Thema: Joachim Krol

Król in Köln – Smerling in Bonn

Von , am Sonntag, 19. Mai 2019, in Beuel & Umland, Medien.

Mehr Kontrast in der Überschrift geht nicht. Joachim Król, ungefähr gleichaltrig mit mir, wanderte ungefähr zur gleichen Zeit wie ich aus dem Ruhrgebiet aus, und fuhr ungefähr genau so lange mit dem D-Zug nach Süden. Was für mich von Essen-Altenessen aus in Bonn endete, brachte ihn von Herne aus bis Köln. Wobei: dass zu jener Zeit D-Züge aus Herne losfuhren, verbreitet Król als Fake-News; die fuhren aus Wanne-Eickel, das ist heute Herne, war aber damals selbstständig. Heute zeigte er im DLF-Kultur der Ost-Adeligen Liane von Billerbeck, seine Kölner-Südstadt, und erzählte da so nebenbei die Geschichte der Auswanderung aus dem Ruhrgebiet des Strukturwandels. Weiterlesen

Feuer unterm SZ-Dach

Von , am Dienstag, 14. Mai 2019, in Genuss, Medien.

Weiter unten: Guardian, Sergej Dorenko, Joachim Król
Kürzlich hatte ich mich über die Online-Präsentation der SZ beschwert. Komplett unschuldig bin ich dennoch daran, dass die Bossin davon, Julia Boenisch, geboren, wo ich auch geboren bin, mir persönlich bisher nicht bekannt, jetzt unter schweres Feuer geraten ist. Das berichtet die in meiner Respekt-Skala weiter aufsteigende Anne Fromm/taz. Den Text von Boenisch, auf den sich die Aufregung bezieht, finden Sie hier. An dem habe ich weniger auszusetzen. Wichtig ist mir die Differenzierung, Weiterlesen

Über Barbarossaplatz

Von , am Sonntag, 2. April 2017, in Medien, Politik.

Es ist jetzt vier Tage her, dass ich den TV-Film gleichen Namens gesehen habe. Ich kann mich nicht erinnern, wann ein Spielfilm mich gedanklich so lange beschäftigt hat. Sowohl beim Versuch, seine Geschichte und seine Figuren zu verstehen; als auch bei der Überlegung: wie finde ich das? Ist das gut? Oder sehr gut? Die Geschichte ist zu widersprüchlich und gebrochen, als dass ich in fanartige Begeisterung ausbrechen könnte. Ich denke immer noch darüber nach. Kann ein Film überhaupt eine bessere Kritik bekommen?

Die ARD versenkte den Film am Dienstagabend um 22.45 h in der DVB-T-Umschaltzeit, die letzte Viertelstunde war für mich per TV nicht empfangbar. Ich habe sie mir dann in der Mediathek angesehen. Bravo: dort wird der Film nicht 7 Tage sondern drei Monate vorgehalten, weil er eine WDR-Eigenproduktion ist. Dann müssten sie ihn aber im Juni auch eigentlich gar nicht rausnehmen.

Wo soll ich anfangen, um das Besondere dieses Films zu beschreiben? Das Köln-Bild, Weiterlesen