Beueler Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Los Angeles

Die Deutsche Bank – ein kriminelles Unternehmen?

von Joachim Braun

Die Deutsche Bank gerĂ€t trotz des eigentlich schon lĂ€ngst ausgerufenen „Kulturwandels“ immer wieder aufgrund gesetzeswidriger GeschĂ€ftsvorgĂ€nge in die Schlagzeilen. Dahinter stehen keine einmaligen Verfehlungen einzelner Manager zu einer bestimmten Zeit; vielmehr hat dieses GeschĂ€ftsgebaren eine lange Tradition und erfasst weite Teile der Bank. Dies soll im Folgenden dargestellt werden, um anschließend einige Forderungen zu formulieren, die gesetzgeberisch nötig wĂ€ren, um dem Treiben ein Ende zu machen und schließlich die Frage zu beantworten, ob die Deutsche Bank eine kriminelle Vereinigung darstellt.Weiterlesen…

Tijuana damals und heute

von Eduard Fritsch
Rummelplatz fĂŒr US-Tourist*innen und Wartesaal fĂŒr Migrant*innen

Willkommen in Tijuana
Tequila, Sex und Marihuana
Willkommen in Tijuana
Mit dem Schleuser gibt es keine Grenze
(Manu Chao)

In ReisefĂŒhrern wird Tijuana oft als gefĂ€hrliche und sĂŒndhafte Stadt dargestellt, die es gleichwohl zu besuchen lohnt. Zum Beispiel: „Es ist eine Stadt mit einem schlechten Ruf. Sicherlich gibt es viele Bars und Bordelle, Apotheken, in denen man rezeptfrei alles bekommen kann, Striptease-Lokale und betrunkene Tourist*innen
Trotzdem empfiehlt sich ein Bummel ĂŒber die Avenida RevoluciĂłn, wo man die faszinierende Mischung der Kulturen bestaunen kann
“ (Lonely Planet, 2007). Weiterlesen…

Kleine Mieten? – Hier nicht

Beeindruckende Fachkompetenz haben die GrĂŒnen gestern in Bad Godesberg aufgefahren. Sie reichte aus, den “Parksaal 2” der Stadthalle zu fĂŒllen. Es blieb sehr sachlich; statt heiss zu streiten zogen es alle vor, ihr Wissen auszutauschen. Daran beteiligten sich aus dem Publikum auch Vebowag-Vorstandschef Michael Kleine-Hartlage, Mietervereins- und SPD-Veteran Felix von GrĂŒnberg und Mitglieder der Amaryllis-Genossenschaft in Vilich. Eine Lösung haben sie leider alle nicht gefunden.
Einige pragmatische Ergebnisse: Weiterlesen…

Im gefÀhrlichsten Land der Welt

Von Eduard Fritsch
Die Berichterstattung ĂŒber die Maras in den hiesigen Medien

Auf der letzten Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin, die vom 7. bis zum 11. MĂ€rz 2018 stattfand, war auch El Salvador vertreten. MarĂ­a Luz NĂłchez, Journalistin der salvadorianischen Internetzeitung „El Faro“, besuchte die ITB und den Stand ihres Landes. Ihr Kommentar: „Zwischen all den VorzĂŒgen des Klimas, den vielfĂ€ltigen Landschaften und dem guten Straßennetz tauchen die Worte Sicherheit, Gewalt und Pandillas (gleichbedeutend mit Maras, Gangs, Verbrecherbanden, d. Red.) an keiner Stelle auf. In der offiiellen Darstellung, mit der El Salvador als Tourismusziel angepriesen wird, gibt es keine Pandillas. War El Salvador frĂŒher fĂŒr seinen Kaffee bekannt, so macht es heute Schlagzeilen mit den Leichen, die 60 Morde auf 100000 Einwohner*innen im letzten Jahr hinterließen. Heutzutage wĂ€re es nicht ĂŒbertrieben zu sagen, dass in diesem Land mehr Tote produziert werden als Kaffee.“Weiterlesen…

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