Thema: Klaus Ott

Medienkriminelles Sommermärchen 2006

Von , am Samstag, 7. September 2019, in Fußball, Medien, Politik.

Hat lang’ gebraucht, bis es endlich rauskommt
Leo Kirch war der grössten Pleitiers der deutschen Mediengeschichte. Weil er vermutlich seiner Zeit zu weit voraus war. Das Prinzip: Bilder und Informationen privatisieren und monopolisieren – bis einem das Geld aus allen Körperöffnungen herauskommt. Heute ein ganz “normales” kapitalistisches Prinzip und Geschäftsmodell. Dass das demokratische Öffentlichkeit unterminiert und morsch macht, ist einerseits dabei Nebensache – und heute überall gut zu erkennen. Kirch hatte sich vor seiner Pleite die grössten medienverwertbaren Kuchenstücke der Fussball-WM 2006 gesichert. Weiterlesen

Russen-Rock / Wohnformen / Merz

Von , am Freitag, 9. November 2018, in Genuss, Lesebefehle, Politik.

Weitere Nachhilfeminuten durch Barbara Schweizerhof: die Filmbesprechung von Kirill Serebrennikovs “Leto”, der von unserer Westpresse vor allem wg. seines Hausarrests in Russland prominent gemacht wird, nutzt sie, ähnlich wie der Film selbst (heute 21 h im Kino in der Brotfabrik), zu Nachhilfeunterricht über russische Rockmusik. Namen und Geschichten, über die ich als Wessi im Leben noch nie was gehört habe.
Eine gute Ergänzung zur hier schon berichteten Wohnungspolitik-Diskussion ist diese FAS-Reportage Weiterlesen

Cum-ex & Blackrock – Stolpersteine für Merz?

Von , am Donnerstag, 1. November 2018, in Politik.

Mit Update 2.11.
Es geht bei Cum-ex nicht um Pornoaufnahmen von Friedrich Merz. Es ist schlimmer. Merz-Fans müssen hoffen, dass er bei Blackrock nur ein Grüssaugust war, und nicht mit operativem Geschäft befasst. Sonst wird der den CDU-Parteitag im Dezember nicht im Kandidaten-Status erreichen. Aber was, wenn doch?
Nach seiner gestrigen Show ist das Interesse einiger Journalist*inn*en erwacht: was machte der eigentlich beruflich? Darauf habe ich hier schon hingewiesen. Wenn er bei Blackrock nicht nur Türöffner und Klinkenputzer, sondern eine wichtige Führungskraft war, dann braucht der teure Anwalt Merz noch ein paar weitere teure Anwälte. Weiterlesen