Beueler Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: René Benko

l’Olivo offen! – Kaufhaus zu?

Wie schön! Heute war die Atemschutzmaske mal angebracht. Ich holte mir im l’Olivo Spaghetti Aglio e Olio Speciale und biss gleich zum Start auf ein konsistentes Stück Knoblauch. Beim Abholen nahm ich wahr, dass das Loch vor der Eingangstür (Strassenbauarbeiten) bereits wieder geschlossen war und vor dem Lokal eine Fläche für Aussengastronomie vorbereitet wurde. Es wird jetzt zu den üblichen Zeiten (montags Ruhetag) mittags und abends wieder geöffnet. Wg. Virus zwangsweise lockerer Möblierung ist Vorreservierung empfehlenswert.
Das war die gute Nachricht.Weiterlesen…

Wer profitiert?

René Benko z.B. – Und wer nicht?
Als Bildungsbürger*in unter Hausarrest könnte frau und mann auf den Gedanken kommen, wer keine Wohnung habe, könne auch in keine eingesperrt werden. Totgehen wollen die aber auch nicht so gerne. So kam z.B. in Hamburg eine Initative auf den naheliegenden Gedanken, die tausenden zwangsgeschlossenen Hotelzimmer als vorübergehende Unterkunft für die besonders lebensgefährdeten Obdachlosen zu nutzen. So praktisch das klingt, ein so kulturkriegerischer Konflikt könnte sich dabei entpuppen.Weiterlesen…

Wie im richtigen Leben

Wer geht insolvent?
Mit bemerkenswerter Transparenz berichtet der Kicker, 13 der 36 Erst- und Zweitligavereine in der Deutschen Fussball-Liga (DFL) drohe in Kürze die Insolvenz, beginnend mit Ende Mai. Vermutlich glauben die Herren damit Druck auf die Politik aufzubauen, um im Mai ihren Kapitalvermehrungsbetrieb wieder aufnehmen zu dürfen. Sollte das zur Entmachtung der Epidemiolog*inn*en führen? Um den Wettumsatz wichtiger Sponsoren anzuheizen, werden keine Vereinsnamen genannt, damit ein heiteres 13-aus-36-Tippen beginnen kann.Weiterlesen…

Pyro in der Vip-Loge

“Der König von Köln” wird fortgesetzt – im wahren Leben
Der alte weisse Mann wehrt sich bekanntlich, bisweilen gewalttätig, gegen seinen Machtverlust und globalen Niedergang. Was bleibt ihm noch? Zuhause hat die Frau die Macht. Die Kinder gehorchen nicht mehr, im Gegenteil wollen sie ihm alles vorschreiben (Essen, Urlaub, Auto usw.). Sie verprügeln ist auch schon verboten (seit 2000). Es bleiben: dickes Kapital, fette Villas, schnelle Autos und Fussball – also das, was ein gewisser Alexander Dibelius so macht.
Die herrschende Klasse in Deutschland kennt den Mann gut. Er ist einer von ihnen. Ich hatte schon mal von ihm gehört, ihn aber wieder vergessen. Das ist wohl das Gemeinste, was mann ihm zufügen kann.Weiterlesen…

Spaltet die FPÖ Berliner Grüne?

Auch Bonn muss René Benkos Strategien “lesen” lernen
Update nachmittags: Tipps zum Weiterlesen (s. unten)
In Bonn streben die Grünen im nächsten Jahr die kommunale “Regierung” an. In Berlin sind sie schon drin. René Benko ist hier wie dort vertreten. In Bonn am Münsterplatz, in Berlin u.a. am Hermannplatz zwischen Kreuzberg und Neukölln. Benkos Geschäftsmodell besteht aus dem Waschen einer Unmenge von Kapital in lukrativsten Immobilien, in für das Kapital optimal “sicheren” kapitalistischen Kernländern. Also hier.Weiterlesen…

