Thema: Neues Deutschland

Das Elend der bösen “Leitmedien” ist auch ein linkes

Von , am Freitag, 7. Juni 2019, in Medien.

Werner Rügemer war Redakteur der Fachzeitschrift “Demokratische Erziehung” als ich in den 80ern in Mönchengladbach vor einem Bundesligaspiel zwischen der Borussia und Arminia Bielefeld für die Jungdemokraten ein Treffen beider Fan-Gruppen organisierte. Es war als Gegenaktion zum rechtsradikalen Hooliganismus der damals berüchtigten “Borussenfront” in Dortmund gedacht. Ich lernte dabei erstmals Theo Weiss kennen, Weiterlesen

Altes Neues Deutschland

Von , am Donnerstag, 17. Januar 2019, in Lesebefehle, Medien.

Ich gestehe: ich bin so borniert westdeutsch, dass ich nie auf die Idee gekommen bin, mich für das Blatt zu interessieren. Selbst als Onlineleser begegne ich ihm extrem selten: das Neue Deutschland. Wie viele Medien vor ihm bewegt es sich im Spannungsfeld zwischen einer Partei als Eigentümerin, und dem Zwang sich auch für Menschen ausserhalb der Partei interessant machen zu müssen. Das ist bisher nur mässig gelungen. Imgrunde nicht wirklich.
Nun wird zwischen Partei und Redaktion der Schwarze Peter hin und her geschoben. Weiterlesen

Medien&Staat: tiefer und rechter

Von , am Montag, 3. Dezember 2018, in Lesebefehle, Medien.

Zur “Hannibal”-Recherche der taz hatte ich hier schon kommentiert. Thomas Konicz/telepolis hat den Vorgang jetzt ebenfalls aufgegriffen. Wenn Sie Ihre Ruhe behalten wollen, lesen Sie das nicht.
Dass Georg Seesslen seine Analyse zur Rechtswanderung zahlreicher was-mit-Medien-Leute jetzt schon im Neuen Deutschland platzieren muss, Weiterlesen

Flüchtlinge, ihre Killer bezahlen wir / SPD

Von , am Samstag, 25. November 2017, in Lesebefehle, Politik.

Es ist still geworden, kaum noch Bilder. Aber “verschweigen” lässt es sich nicht. Wenn es Sie interessiert, müssen sie sich nur um die richtigen Informationsquellen kümmern. Das Flüchtlingsproblem ist nicht weg, ist auch nicht weniger geworden. Im Gegenteil. Wir Steuerzahler*innen der BRD und der EU finanzieren mit unserem Geld jetzt die Organisierte Kriminalität, die sich am Menschen- und Sklavenhandel bereichert. Und dafür zusätzlich von uns bezahlt wird. Johannes Simon erklärt, in den Blättern, wie das aktuell abläuft. Er meint, das sei ökonomisch, im Sinne des herrschenden Kapitalismus, unvernünftig. Da könnte er Rechthaben. Man nennt es Rassismus.

Derzeit giessen alle, fast alle, ihre Schadenfreude und Häme über die SPD aus. Eine rühmliche Ausnahme ist, ausgerechnet, der Noch-Chefredakteur des Neuen Deutschland, Tom Strohschneider, dem im Oxiblog eine vernünftige politische Güterabwägung gelingt. Wer es zu lesen versteht, versteht dann auch, warum er das Neue Deutschland verlassen will.