Beueler-Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: MDR-Altpapier

Die WDR-Deals mit Plasberg

mit Update mittags
Enissa Amani macht sie ganz alleine nass – Volkssport “WDR einschüchtern”: leichtes Opfer, grosse Resonanz, und dieses Mal nicht von Rechts
“Mach’ ihn nass! Mach’ ihn nass!” lauteten die Anfeuerungsrufe von Mannschaftskameraden auf den Fussballplätzen meiner Kindheit. Nun muss ich voller Bewunderung feststellen: eine einzelne Instagramerin hat den ganzen grossen WDR so nass gemacht, wie ich es gerne getan hätte. Aber ich war schon zu zynisch abgebrüht, um es noch zu wollen und zu können.
Derzeit geht ein Wind der Aufregung durch die alten Medien Radio und TV über eine “Talkshow”, die ich noch kein einziges Mal geguckt habe, weil ich zu wissen glaubte, dass sie unwichtiger Programmtrash ist. Weiterlesen

Verschlafen? Oder cool geblieben?

Deutsche Medien und die Inszenierung der US-Faschos
Zwei von mir ausserordentlich geschätzte Medienjournalist*inn*en kommen zu recht unterschiedlichen Ergebnissen. Dietrich Leder/Medienkorrespondenz gibt sich bitter enttäuscht über ARD, ZDF und ihre Nebensender. Jenni Zylka/MDR-Altpapier dagegen kann auf durchwachte Nächte vor der öffentlich-rechtlichen Glotze, ähnlich wie ich, gut verzichten.
Das ZDF wird der festen Überzeugung sein, alles richtig gemacht zu haben. Es hat am Mittwoch klar “gewonnen”. Weiterlesen

The Winner Is …

… Wissenschaftsjournalismus
Der famose René Martens/MDR-Altpapier kommt zu diesem klaren Urteil. Ich kann das von meiner individuellen Seite bestätigen. Spätestens mit dieser vermaledeiten Pandemie gehören Forschung aktuell/DLF (täglich 16.30 h) und nano/3sat (werktäglich 18.30 h) zu meinem täglichen Medienprogramm, sofern ich zuhause bin. Und das bin ich derzeit ja leider fast durchgehend. Wie schön, dass ich noch Essen holen darf.

Altpapier lesen

Wer medienpolitisch auf dem Stand der Dinge sein, und sich dabei nicht von Nebensächlichkeiten erschlagen lassen will, ist bei der MDR-Altpapier-Kolumne richtig. Besonders, wenn sie, wie gestern, von René Martens ist.
Beachtenswert ausserdem eine “Medienkritik” eines taz-Sportredakteurs. Was Markus Völker zur Corona-Berichterstattung schreibt, lese ich als Kritik an der eigenen Redaktion, in der es bekanntlich oft hoch hergeht. Weiterlesen

Krimidemie / CDU – nach der Krise ist vor der Krise

Der geschätzte Kollege René Martens/MDR-Altpapier setzt sich mit der Polizeigläubigkeit der überwiegenden Mehrheit deutscher Billigmedien angemessen kritisch auseinander. Einerseits prägt das das Bild der Menschen von der Wirklichkeit mit, aber geringer, als die meisten was-mit-Medien-Leute glauben. Denn der Journalismus hat noch weniger Kredit beim Publikum, als er selbst glaubt. Der jüngere Teil des Publikums weiss, dass er sich ein Bild von der Wirklichkeit da draussen selbst zusammensetzen muss. Das Problem sind die (zahlreicheren!) Alten, gedanklich oder auch körperlich weniger mobilen, die sich das Bild von da draussen vor der intellektuell noch immobileren Glotze machen zu müssen glauben … Weiterlesen

Iran / Deutsche Dürre / GeheimMedienTagung

Katajun Amirpur/SZ schreibt zur Stimmungslage im Iran, vom Irak und von Köln aus. Mark Rittner/telepolis war im Iran, vermittelt über eine iranische Freundin. Die Beziehung zu ihr beschreibt er kryptisch; seine politischen Eindrücke aus dem iranischen Alltagsleben dagegen sehr anschaulich. Seine Eindrücke wurden mir von iranischen Freunden als zutreffend bestätigt.

Deutsche Dürre

Wenn Beuel in den Jahrzehnten, in denen ich hier lebe, von Hochwassern gequält wurde, dann war es immer um diese Jahreszeit. Weiterlesen

Nicht verpassen: Martens’ Medienkritik

“Empathy with the devil”? – AfD und deutsche Medien
Der von mir sehr geschätzte Medienjournalist René Martens scheint gerade eine produktive Schaffensphase zu haben. In den 90ern wurde er mir von Extradienst-Autor Dieter Bott bei einer Fußballfan-Tagung in Oer-Erkenschwick mal persönlich vorgestellt. Seine mdr-“Altpapier”-Kolumne ist eine Fundgrube wichtiger politischer Diskursanalysen. Die wichtigsten Beispiele möchte ich hier zum Weiterlesen hervorheben: Weiterlesen

Die Guten

Fakten-Verkehrshinweise zu Flüchtlingsrettung&Medien, Hyperlokaljournalismus, EU-Netzpolitik
Wenn es Ihnen zu viel Medieninszenierung und GutundBöse um Frau Rackete, Signore Salvini und die Flüchtlinge ist, dann ist das einerseits richtig, andererseits (s.u. Rene Martens) aber auch nicht. Aber auch Ihnen kann geholfen werden: die spröden grausamen Fakten finden Sie z.B. hier. Daraus ergibt sich glasklar: Signore Salvini ist nicht der Böse, gehört aber zu den Bösen, wie unsere (ich habe sie auch nicht gewählt) Bundesregierung. Weiterlesen

Aussterbende Arten: Medienvielfalt

Ursprünglich wollte ich nicht mehr darauf hinweisen, was Timo Rieg/telepolis als “Journalismus für die Mächtigen” beklagt. Den meisten Leser*inne*n dieses Blogs dürfte das grundsätzlich schon lange bekannt sein. Aber dann fand ich diese fleissige Zusammenstellung von Stefan Niggemeier/uebermedien, die zeigt, mit welchen Produktionsmechanismen sich das deutsche Medienbusiness selbst sein Grab aushebt.
Es gibt gute Gegenbeispiele, ein Grosses und ein Kleines. Weiterlesen

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