Thema: Momo

Noch 300 Tage?

Von , am Montag, 23. März 2020, in Beuel & Umland, Lesebefehle, Politik.

Kommt Ihnen schon Schwermut? Bei mir noch nicht. Obwohl: als “stabil” würde ich meine gute Laune nicht mehr bezeichnen. Die gegenwärtige Sonne, beim betont langsamen Einkaufen genossen, hilft sehr. Versuchen Sies. Und keine Hamster-Grosseinkäufe, sondern lieber öfter zu einzelnen Anlässen: das bringt mehr Bewegung und Licht. Und auch über mehr als 1,5 m Abstand lassen sich Kontakte pflegen und Scherze machen – so jedenfalls heute mittag im Momo und bei Edeka-Lange. Denn das Schlimmste kommt noch.
Die Wissenschaftskolleg*inn*en der Quarks-Redaktion (WDR) diskutieren diverse Szenarien des Ausnahmezustandes. Weiterlesen

Heut’ morgen beim Momo

Von , am Samstag, 23. November 2019, in Beuel & Umland, Politik.

Samstag 11 Uhr, Einkaufs-Rushhour. Einkaufswagen- und Rollator-Staus bei Edeka-Lange, lange Schlangen auch an allen drei Kassen im Momo, bei zügiger professioneller Abfertigung. Der eigentliche Schock aber die Parkplätze: unbeschreibliche Zustände bei den Fahrradparkplätzen. Lastenräder, angekuppelte Anhänger für Kinder und Getränkekisten, Auslastung der Stellplätze 150%. Die Autoparkplätze rechtsseitig von Momo, Weiterlesen

Rätsel BVB

Von , am Sonntag, 22. April 2018, in Fußball.

mit Textbeiträgen von Michael Kleff (New York) und Klaus Kleinoeder (Beuel)

Lieber Michael,
falls Du das BVB-Spiel heute wirklich nicht geguckt hast: es war die falsche Entscheidung.
Wenn Du Zugang zu einer Aufzeichnung hast: schau’ sie Dir an – es wird Dir nicht nur wegen des Ergebnisses grosse Freude bereiten.
Es war in meinen Augen das beste Saisonspiel.
“Entdeckungen” des Spiels waren der – schon zuvor mehrmals auffällige – Sancho (17), und auf der Schmelzer-Position (der nur einen Tribünenplatz hatte) Akanji.
Und jetzt erkläre mal einer, wie eine Mannschaft so viele verschiedene Gesichter haben kann – nicht nur beim BVB ein unergründliches Rätsel. Man denke nur an die Blamagen gegen Salzburg und Nikosia.
Wenn wir doch sehen können, wie gut sie es können – warum zeigen sie es so oft nicht? Weiterlesen

Beuel wird sich verändern (müssen)

Von , am Montag, 7. November 2016, in Beuel & Umland.

Nichts ist tödlicher als Stillstand. Beim heutigen Depressionswetter, geschlossener (Olivotti) und gähnend leerer (LaLuna) Eisdiele, wird gedanklich bewusster, dass unser Stadtteil attraktiv und lebenswert ist, aber auch weiter an sich arbeiten muss. In abendlicher Dunkelheit zeigte ich letzte Woche einer Freundin aus Ehrenfeld unser Stadtteilzentrum – und sie wusste aus eigener Erfahrung, wovon ich sprach.

Wir begannen am Adenauer-Platz, Verkehrszentrum, Treffpunkt, mit der großen Anzeigetafel der Stadtwerke gut ausgestattet. Man weiss schnell wann man wohin wegkommt.
Geschlabbert haben wir die Besichtigung des Beueler Brückenforums. Die Mehrheit der Lokale im Erdgeschoss steht leer – gerechter “Lohn” durch die jahrzehntelange Vernachlässigung Weiterlesen

Ein Lob auf Edeka-Lange

Von , am Dienstag, 19. August 2014, in Beuel & Umland.

Der Edeka-Händler Lange war in Bonn schon vor über 30 Jahren berühmt, für sein exzellentes Whisky-Regal in seinem damaligen Laden am Friedensplatz. Später zog er in das ehemalige Odeon-Kino in der Hans-Böckler-Str. in Beuel. Direkt neben ihm plazierte sich damals ein Discounter, die wechselnden Namen habe ich vergessen. Das trieb ihn dann vermutlich in die Jahnstraße im Mirecourt-Viertel auf halber Strecke zwischen dem Beueler Zentrum und Schwarz-Rheindorf. Kleine Fläche, wenig Parkplätze. Angeblich ist das alles nicht rentabel, Weiterlesen