Beueler Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: OB (Seite 1 von 3)

OB ohne Paywall

Und: Verwesungsgeruch im DFB-Keller
Ob es eine gute Idee ist, das Urheberrecht an ihren eigenen Aussagen an einen Verlagskonzern mit dem Zweck der Gewinnerzielung zu verschenken, das wird die zukĂŒnftige Bonner OB Katja Dörner bald mit ihrem Presseamt und ihren Mitarbeiter*inne*n erörtern mĂŒssen. So geschah es diese Woche mit einem Interview,Weiterlesen…

Fortschritt

Bonns GrĂŒnen-Fraktion gibt sich ein neues Statut und eine neue FĂŒhrung
Ist es ein gutes oder schlechtes Zeichen? Die Stadtratsfraktion der Bonner GrĂŒnen nahm sich drei Stunden Zeit, um ihr neues Fraktionsstatut zu beschliessen. Ausser die Beschliessenden selbst interessiert das eigentlich niemanden. Es gab aber eine bedeutsame VerĂ€nderung. In den vergangenen sechs Jahren seit 2014 waren die sog. sachkundigen BĂŒrger*innen nach §58 Abs. 3 NRW-Gemeindeordnung bei den GrĂŒnen, wie bei allen anderen Parteien, Fraktionsmitglieder minderer Klasse. Sie sollen nun, wo die GrĂŒnen als grösste Ratsfraktion besonders viele von ihnen benötigen, wieder bei allen wichtigen Wahlen und Abstimmungen mitbestimmen können.Weiterlesen…

“Autofreie Innenstadt”? – Und wir?

mit Update 30.9.
Beim Aufwachen heute morgen, die Augen waren noch zu, war meine erste Sinneswahrnehmung: LAUBBLÄSER! Und der erste spontane Gedanke: also dafĂŒr habe ich die gestern nicht gewĂ€hlt. Aus den asozialen Netzwerken wird ebenfalls als Windrichtung gemeldet: jetzt keine Ausreden mehr! Da habe ich 2016 ja noch gerade rechtzeitig aufgehört, um mir das nicht alles noch anhören zu mĂŒssen. Jetzt kann ich selber die Backen aufblasen.Weiterlesen…

Placebo “Integrationsrat”

mit Update 18.9.
Wenn ich mich heute ĂŒber einen Artikel des General-Anzeigers besonders Ă€rgerte, liegt es nicht in erster Linie an seinem Inhalt, als an einem Ärger meinerseits, der sich ĂŒber Jahrzehnte aufgestaut und auch noch kein Löchlein zum Entlastungsabfluss gefunden hat. Es ist der Ärger ĂŒber den Grundrechtsentzug der Millionen unserer MitbĂŒrger*innen, die mit uns zusammenleben, aber keine EU-StaatsbĂŒrgerschaft besitzen. Die grösste davon betroffene Gruppe sind die TĂŒrkinnen und TĂŒrken, die noch keine deutsche StaatsbĂŒrgerschaft erworben haben.Weiterlesen…

Machtbalance?

Muss man deswegen in Bonn den amtierenden OB wÀhlen?
Was ist das fĂŒr ein seltsames DemokratieverstĂ€ndnis? Jahrzehntelang hatte die CDU in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis absolute Mehrheiten. Im Kreis stellt sie seit 71 Jahren den Landrat. Von Machtbalance war niemals die Rede.

Ich bin davon ĂŒberzeugt, dass die GrĂŒnen in Bonn mit ihrem Wahlsieg sehr verantwortlich umgehen werden.Weiterlesen…

OB Sridharan – Latte gerissen

Katja Dörner in Sichtweite
Die OB-Wahl in Bonn ist fertig gezĂ€hlt. Es wird in zwei Wochen einen zweiten Gang geben: zwischen Amtsinhaber Ashok Sridharan, und der Kandidatin der GrĂŒnen, ihrer derzeitigen Bundestagsabgeordneten Katja Dörner. Die Spannung war schon durch die infratest-dimap-Umfrage vor zwei Wochen gestiegen. Das Wahlergebnis steigert sie weiter.
Denn OB Sridharan ist nicht nur ĂŒber 15% von der 50%-Marke entfernt, sondern hat sogar die Umfrageerwartungs-Latte von 39% noch mal deutlich gerissen. Er kam unter 35% ein. Katja Dörner ist mit rund 27,5% in Sichtweite (minimal mehr als in der Umfrage).Weiterlesen…

Bonner GrĂŒne wieder vorne?

