Das Dogma von CDU und FDP
Zwei Tage nach der Ungeheuerlichkeit der Wahl eines FDP-MinisterprĂ€sidenten durch die AfD in ThĂŒringen wird das ganze Ausmaß des Schadens langsam sichtbar: Die FDP hat jede GlaubwĂŒrdigkeit verloren, weil ihr Spitzenkandidat in maßloser SelbstĂŒberschĂ€tzung glaubte,  einen macchiavellistischen Streich begehen zu können, indem er sich von der Höcke-AfD in den Sattel heben ließ, um ihnen anschliessend eine Nase zu drehen. Offensichtlich jedoch konnte der Mann nicht bis drei zĂ€hlen, denn ihn trieb die Halluzination von einer Mehrheit, die – selbst wenn GrĂŒne und SPD sich auf diese Skrupellosigkeit eingelassen hĂ€tten – ihm gerade mal 34 von 90 Mandaten gesichert hĂ€tteWeiterlesen…