Beueler Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Jürgen Klopp (Seite 1 von 2)

Barca – Borussia – Klopp: eine Saisonbilanz

Wie in Schalke, nur grösser, so stellt sich der abstürzende FC Barcelona dar. Die kriminelle Führung des Klubs (“Més que un club“) hat schon lange abgewirtschaftet. Steuerhinterziehung ist, wie immer bei organisierter Kriminalität, noch der geringste Vorwurf, dem sie ausgesetzt ist, aber für tapfere Staatsanwaltschaften oft der beste Angriffspunkt. Die sportliche Führung der Mannschaft, Lionel Messi, ist aus dem Alter raus,Weiterlesen…

Bill G. / Helge Sch. / Pernille Harder

Doch, im vorlauten Verschwörungstheoriekonzert, von dem die Öffentlichkeit ähnlich schlecht beschallt wird, wie mit porösen Staistiken, auch da gibt es jetzt Stimmen, die sich um Aufklärung bemühen. Zum philanthropischen Lebenswerk des soundsovielreichsten Mannes der Welt Bill Gates und seiner Gattin Melinda gibt es jetzt systemkritische Ausführungen, die auf eine antiaufklärerische Dämonisierung der Personen verzichten (können). Ich empfehle folgendes Lektüre-Menü:Weiterlesen…

Müssen BVB-Fans leiden?

von Gert Samuel
Der BVB hat zwei Spiele hintereinander verloren, jeweils auswärts mit 2:3 im Pokal in Bremen sowie 3:4 in der Bundesliga in Leverkusen – und das nach drei Siegen zum Auftakt der Rückrunde mit 15:4 Toren. Müssen BVB-Fans nun leiden?
Es ist irgendwie kurios. Alle Fußballfans, außer denen des FC Bayern, finden es langweilig, wenn die Jahr für Jahr Meister werden. In der vorigen Saison wurde es zum ersten Mal wieder spannend, weil der BVB eine super Hinrunde hinlegte – Ausnahme: die Niederlage bei der Fortuna aus Düsseldorf. In der Rückrunde klappte es dann nicht mehr so gutWeiterlesen…

Favre zum Abschuss freigegeben

Mit Update nach dem Spiel
Alle Borussia-Fans fiebern heute Abend entgegen. Im Westfalenstadion treffen zwei der gegenwärtig besten Fussballmannschaften Deutschlands aufeinander, mit den grössten Fangruppen, im schönsten Fussballstadion der Welt (seit das alte Maracana für die Fussball-WM 2014 abgerissen wurde). Misstöne gibt es auf Seiten des BVB. Lucien Favre, ehemaliger, verdienter und geliebter Trainer der Gladbacher Borussia, wird in Dortmund schon vor dem Spiel zum Abschuss freigegeben. Als wenn die Vereinsspitze – oder müssen wir sie Konzernspitze nennen? – heute Abend ein Desaster erhofft.Weiterlesen…

Fussball-Wunder gibt es nicht

In dieser Woche ergingen sich die PR-Begleiter des Fussball-Business im Besingen der Wiedergeburt der Champions-League durch diverse Fussball-Wunder, u.a. in Liverpool und Amsterdam. Mit Zauberei hatte das Geschehen nichts zu tun. Wichtigste Voraussetzung für die in der Tat grosse fussballerische Attraktivität des CL-Halbfinals war die Abwesenheit “deutscher Beteiligung”, von Oligarchen- und Konzernvereinen aus Madrid, Manchester und Paris. Verbleibender Favorit war Barca, das folgerichtig vor dem Finale ausschied.Weiterlesen…

Barca-Huldigung II

Ein Spiel, von dem ich noch am nächsten Morgen zehre, gedanklich noch ganz benommen bin. Javier Cáceres/SZ, Experte seiner Redaktion, liefert eine gute Analyse. Zwei Szenen gab es, die in der heutigen Berichterstattung kaum gewürdigt werden.
Marc-André ter Stegens Paraden werden alle aufgezählt. Damit kann jeder Torwart bei Journalist*inn*en glänzen, und es macht sich gut in Videoschnipseln. Seine ganze Klasse zeigte er aber in seiner schwächsten Szene.Weiterlesen…

