Beueler-Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Norwegen (Seite 1 von 2)

Geopolitische Hintergründe des Ukrainekrieges

1. Einleitung
Der vorliegende Text ist ein Hintergrundpapier. Wie der Name sagt, geht es darum, Hintergründe und Zusammenhänge in den Blick zu nehmen, Ursachen zu analysieren, das Einzelne in seinen strukturellen und historischen Kontext des Ganzen zu stellen. Dieser methodische Ansatz entspricht dem Verfahren, das emanzipatorische Gesellschaftsanalyse schon immer verfolgt.
So beruht z.B. deren Kapitalismuskritik auf einem systemischen Verständnis von Kapitalismus, aus dem heraus die Einzelphänomene (dialektisch) interpretiert werden und verbindet das mit ihrer historischen Entwicklung. Nicht nur linke Gesellschaftskritik denkt so. Weiterlesen

NRW / #metoo / Österreich / Norwegen / Somalia

Wüst / Bestandsaufnahme / Korruptions-Operette / Rødt 4,7% / Frieden durch Bomben?
Wüst wird es doch. Wie lange, dürfen am 15. Mai die NRW-Wähler*innen entscheiden. Andreas Wyputta/taz porträtiert den Mann treffend und keineswegs zu kritisch. Ein wüster Fehler seines Textes wurde mittlerweile korrigiert (taz-Hinweis ganz unten). Ein Versager im Amt. Wer den wählt, weiss, was er*sie tut.
Margarete Stokowski/Sp-on würde das ganz sicher nicht passieren. Sie nutzt ihre Kolumne zu einem manifestartigen #metoo-Text. Weiterlesen

Niedergang vieler Kirchen

Christen, Kapitalisten, Islamisten, und andere Gewalttäter – es geht zuende, zu langsam allerdings
Die kämpferische Christiane Florin/DLF hat der Deutschen Bischofskonferenz gestern abend noch ordentlich einen mitgegeben. Die Frau leistet zweifellos gute Arbeit, gut angelegtes Gebührengeld. Ein mindestens genauso “guter” Grund zum Kirchenaustritt ist allerdings die Weigerung des Caritas-Konzerns, an einem Tarifvertrag für die “systemrelevanten” und kostenlos beklatschten Pflegekräfte mitzumachen.
Auch andere Kirchen des Kapitalismus gehen nieder. McKinsey meldet wachsende Probleme bei seiner Papstwahl. Weiterlesen

Geheimsache Öko-Strom

SWB gibt keine Auskunft über die Herkunft ihres “Grünen Stroms”
Die Energiewende kommt bekanntlich von unten. Viele Jahre bevor die großen Energieversorger begriffen, dass die Zukunft der erneuerbaren Energie aus Sonne, Wind und Wasser gehört, formierte sich eine breite Bewegung der Bürger-Energie. Stromerzeugung in Eigenregie oder als Erzeugergemeinschaft in der Rechtsform von Genossenschaften, bilden weiterhin das Rückgrat der Energiewende. Inzwischen schwimmen auch die mit Kohle und Atomstrom groß gewordenen Energiekonzerne auf dieser Welle, zumindest was ihre Selbstdarstellung betrifft. Auch die Deutsche Bahn hat einen Teil ihrer ICE Züge nun grün angemalt. Doch woher der”Ökostroim” bei der Bahn kommt, bleibt ein Geheimnis.
Nicht nur bei der Bahn. Weiterlesen

Grünes Regieren – Hannover und Norwegen

Soll Bonn eine Grüne Stadtregierung wagen? Ich bin Mitglied, weiss zuviel und zweifle selbst. Kürzlich wählte Hannover einen Grünen Oberbürgermeister. Der wird es nicht leicht haben. Wahrscheinlich kennen Sie es auch nicht: das Ihme-Zentrum. Was soll ein Grüner OB nur damit machen? Schöne Träume haben die Hannoveraner Grünen dazu bereits angeboten – viele Wähler*innen haben es gewagt, solche Angebote anzunehmen.
Hannover hat auch einen “René Benko”. Weiterlesen

