Beueler Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Porno

DĂŒrre / Inzucht / Pornos / Bonner Loch – hoch statt tief

Ich versuchs mal in der Reihenfolge der Wichtigkeit. Einmal erwĂ€hnte ich schon eine jetzt drei Jahre andauernde DĂŒrre im sĂŒdlichen Afrika. Nach wie vor interessiert das deutsche Medien nicht wirklich. Spendensammler*innen versuchen es jetzt in der Vorweihnachtszeit, ihrer Hochsaison, in die Schlagzeilen zu drĂŒcken. In der reaktionĂ€ren Schweizer NZZ haben sies jetzt mal geschafft, ĂŒber einen noch ganz frischen Jungredaktor. Was wĂŒrde helfen? Ihrem Gewissen: spenden. Politisch: Weiterlesen…

Wann kommt “die kĂŒnstliche Frau”?

Arme Ulrike Folkerts. Von mutlosen Programmdirektionen, TV-Redaktionen und daraus resultierenden schlechten DrehbĂŒchern gequĂ€lt, mĂŒhte sie sich letzten Sonntag vergeblich in einem ARD-Tatort ab, dem Publikum die Diskussion um KĂŒnstliche Idiotie (KI) zu popularisieren. Schade, das hat sie nicht verdient. Alle die dabei zugeguckt haben, haben ein parallel laufendes DLF-Feature von Ralf Contzen verpasst. Es hĂ€tten ihnen mehr erklĂ€rt, in der HĂ€fte der verbrauchten Zeit: “Die kĂŒnstliche Frau – Kulturgeschichte einer MĂ€nnerfantasie”.Weiterlesen…

Kriegsgefahr / Pornodaten / Ruhrpottderby

Angesichts der MĂŒnchener Unsicherheitskonferenz werden wir alljĂ€hrlich durchgeschĂŒttelt: Angst bekommen und mehr Geld fĂŒr AufrĂŒstung spenden, ist die immer wiederkehrende Botschaft. Die Not der RĂŒstungsindustrie und ihrer Aktienbesitzer*innen ist so unbeschreiblich – dem muss der Bundeshaushalt endlich Rechnung tragen.

Es ist in der Tat nicht zu verniedlichen, wenn herrschende Klassen zum Krieg rĂŒsten und treiben wollen. Aktuell gibt es eine Zuspitzung zwischen dem Trump- und dem Erdogan-Regime auf dem RĂŒcken der Menschen in den kurdischen Gebieten in Nordsyrien. Die auf den ersten Blick (zu) tĂŒrkeifreundliche Einlassung von Volker Perthes (SWP)Weiterlesen…

Pornoindustrie – eine unserer vielen dunklen Seiten

Der Pornobranche wird zurecht nachgesagt, dass sie ein Treiber neuer Medientechnologien ist. Was sich in ihr durchsetzt, hat auch gesamtökonomisch beste Chancen. Das gilt aber nicht nur fĂŒr Techniken, sondern auch fĂŒr GeschĂ€ftsmodelle: was hier als Ausbeutung funktioniert, das ist auch woanders durchsetzbar. Darum ist es fĂŒr uns alle ratsam, das zu sehen und nicht auszublenden, nur weil wir das pfuibah und ekelig finden.
Darum ist es verdienstvoll, dass sich die WDR-Reihe “Die Story” dieses Themas angenommen hat. Diese Reihe ist eine der rar gewordenen Existenzberechtigungen öffentlich-rechtlicher Medien. Ich bin so alt, dass ich mich noch erinnern kann, dass sie um 21 Uhr lief, dann um 21.45 h, jetzt ist sie im WDR-TV bei 22.10 h angekommen. Die BeitrĂ€ge im ARD-Programm haben frĂŒhestens um 22.45 h eine Sendechance. Die Programmdirektionen, die das zu verantworten haben, denken wohl, dass sie schon Ruhestand sind, wenn ihr Mediensystem abgewirtschaftet ist – wozu sie selbst gegenwĂ€rtig emsig beitragen – nach mir die Sintflut. Aber das ist ein anderes Thema ….

Der Film der Französin Ovidie (Mediathek bis Anfang Oktober, und nur von 22-6 Uhr) vom WDR offensichtlich angekauft (oder coproduziert), zeigte die aktuellen Möglichkeiten und Systemgrenzen von RechercheprĂ€sentation.Weiterlesen…

Shades of Grey? – Wir sollten lieber mehr ĂŒber Sex und Porno reden

GesprĂ€ch am Nachbartisch, ein Paar, keine Ahnung, ob zusammen oder noch nicht. “Shades of Grey”, der Film, habe am ersten Wochenende “80 Millionen eingespielt”. Sie habe ja auch ĂŒberlegt, reinzugehen, ihre Freundin war schon drin, es sollen mehrheitlich Frauen sein. Der Hetero-Sex mit MĂ€nnern ist so langweilig geworden, dass frau in so schlechten Filmen nach Alternativen suchen muss. Tragisch, eine wirkliche Krise.

Mittlerweile ist es schon ein breiter literarischer Modetrend, ĂŒber das “Ende der Liebe” Weiterlesen…

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