Beueler Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Marc-André ter Stegen

Der andere Planet

Fussballoligarchie
Als Andreas Zumach gestern seinen Text zur Luxus-Quarantäne in der Schweiz lieferte, dachte ich unwillkürlich, dass sie sich dort jetzt wohl alle aufhalten: die Fussballoligarchen, die sich mit Händen und Füssen gegen die Wirklichkeit hier draussen wehren. Schliesslich ist die Schweiz Sitz aller grossen Fussball- und Olympia-Mafiaorganisationen. Dort verbindet sich Steuervermeidung mit Diskretion und “kooperationsbereiten” Justizbehörden.Weiterlesen…

El Clásico – Lehren eines 0:0

An der deutschen Berichterstattung über den gestrigen El Clásico stimmt nichts. Der Sportschau-Bericht geriet nicht nur zu kurz, sondern auch inhaltlich falsch. Die besten Szenen fehlten. Wofür kauft sich die ARD Nachverwertungsrechte – von unserem Geld – wenn sie so schlampig damit umgeht? Barca hatte zwar mehr Torchancen, Real war aber leider feldüberlegen. Politisch hätte den Katalan*inn*en eine weitere Demütigung der sog. “Königlichen” sicher gut getan; die blieb aber dieses Mal leider aus.Weiterlesen…

Borussia: Eberl bei der Arbeit

Das ist wahrscheinlich noch wichtiger, als das gestrige 1:0 in Österreich. Medien melden heute die offizielle Vertragsverlängerung von Borussia Mönchengladbach mit Torwart Yann Sommer. Um 2 Jahre bis 2023. Die Borussia bleibt damit ein Zentrum der globalen Leistungsspitze im Goalkeeper-Geschäft, das neben Sommer und seiner kontinuierlichen Leistungssteigerung bei der Borussia durch die Ausbildung von Marc-André ter Stegen markiert wurde. Der Mann hinter dieser EntwicklungWeiterlesen…

Nachtrag zur Enke-Erinnerung

Der Kommentar von Heiner Jüttner machte mir deutlich, dass das Thema bedeutender ist. Darum noch einige ergänzende Hinweise.
Robert Enke stand nur eine Bundesligasaison im Tor von Borussia Mönchengladbach. Alle wussten, dass er ein herausragendes Talent war, eingewandert aus Jena. Ausgerechnet in der Abstiegssaison 98/99 in dieses Fegefeuer geworfen zu werden, 78 Gegentore im ersten Profijahr, das kann kein guter Einstieg gewesen sein. Enke war dann weg, zu gut für die 2. Liga.Weiterlesen…

Ter Stegen – von schwäbischen Kriminellen anpissen lassen?

Der Rheinländer sagt und denkt: man muss och jönne könne. Der Schwabe lernt das so nicht. Das dokumentierte gestern der verurteilte schwäbische Kriminelle in Diensten des Fussballkonzerns aus dem süddeutschen Raum. Bei diesem Konzern brennt wieder die Hütte. Denn immer, wenn diese Ulmer Bratwurst gegen andere ausfällig wird, will sie mit ihrem Gelärme davon ablenken.Weiterlesen…

ARD-Archivöffnung? / Den Wolfsberg hinauf

In den 90er Jahren sprach ich mit Manni Breuckmann über die “Tagesschau vor 20 Jahren”. Sie war damals gestartet und war, wie er mir versicherte, überraschend quotenerfolgreich. Ich schaute sie auch regelmässig, sie lief damals spätabends in allen Dritten, heute noch auf Tagesschau24. Schon damals hatten wir beide Sehnsucht nach einer entsprechenden “Sportschau vor 30 Jahren”, also etwa zu Beginn der Bundesliga.
So verging die Zeit. Das Internet erschien. Und bei der ARD passierte bis heute fast nichts. Obwohl:Weiterlesen…

ter Stegens 0 steht im Westfalenstadion

Das muss so ein junger Kerl (27) erst mal bringen: erst der Rumble mit Manuel Neuer in den Medienschlagzeilen, und dann diese Weltklasseleistung vor 80.000 (Korrektur: aufgrund unsinniger stehplatzfeindlicher Uefa-Regeln warens nur 66.000) überwiegend nicht sympathisierenden Zuschauern, inkl. eines gehaltenen Elfmeters vor der Süd. Das war Marc-André ter Stegen, der erste Torwart nicht Deutschlands, aber des “mehr-als-ein-Verein” FC Barcelona – ausgebildet von Uwe Kamps.
Der BVB hat in der 2. Halbzeit so überzeugt,Weiterlesen…

Barca-Huldigung II

Ein Spiel, von dem ich noch am nächsten Morgen zehre, gedanklich noch ganz benommen bin. Javier Cáceres/SZ, Experte seiner Redaktion, liefert eine gute Analyse. Zwei Szenen gab es, die in der heutigen Berichterstattung kaum gewürdigt werden.
Marc-André ter Stegens Paraden werden alle aufgezählt. Damit kann jeder Torwart bei Journalist*inn*en glänzen, und es macht sich gut in Videoschnipseln. Seine ganze Klasse zeigte er aber in seiner schwächsten Szene.Weiterlesen…

Wer will mit Barca in einer Liga spielen?

Die Supderduper-Geldscheisserei-Liga der Zukunft wird ein Frage zu klären haben: wer wird hinter Barca Vizemeister? Diese Langeweile wird schlimmer als die Bundesliga. Fragen Sie mal beim FC Liverpool. Oder gar bei Real Madrid, der spanischen Mittelklassemannschaft. Es gibt eine Hoffnung für diese Irren-Liga: dass sie erst startet, wenn Lionel Messi, der im nächsten Monat 32 wird, in Fussballerrente gegangen ist.
Dann wird Barca sich nämlich neu erfinden müssen.Weiterlesen…

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