Krieg der Enten gegen die Möwen

Jan Haft, so eine Art amtierender deutscher Meister des Naturfilms, hatte 2017 beim NDR, der Redaktion, die auch die unübertreffliche mare-TV-Reihe betreut, ein Werk über die “Naturwunder des Nordens”, die norwegischen Fjorde abgeliefert. Ich kannte den Film noch nicht. Heute wurde er auf Arte wiederholt, und ist einen Monat bis 15.11. mediathekverfügbar. Er ist nicht nur ökologisch-aufklärerisch, sondern auch ein Festmahl für die Augen. Und mglw, haben sie augenblicklich Appetit auf Fisch und Meeresfrüchte. Oder haben Lust nach Norwegen zu reisen (habe ich 2012 getan, vorsicht, sehr kostspielig dieses reiche Land!).

Armut, Flucht und Hunger

UN-Gipfel zu Entwicklungszielen – Der erste Gipfel zur Auswertung der nachhaltigen Entwicklungsziele zeigt: Fast nichts ist erreicht. Es gibt sogar Rückschritte.
Je mehr UN-Gipfel zu globalen Herausforderungen stattfinden, umso besser geht es der Welt. Würde diese Gleichung zutreffen, könnte die diesjährige UN-Generalversammlung in New York echt Hoffnung für die Zukunft machen. Nach den beiden Gipfeltreffen zu Klima und Gesundheit am Montag und Dienstagmorgen kamen die Staats-und Regierungschefs oder Außenminister vieler der 193 UN-Mitgliedstaaten sowie VertreterInnen von Wirtschaftsunternehmen und von Nichtregierungsorganisationen (NGO) am Dienstagnachmittag und Mittwoch erstmals zu einem Nachhaltigkeitsgipfel zusammen. Weiterlesen

Aufsteigende Linie

… und weiter Luft nach oben
9:0 Tore nach vier Spielen, das kann auf die Konkurrenz schon einschüchternd wirken. Was sie aber noch mehr beunruhigen muss, ist die kontinuierliche Leistungssteigerung des DFB-Damenteams. An eine ähnlich aufsteigende Kontinuität kann ich mich bei den Jungs nicht erinnern, selbst bei den Titelgewinnen 1954, 1974, 1990 und 2014 nicht. Nigeria war ein stärkerer Gegner, als das Ergebnis (3:0) aussagt. Die Videobeweis-Entscheidungen der ersten Halbzeit Weiterlesen

Neuer UNO-Syrienvermittler aus Norwegen

Geir Pedersen hat Erfahrungen in Nahost. Ob die ihm in Syrien nützen, wird sich zeigen. Die Bedingungen sind schließlich denkbar schlecht.

Warum übernimmt jemand eine Aufgabe, an der bereits drei zum Teil noch erfahrenere und geeignetere Vorgänger gescheitert sind? Vielleicht beantwortet Geir Pedersen, seit 2017 Norwegens Botschafter in China, diese Frage ja, wenn er am 1. Dezember in Genf den Job als inzwischen vierter UNO-Vermittler im Syrienkonflikt übernimmt.

Der 1955 in Oslo geborene Pedersen, studierter Historiker, verheiratet und Vater von fünf Kindern, diente vor seiner Entsendung nach Peking fünf Jahre als Norwegens UNO-Botschafter in New York. Zuvor war er Vertreter Norwegens bei der Palästinensischen Autonomiebehörde in Ramallah Weiterlesen

Kriegsspiel in großem Stil – Der neue Kalte Krieg

Nato-Manöver in Norwegen – Das Manöver „Trident Juncture“ ist die aufwendigste Militärübung seit dem Fall der Mauer. Russland wird als fiktiver Gegner genannt.
Die Nato hat in der Nacht zum Donnerstag in Norwegen ihre größte Kriegsübung seit dem Fall der Berliner Mauer begonnen. Mit dem zweiwöchigen Manöver „Trident Juncture“ soll nach Auskunft von Nato-Militärs „die Zusammenarbeit beim Einsatz in großen Schlachten geübt“ sowie „Entschlossenheit gegenüber Russland demonstriert“ werden. Beteiligt sind 50.000 Soldaten aus allen 29 Mitgliedstaaten sowie aus den skandinavischen Nato-Partnerländern Schweden und Finnland.

Die Bundeswehr stellt mit 10.000 Soldaten das zweitgrößte Kontingent nach den USA. Weiterlesen

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