WDR-Kommunalwahl-Umfrage
mit Update 3.9.
Vorsicht! Meinungsumfragen zu Kommunalwahlen waren in der Vergangenheit nie prĂ€zise. Vieles kam anders. Die Umfragefirmen, in diesem Falle Infratest-dimap “Gesellschaft fĂŒr Trend- und Wahlforschung mit beschrĂ€nkter Haftung” (!), die umfangreiche DienstleistungsvertrĂ€ge mit der ARD unterhalten, verfĂŒgen trotz der viel kleineren Grundgesamtheit von WĂ€hler*inne*n ĂŒber weniger valide Daten, weil AuftrĂ€ge zu Kommunalwahlen viel seltener erteilt und entsprechende Datenberge ermittelt werden.
Angenommen, die Zahlen der aktuellen Umfrage wĂ€ren nah dran, liesse sich vieles mit einfachen Grundrechenartenkenntnissen zusammenzĂ€hlen.Weiterlesen…

Und was macht der RWE?

Untem am Ende dieses Textes eine politisch relevante Leseempfehlung
Unter PrĂ€-Corona-Bedingungen wĂ€re Rot-Weiss-Essen so gut wie gerettet. Seit Jahren spielt der deutsche Fussballmeister der Herren von 1955 in der Regionalliga West (= 4. Liga) und versucht vergeblich aufzusteigen. Nach meinem Überblick hat RWE in dieser Liga die höchsten Zuschauerzahlen, entschuldigung: hatte. Sie waren immer vierstellig, bei Spitzenspielen und Derbys (gegen RWO) fĂŒnfstellig. Zuschauerkrösus wurde sowas genannt. Die Essener SPD glaubte, wenn sie dem Verein einen Stadion-Neubau hinstellt, steigt er von alleine auf,Weiterlesen…

WĂ€hlengehen in Beuel

Ist das eine regulÀre Wahl, so ganz ohne persönliches Kennenlernen? Ich meine, nein. Aber die sich Mandate und Jobs verteilen wollen, brauchen Planungssicherheit. Also wird die Wahl trotzig durchgezogen, wie der Profifussball. Und vielleicht demnÀchst der Karneval.
Vorgestern war die Wahlbenachrichtigung in meinem Briefkasten. Gestern war ich nach dem Mittagessen zu spĂ€t am Beueler Wahlamt im Bezirksrathaus – geöffnet nur bis 13 h. Ausser donnerstags, also heute (bis 18 h). NĂ€chster Versuch heute vormittag,Weiterlesen…

Vorboten

Von GĂŒnter Bannas
Aufgalopp vor dem Superwahljahr 2021: In fĂŒnf Wochen gibt es Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen, und mit dem Ende der Schulferien beginnt jetzt die heiße Phase des Wahlkampfes. Immer schon waren Wahlen zu BĂŒrgermeistern und StadtrĂ€ten im grĂ¶ĂŸten deutschen Bundesland Vorboten politischer Entwicklungen anderswo gewesen. Und: Derzeit haben besonders viele bundespolitische Akteure dort ihre politische Heimat. Die drei Kandidaten fĂŒr den CDU-Parteivorsitz (Armin Laschet, Friedrich Merz und Norbert Röttgen), dazu nochWeiterlesen…

Die Nichts-Merker

mit Update nachmittags
Stuttgart / KarstadtKaufhof / TV-Fussball / Lokaljournalismus
Nach dem Wochenende spielte sich die ĂŒbliche rechtskonservativ-deutsche PublizitĂ€tsagenda ab. Irgendwo randalierte irgendjemand. Darum mehr Polizei, schĂ€rfere Gesetze, die Linken sind schuld, Prozess am Hals. Aber irgendwie funktioniert das auch nicht mehr so zuverlĂ€ssig, wie es all die Jahrzehnte diese (westdeutsche) Republik konstituiert hat.Weiterlesen…

Der Ausnahmezustand könnte zur Regel werden

Und Fussball wird virtuell
Es wĂ€re zum lachen, wenn es nicht ernst wĂ€re. Die globale Politik reagierte auf die Entdeckung und Ausbreitung des Covid-19-Virus zunĂ€chst mit einer Mischung aus Panik und Kontrollwut. Gibt es Gegenmittel, Impfung? Ist das Virus weg? Trotzdem wird ebenso global nun eine imaginĂ€re “RĂŒckkehr in die NormalitĂ€t” propagiert. Das könnte eine Mischung aus mittlerweile erledigter Kapitalvernichtung, Ableben von Alten und Schwachen, und wachsendem Druck maltrĂ€tierter Menschen, die ihre Lebensgewohnheiten zurĂŒckhaben wollen, sein. Jedenfalls hat es nichts mit dem Virus zu tun.Weiterlesen…