Deutsche Mrd. für Trump / Gündogan

Ich liebe den Finanzteil der FAZ, weil ich dort Informationen erhalte, über die fortschrittliche Medien nicht verfügen, oft sich auch gar nicht dafür interessieren. Ein gutes Beispiel ist diese Meldung über einen von der Deutschan Bank angeblich abgelehnten Kredit für Mr. Donald Trump. Verborgen in dieser Meldung findet sich die Auskunft, dass der Kerl insgesamt 2,5 Mrd. $ Kredit von dieser Bank bekommen hat. Das war für beide wahrlich keine Bagatellsumme – danke auch nach Frankfurt, das alles jetzt die ganze Welt auslöffeln zu lassen …
Das WDR-Fernsehen brachte gestern einen Film von Baris Aladag über Ilkay Gündogan (einen Monat mediathekverfügbar).Weiterlesen…

Boateng&Klopp: Saver of German Television

Die Jüngeren werden es nicht glauben: es gab eine Zeit, da war deutsches Fernsehen so schlecht wie heute. Falsch: es war noch schlimmer. Kevin-Prince Boateng und der damals noch völlig unbekannte Jürgen Klopp übernahmen die Drecksarbeit, die heute gerne Frauen überlassen wird, den Karren aus dem Dreck zu ziehen.
Wir Borussia-Fans waren die einzige Gruppe, bei der dieser Klopp schon bekannt war.Weiterlesen…

Mafiöse Durchdringung / Özil und der Brexit

Skandalöses Desinteresse
In der ARD-Mediathek ist ein Film von Benjamin Best über die Wettmafia versteckt. Ich bin mir nicht sicher, ob der Filmmacher ihm damit einen Gefallen getan hat. Von einer einst “10-köpfigen Sonderkommission” in Bochum ist nur noch ein Kriminalhauptkommissar, Michael Bahrs, übrig geblieben, der ermittelt. Das Bundeskriminalamt will sich vor laufender Kamera zur Sache nicht äussern. Die Botschaft des Films ist: weder Fussballverbände noch Sicherheits- und Ermittlungsbehörden wollen irgendwas von dem Thema wissen. Im Gegenteil: Weiterlesen…

Klopp / Boateng / Sotschek für Faschistenverhauen

Jürgen Klopp, das Mentalitätsmonster. Er ist ja, wie viele andere verrückte Männer (Schäuble, Löw, Mayer-Vorfelder, Kretschmann, Palmer, Appel, Klink – ob positiv verrückt oder bescheuert muss jede*r selbst entscheiden), aus dem deutschen Südwesten. In Mainz hat er aus einem Karnevalsverein einen professionellen Fussballverein gemacht (zusammen mit dem Autoverkäufer Christian Heidel, jetzt S04). In Dortmund aus einem Mittelklasseverein mit Neigung zu betriebswirtschaftlich bedingten Depressionen eine Spitzenmannschaft, um nach wenigen Jahren nach erreichen von allem, was erreichbar war, mit dem gleichen Team Abstiegskandidat zu werden. Nachdem sich jetzt in der Liga des ganz grossen Geldes in England beim FC Liverpool einiges davon wiederholt,Weiterlesen…

Neues aus der “gehobenen Mittelschicht”

Der Anti-Gauland
Der Herr Gauland ist ja leider in seiner Klugheit und Schläue den meisten im Hauptstadtberlin überlegen. Nachdem er in seiner langen CDU-Laufbahn unter den Fittichen des konservativen Revolutionärs Walter Wallmann mit allen Wassern gewaschen wurde, richtet er jetzt als Führer der rechtsradikalen AfD in unserer Demokratie veritable Flurschäden an. Das vor allem dadurch, dass er über genaueste Kenntnis und Handwerkskunst zur Sprachpolitik verfügt. Wie können wir uns dem erwehren?Weiterlesen…

