Beueler-Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Reinecke (Seite 2 von 2)

NSU: Krieg der Staatsgewalten / Ströbele / SiliconValley&Trump

Ströbele hört auf. Ein Verlust, von Stefan Reinecke (taz) angemessen gewürdigt.
Die Silicon Valley-Milliardäre treffen sich mit dem armen Schlucker Trump. Aus der Sicht der Handelsblatt-Kolumnistin Britta Weddeling haben sie mehr gemeinsam, als sie bisher zugegeben haben.
Beim Verhindern der NSU-Aufklärung wird ein Krieg der Staatsgewalten Legislative (Parlament) und Exekutive (Geheimdienste und Regierung) ausgetragen. Letztere versucht die verfassungsmässig garantierte Gewaltenteilung zu beseitigen. Die Telepolis-Serie von Thomas Moser sollte endlich den einen oder anderen Journalistenpreis bekommen.

Mossul / Libyen / TISA / UNO / Cohen / Sexistinnen

Die Kollegen von Telepolis lesen gelegentlich fremdsprachige Medien. Und wie durch einen Zaubertrick erweitert sich der Blickwinkel. Ihre Zusammenfassung der bisherigen Schlachtresultate um Mossul unterscheidet sich bemerkenswert vom eingebetteten Journalismus, mit dem wir überwiegend versorgt werden.
Das gilt noch mehr bei Libyen, wo vor wenigen Jahren noch militärisch interveniert wurde – darüber schweigt der eingebettete Journalismus, der sich sonst gerne militärisch gegen “Wegschauen” und “Nichtstun” engagiert. z.Z. lieber.
Andreas Zumach macht in der taz auf TISA, das nächste Abkommen, das die Demokratie aushöhlen soll, aufmerksam.
Stefan Reinecke hat sich auf eine UNO-Bürgermeisterkonferenz verirrt, der Arme. Unsere Bonner Bürgermeister*innen sind immer ganz beseelt, wenn sie von sowas zurückkehren. Schöne Reise, Wichtigsein, und wenn man Fremdsprachen kann, führt man dort sogar interessante Gespräche, natürlich immer außerhalb des offiziellen Tagungsprogramms. Da hat Reinecke wohl was falsch verstanden. Obwohl: sonst berichtet Reinecke oft über die deutschen Parteien. Da ist es heute imgrunde ganz genauso – nur ohne die Fremdsprachen. (taz)
Joshua Cohen kommt aus Atlantic City, wie Donald Trump, und beruhigt uns. Obwohl, nicht wirklich ….(taz)
Und Selma Mahlknecht ledert mal ordentlich über Sexistinnen, weibliche, ab. (Telepolis)

“Linker Populismus”? – Rassismus ist das Problem

In der taz wird in mehreren Beiträgen die Frage nach einem “linken Populismus” thematisiert. Der hier schon erwähnte Didier Eribon kommt in einem längeren Interview zu Wort. Matthias Greffrath hat abends tief ins Rotweinglas geschaut, um dort Gedanken für ein fortschrittliches Europa zusammmenzulesen.

Und Stefan Reinecke diskutiert die aktuellen politischen Angebote für “linken Populismus” in er europäischen politischen Szene.

Man kann die hier zusammengestellten Erkenntnisse spitz und polemisch so zusammenfassen: das Problem des bisher real existierenden linken Populismus ist sein Rassismus. Seine wichtigsten Vertreter in den wichtigsten Ländern, Lafontaine/Wagenknecht (Deutschland) und Melenchon (Frankreich) können davon nicht lassen. Sie beweisen damit, wie von gestern sie sind. Sie werden nicht erfolgreich sein. Denn wenn Rassismus nicht konsequent bekämpft wird, ist der “Klassenkampf” keiner, sondern irgendwas anderes Reaktionäres.

Gaus, Greffrath, Reinecke, Lienen

Die von mir hochverehrte Bettina Gaus drückte heute in der taz aus, was ich auch zu linken Debatten über “falsch ausgegangene” Referenden denke.
Matthias Greffrath nimmt linke Missverständisse in der Technikpolitik allgemein, und zu Algorithmen im speziellen auseinander.
Stefan Reinecke betätigt sich, wohl vergeblich, als europapolitischer Merkel-Berater.
Und Ewald Lienen, ich freue mich unbändig über seine letzte so erfolgreiche Trainersaison beim FC St. Pauli, weil ich weiss, was er für ein anständiger Kerl und wie selten das im Fußballbusiness ist, er erklärt in 2 Minuten, warum die EM fußballerisch bisher Mist war.

Neuere Beiträge »

© 2023 Beueler-Extradienst

Theme von Anders NorénHoch ↑