Deborah Ann Harry, Ă€lteren Herrschaften als ehemalige SĂ€ngerin einer Band namens “Blondie” bekannt. Mrs. Harry hat das reife Damenalter von 74 erreicht, und vermutlich mehr erlebt, als die meisten von uns. Sie hĂ€tte der Öffentlichkeit einiges zu sagen, von einem coolen feministischen Standpunkt aus. Es könnte um andere Dinge gehen, als wie dieser oder jener MĂ€nnerschwanz ausgesehen hat. Frau Zylka zufolge hats der Moderator grandios vergeigt. Was fĂŒr ein Debakel.Weiterlesen…

Kasumba-PortrÀt / Berlin, DDR / Pokatzky&GrÀsslin

Jenni Zylka ist eine Schreib-, Ess- und Trinkfreundin von Vincent Klink und Wiglaf Droste. Im Freitag gelang ihr ein gutes PortrÀt der Neu-Berliner Ruhrpott-Pflanze mit Essener Migrationshintergrund Florence Kasumba.
Es gab, und gibt es im symbolischen Denken immer noch, ein Berlin, das die ökonomisch und politisch Herrschenden unserer Republik gerne ausradieren möchten:Weiterlesen…

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