Hybris – die schlechte Beraterin

Gestern trat im Olivotti ein Anhänger des Fussballkonzerns aus dem süddeutschen Raum auf. Er jammerte rum, weil er am Vorabend in seiner Fussballkneipe durchgehend aufgezogen worden sei, nur weil seine Mannschaft mal verloren habe. Morgens im Radio waren mir bereits die Spielerinterviews aufgefallen, in denen die Verlierer, wie sie es bei diesem Konzern immer tun, behaupteten, sie seien “eigentlich die bessere Mannschaft” gewesen.
Diese Überheblichkeit lässt hoffen,Weiterlesen…

Kinderfussball / Bierhoff&Klopp&Springer / Jüdisches / Nachtzüge / Scholz gegen Steuerehrlichkeit

Hier hatte ich bereits auf die politischen Umstände des Globalereignisses der Rettung thailändischer Kinderfussballer im Dienste der dortigen Militärdiktatur hingewiesen. Jetzt erinnerte sich die FAZ daran, dass sie mit Christoph Hein einen sachkundigen Ostasienkorrespondenten hat, hat ihn seine Arbeit machen lassen und es hinten auf ihren bunten Seiten vergraben.

Klopp von Bierhoffs Firma vermarktet

Elend soll ja Kreativität und Qualität hervorrufen. Der FR ging es in ihrer Geschichtre sicher nie schlechter als heute; sie gehört jetzt der FAZ, deren Gerschäftsleitung noch nicht richtig weiss, was sie damit machen soll. Im Sportressort sitzt mit Jan Christian Müller einer, der sogar vor dem Schreiben recherchiert, und schon seit längerem über den DFB mehr weiss als andere. Nun hat er rausgefunden,Weiterlesen…

Klopp, CSU, rechter Diskurs und zerfallender Staat

Einer wie Jürgen Klopp agiert nicht zufällig und auf Zuruf. Für seine Medienstrategie arbeiten Profis. Und die scheinen nicht in Urlaub zu sein. Klopp ist jetzt der Erste aus der Fussballcommunity, der die Özil/Gündogan/Erdogan-Affäre mit Verstand kommentiert, während andere (Lahm, ARD etc.) immer noch übereinander herfallen. Klopp hat das scheunentorgrosse Loch im Diskurs erkannt hat, das der DFB fahrlässig oder mutwillig geschaffen hat. Dass er das bei der AfD-nahen Springerpresse tut, kann mann wohlwollend als professionellen Realismus einstufen – es zeigt jedenfalls, dass er nicht links ist.
Von dem Verdacht ist die CSU bekanntermassen frei, auch wenn rechts von ihr nicht mehr die Wand ist, oder die Kante der Erdscheibe. Wie sie selbst ihr Grab schaufelt, Weiterlesen…

Klopp doch nicht so links?

Vor dem gestrigen Finale habe ich mir gestern auf alten DVDs meine Zusammenschnitte von der WM 2006 angesehen. Nebenbei: mit Videobeweis wäre sie anders verlaufen, z.B. zugunsten Ghanas. Damals kommentierte ein gewisser Jungtrainer von Mainz 05 in der Halbzeitpause und nach den Spielen für das ZDF. Er begründete so seinen phänomenalen Erfolg als Medienfigur, u.a. mit seinem Hinweis auf einen “Streik” der brasilianischen Abwehr bei einem Zidane-Freistoss, die heute so gross ist, dass sich komplette Grossvereine und Mannschaften hinter ihm verstecken können.
Meine Unterstellung ist, dass das insbesondere für seine geschäftlichen Interessen entscheidend war und ist.Weiterlesen…

Jürgen Klopp – ein Linker?

