Beueler-Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Megan Rapinoe

Opposition?

Heute morgen wurde ich mit dem schimpfenden Dietmar Bartsch wach. Es war schrecklich. Beim Aufwachen will mann das nicht hören. Ich habe mich also umgedreht. Und mir den Text erst nach dem Aufstehen mit inhaltlichem Interesse durchgelesen. Das hat alles leider noch schlimmer gemacht. Denn es entpuppte sich als Bankrotterklärung (linker) parlamentarischer Opposition – ein Verdikt, aus dem ich “meine eigenen” Grünen nicht ausnehmen will. Weiterlesen

Den Niedergang der US-Demokratie aufhalten?

Donald Trump ist Rassist, das zieht sich durch seine gesamte Biografie. Dokumentationen zeigen, dass er schon als Vermieter von Wohnungen Schwarze benachteiligt hat. Er wollte eine rassistische Mauer nach Mexico bauen, er kommentierte den Automord von Rechtsextremisten in Charlottesville 2017 als Tat “guter Kerle”. Er droht, er polarisiert, er wiegelte während der Corona-Krise rechtsextremistischen, bewaffneten Mob auf, die unter anderem den Gouverneurssitz in Michigan besetzten. Trump ist nicht nur für das Präsidentenamt, er ist letztlich für jedes Amt  ungeeignet, eine Schande. Aber kein demokratischer Prozess kann ihm in den Arm fallen. Weiterlesen

Sigis Rente ist sicher

Megan for President?
100.000 € sind am sicheren Ufer, jährlich. So hoch ist die Aufwandsentschädigung für ein Aufsichtsratsmandat bei der Deutschen Bank. Die betrachtet sich aktuell als “Teil der Lösung”. Fragt sich nur: von welchem Problem genau? Sigmar Gabriel hat das Mandat jetzt sicher, und ist damit Kreditgeber des “mächtigsten Mannes der Welt” – über dem noch drüber, dass müsste Sigis Traumjob sein. Bei Wikipedia wird Marc Beise zitiert, Wirtschaftsressortchef der SZ und wahrscheinlich noch nie im Leben SPD-Wähler: dass die Bank „von seiner Erfahrung und Persönlichkeit“ profitieren würde und darüber hinaus die Gesellschaft, da „eine funktionierende Großbank gut ist fürs Land“. Na dann. Weiterlesen

Wo ist das Richtige im Falschen?

Als zu-spät-Geborener begrüsse ich die aktuelle Adorno-Renaissance. Als Nachgeborene können wir heute viel von ihm und seiner “Frankfurter Schule” lernen. Wie viele wichtige Personen der Geschichte ist der Mann nie davor geschützt, dass Textteile als Bonmot aus ihren analytischen Zusammenhängen gerissen, und für Tageskämpfe um die Diskursherrschaft instrumentalisiert werden. Nehmen Sie diesen Hinweis als Beipackzettel zu diesen Leseempfehlungen: Weiterlesen

Polen-Steppe / Geschwister Rapinoe / Attentatsskandal Amri

Reinhard Lauterbach/Junge Welt berichtet, dass sich unser östliches Nachbarland noch zu Lebzeiten der meisten von uns in eine Steppe verwandeln werde, dank Klimawandel und der dort vorherrschenden Wasserverschwendungspolitik.
Die Jungle World der Vorwoche hatte das Titelthema “Captains For Future”. Der Text von Georg Seesslen harrt noch der Online-Freischaltung. Sehr beeindruckend der jetzt schon lesbare Text von Elke Wittich über den Familien- und Geschwisterhintergrund der kämpferischen Captain Megan Rapinoe. Weiterlesen

Männerkriege und Geschlechterkampf

Ulrike Heider (“Vögeln ist schön”) hat eine kritische Abhandlung zu Michel Foucault geschrieben. Sie erschien im “Jahrbuch Sexualitäten” schon 2016, ist aber frisch geblieben, als hätte sie es erst gestern vollendet. Es passt wie die Faust aufs Auge auf aktuelle Konfliktlagen zwischen politischen Mächten und Geschlechtern. Ich bemühe mich um die Genehmigung zur Nachveröffentlichung an dieser Stelle.
Zu diesen Konfliktlagen gehört zum einen die Steigerung der Kriegsgefahr im Persischen Golf. Weiterlesen

Trumps pädophiler Kumpel

Ein Grundwiderspruch in den USA wächst ins Monströse
mit Update 11.7.
Schwarz und Weiss ist eine differenzierende Schattierung gegen das Schauspiel, das die einstige Führungsmacht USA der Weltöffentlichkeit bietet. Auf der einen Seite ein missgünstiger und missmutiger Präsident. Sollte den sich hinter ihm verbergenden Kräften seine Wiederwahl gelingen, wird er die vermutlich nicht mehr lange gesund überleben. Jetzt wird mit Jeffrey Epstein ein Kumpel, an den er sich nicht erinnern will, wegen pädophilen Mädchenhandels, bei dem durch alle Poren auch die Fratze des Klassenwiderspruches sichtbar wird, angeklagt. Weiterlesen

Captain America: es ist eine Frau!

Die taz hat sich für ihre Frauen-WM-Berichterstattung mein Sonderlob verdient. Am Wochenende setzte sie völlig zurecht in einer Wiederholung das politisch wertvolle Megan Rapinoe-Porträt von Sebastian Moll wieder ein. Bemerkenswert an dieser Lady – im Unterschied z.B. zu Ex-Torhüterin Hope Solo – scheint mir ihre bewusste Strategie sich nicht als Solo(sic!)-Megastar zu verkaufen, sondern als Teamplayerin aufzutreten. Diese Klugheit vermisse ich heute im politischen Geschäft immer mehr.
Zum Niederknien gut ist vor allem die journalistische Leistung von Alina Schwermer. Weiterlesen

Eine neue Fifa: Messi und Rapinoe

Das wäre es. Die gleichermassen über die Fußballkorruption empörten Lionel Messi und Megan Rapinoe sind in einem Fußballer*innen*alter, in dem sie bald mehr Zeit haben. Messi verfügt ausserdem über einen nicht unbeträchtichen Haufen an Kapital, und beide wiederum über weltweit bedeutende Netzwerke. Warum sollten sie nicht einen neuen Weltfussballverband gründen? Die Fifa mit Don Infantino könnten sie aus Zürich vertreiben und ins saudi-arabische Exil schicken. Weiterlesen

Goals Against Fucking Trump

mit Update 1.7.
Der Pussy Grabber im Fucking White House ist ein grosser Wettbewerbsverzerrer, in der Welthandelspolitik genau so wie im Frauenfussball. Mit ihm als personifizierter Frauenhass spielt das Frauennationaltam der USA wie unter Drogen. Im “vorgezogenen Finale” schlugen sie soeben die Gastgeberinnen aus Frankreich in einem hochklassigen Viertelfinalspiel verdient mit 2:1. Beide Tore der USA durch die aufgeputschte Megan Rapinoe. Die Französinnen waren keine Opfer. Sie zeigten eine sehenswert starke Leistung und kämpften bis zum Schluss. Ein Hochgenuss, fussballerisch und ästhetisch war z.B. Weiterlesen

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