Ein Grund zum heulen

Urban Soul in Bonns City
Wenn ich vor dem Bonner Hauptbahnhof stehe, sehne ich mich zurĂŒck in frĂŒhere Zeiten.
Nicht wegen Corona, weil da jetzt so wenig los ist, sondern wegen dieser Bauten, die dort jetzt stehen bzw. entstehen. Da war mir das “Bonner Loch” lieber, als “Urban Soul” – so heißt dieser völlig ĂŒberflĂŒssige und besonders hĂ€ssliche Neubau, den die Zech-Gruppe dort gerade vollendet. Ein Park wĂ€re sicher fĂŒr uns alle gesĂŒnder, schöner und vor allem billiger gewesen. Der hĂ€tte es auch nicht erfordert, das GrundstĂŒck, auf dem sich Jahrzehntelang ParkplĂ€tze befanden, aufwendig zu sanieren.Weiterlesen…

Ein Mann der halben Sachen

von Ulrich Horn
DĂŒsseldorfs OB Geisel kandidiert erneut

Die NRW-Kommunalwahl am 13. September wirft ihre Schatten voraus. DĂŒsseldorfs OberbĂŒrgermeister Geisel (SPD) teilte jĂŒngst mit, dass er drei Dutzend DĂŒsseldorfer gefunden habe, die ihm zur Wiederwahl verhelfen möchten. Ein Dutzend UnterstĂŒtzer prĂ€sentierte er leibhaftig. Der Auftritt fand einige Beachtung. Er widerspricht der weit verbreiteten Ansicht, Geisel habe in DĂŒsseldorf gar keine AnhĂ€nger.Weiterlesen…

GrĂŒnes Regieren – Hannover und Norwegen

Soll Bonn eine GrĂŒne Stadtregierung wagen? Ich bin Mitglied, weiss zuviel und zweifle selbst. KĂŒrzlich wĂ€hlte Hannover einen GrĂŒnen OberbĂŒrgermeister. Der wird es nicht leicht haben. Wahrscheinlich kennen Sie es auch nicht: das Ihme-Zentrum. Was soll ein GrĂŒner OB nur damit machen? Schöne TrĂ€ume haben die Hannoveraner GrĂŒnen dazu bereits angeboten – viele WĂ€hler*innen haben es gewagt, solche Angebote anzunehmen.
Hannover hat auch einen “RenĂ© Benko”.Weiterlesen…

Auch die SWB hat es nicht eilig

Energiewandel in Bonn
Bonns OberbĂŒrgermeister Ashok Sridharan lĂ€sst sich gerne auf internationaler BĂŒhne als Wegbereiter des Energiewandels feiern. 2018 hatte die Stadt eine Jahrespartnerschaft mit Eurosolar. Mich hatte interessiert, ob und wie sich das auf das praktische Handeln der Stadtverwaltung, der Bauverwaltung und ggf. auf die Stadtwerke ausgewirkt hat. Mein bisheriger Eindruck: Nicht besonders.
Ein Satz in der, bereits in diesem Text verarbeiteten Antwort der Stadtwerke veranlasste mich zu einer weiteren Nachfrage, deren Beantwortung nun vorliegt.Weiterlesen…

Absolut bis relativ

von GĂŒnter Bannas
Wie gut, dass Görlitz in Sachsen und nicht in Nordrhein-Westfalen liegt!
Erstmals wĂ€re der BĂŒrgermeister einer Stadt in Deutschland von der AfD gestellt worden. LĂ€ge Görlitz am Rhein, hĂ€tte Angela Merkel unlĂ€ngst bei ihrem Besuch dort einem AfD-Mann freundlich die HĂ€nde zu schĂŒtteln gehabt. Warum? Das Wahlgesetz in Sachsen sieht – wie bisher in allen BundeslĂ€ndern – bei den BĂŒrgermeisterwahlen einen Stichentscheid vor, wenn im ersten Wahlgang kein Bewerber die absolute Mehrheit erhĂ€lt. Wie im FrĂŒhjahr in Görlitz.Weiterlesen…

Katja Dörner will Bonner OB werden

von Katja Dörner
Die Kommunalwahlen im Herbst nĂ€chsten Jahres nĂ€hern sich mit großen Schritten. Auch wir GrĂŒne in Bonn haben begonnen, inhaltliche und personelle Weichen fĂŒr diese wichtige Wahl zu stellen. Und fĂŒr mich steht es außer Frage, dass wir mit einer eigenen Kandidatur fĂŒr die OB-Wahl ins Rennen gehen. Ich schreibe Euch heute, weil ich mich bei Euch als grĂŒne Kandidatin fĂŒr das Amt der OberbĂŒrgermeisterin bewerben möchte. Zwar steht die Nominierung des oder der OB-Kandidat*in im Kreisverband noch nicht unmittelbar an, ich möchte uns allen aber frĂŒhzeitig einen intensiven Austausch darĂŒber ermöglichen, was Ihr von Eurer grĂŒnen OberbĂŒrgermeister-Kandidatin erwartet.Weiterlesen…

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