Jürgen Klopp ist definitiv ein genialer Verkäufer von sich selbst. Er verkörpert, zusammen mit Guardiola, das Fussballzeitalter, in dem die Coaches grössere Stars wurden, als viele Spieler. Ein Zeitalter, in dem Superstars – sportlich – an Wert verlieren, wenn sie sich nicht in ein Mannschaftsgefüge integrieren lassen. Das ist ein Fortschritt im Profifussball.
Für einen Linken habe ich Klopp nicht gehalten. Eher habe ich vermutet, dass auch bei ihm das Sein das Bewusstsein prägt, und er sich politisch entsprechend seiner Einkommensklasse positioniert.Weiterlesen…

Gute und schlechte Nachricht von der WM

von Gert Samuel
Fifa sortiert Schiedsrichter Brych aus und Deutschland will wie England spielen?

“WM-Aus für Brych” – das ist die bisher beste Nachricht zum Verlauf dieser WM.
 Es freut mich, dass dieser Selbstdarsteller keine Chance mehr erhält, auch nur noch ein weiteres WM-Spiel zu verpfeifen, wie er das in der Bundesliga und auch international immer wieder macht.Weiterlesen…

Syrien / Klopp / Sport inside

Überraschung: die Guten, die Anti-IS-Koalition hat in Syrien Kriegsverbrechen begangen. Und deutsche Waffen und deutsches Geld waren selbstverständlich mittendrin. Das hat Amnesty International untersucht, hier eine deutschsprachige Mitteilung, hier der komplette Report englisch.

Endlich kratzt mal eine an Jürgen Klopp. Birgit Schönau muss sich dafür aus Italien melden, und hat gut beobachtet. Klopp wird verehrt, weil er so eine glänzende PR-Performance hat, die allein viel wert ist, für ihn selbst, seinen Verein und die eskortierenden Medien. Aber es gibt immer eine Rückseite, Weiterlesen…

Bonn & Liverpool: Spektakel-Fussball

Ich gestehe: ich war gestern nicht im Sportpark Nord. Das Geschehen an der Anfield Road in Liverpool, dem zweitspektakulärsten Fussballstadion der Welt, gleich nach dem Westfalenstadion, erschien mir im vorhinein wichtiger. Die Spielpaarung Voraussicht vs. Irrtum endete gestern Abend für mich exakt unentschieden 7:7.

Im Abstiegskampf der 4. Liga siegte der Bonner SC gestern nach einem 0:0 zur Halbzeit und einem 0:1-Rückstand mit 5:2. Gegen den SV Rödinghausen, ausführlicher GA-Spielbericht hier. Ich habe mich heute dann doch mal der Mühe unterzogen, über dieses merkwürdige Rödinghausen zu recherchieren. Es liegt nur knapp noch in NRW, noch weit nördlich einer Stadt, an deren Existenz es verbreitete Zweifel gibt. Aber ich kenne einen aus der Gegend: Martin Budich, der regelmässig illegalWeiterlesen…

Ruhrpottderby: S04s Klopp heisst Tedesco

Das Ruhrpottderby hatte ein gerechtes Ergebnis, war aber auch repräsentativ für diese Bundesligasaison. Es wurde hart gekämpft, Schönheiten blieben selten. Der einstige Spektakelfussball des BVB, der für eine globale Marketingkampagne geeignet war, ist tot. S04 gewann mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, wie es den BVB unter Klopp gekennzeichnet hat. Damals gelang es mit billigeren Spielern dem Fussballkonzern aus dem süddeutschen Raum Paroli zu bieten.
Die Zeiten sind vorbei, darum ist die Saison so langweilig. Schalkes Coach Tedesco ist es gelungen, in dem verschuldeten Chaosverein ein Team zu bilden, das nicht glänzt, aber z.Z. funktioniert, entschieden besser als die Dortmunder Cliquenwirtschaft. Solange es das Ruhrpottderby gibt, ist Unterhaltung gesichert. Das Fussballbusiness dagegen hat mit dem Budesligafussball von heute ein Problem. Das ist ihm zu gönnen.Weiterlesen…

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