Grüner Taumel / Österreich / Israel / Iran

Die Jungle World hat einige lesenswerte Texte online geöffnet. Felix Klopotek meint, bei der Europawahlen hätten die Grünen AfD-Gaulands “Erwartungen erfüllt”. Der Herr Klopotek mag es gegenüber den Grünen immer gerne boshaft, aber nicht dumm.
Interessante Auslandsberichte: Tobias Müller über Belgien, neues aus Ibiza-Gate-Österreich von Bernhard Torsch (wozu zu ergänzen ist, dass der Herr BenkoWeiterlesen…

Grings / Benko

Inka Grings, die einzige Frau, die in Deutschland eine Männerfussballmannschaft trainiert, hat im gedruckten GA von heute ein Interview zum Frauenfussball – so taff, wie die Frau halt ist. Vermutlich hat das Interview die GA-Mutter RP zugeliefert, die am Niederrhein “gewachsene Beziehungen” zum SV Straelen hat, dem Verein, der dem Gatten der Bundestrainerin gehört und bei dem Frau Grings arbeitet. Das Interview habe ich online nicht gefunden, und selbst wenn, wäre es hinter der Bezahlmauer. Dennoch ist es lesenswert (mein Tipp: Eisessen bei Olivotti, da finden Sie alles bis inkl. Montag). Denn ohne die Namen zu nennen,Weiterlesen…

Köln21 – Bonn21

Weil ich den Kölner Stadtanzeiger wegen seiner Paywallpolitik nicht mehr lese, ist es mir entgangen. Im Express, zu dem ich bei Olivotti regelmässig greife, habe ich das Thema nicht vorgefunden. Zu den ins Bodenlose sinkenden verkauften Auflagen dieser Organe finden Sie hier aktuelle Informationen. Ein irrer Architekt mit dem Stadt-Anzeiger im Rücken, und vermutlich noch einigen kapitalgewichtigen Lobbyinteressen mehr, will den Hauptbahnhof und den Eisenbahnverkehr auf der Hohenzollernbrücke …, na was wohl, Weiterlesen…

Reste des Journalismus – Vorbote Österreich?

Das hätte es auf meinem Schulhof im Gladbeck der 70er Jahre nicht gegeben: ein RWE- und ein S04-Fan reden vor den Entscheidungen des letzten Spieltages ganz sachlich und informativ über die Lage des deutschen Fussballs der Herren, Jürgen Zurheide und Manni Breuckmann. Zurheide zeigte seinem Ressortboss Heinemann kurz zuvor noch, wie ein DLF-Moderator Anton Hofreiter ohne Schaum vorm Mund kritisch befragen kann.
Zurheide und Breuckmann habe ich beide bei meinen 15 Jahren Landtagsarbeit in Düsseldorf kennen gelernt.Weiterlesen…

Sanders / Brandt&Petzold / Hochhäuser

Bernie Sanders hat wieder ein Buch geschrieben, und Frauke Steffens/FAZ rezensiert es. “Where do we go from here?” heisst es, und exakt diese Frage stelle ich mir auch bei dieser Rezensentin. Wo wird sie von der FAZ aus hingehen?
Matthias Brandt, der wichtige Jugendjahre auf dem Bonner Venusberg zugebracht hat, gibt heute Abend im “Polizeiruf 110” (Standort: München) seine Abschiedsvorstellung als “Meuffels”, “von Meuffels”! Ein Pflichttermin für TV-Glotzer*innen, zumal Christian Petzold wieder Regie geführt hat.Weiterlesen…

Merz & Benko

Nein, bisher habe ich nicht wahrgenommen, dass die Herren befreundet sind. Was nicht ist, kann ja noch werden. Ich verdächtige sie bisher “nur” eines ähnlichen Weltbildes. Herr Merz kennt sich mit westlichem Kapital super aus – Benko mit östlichem.
Jens Berger/nachdenkseiten warnt zu Recht davor, sich bei der Ausleuchtung von Merz’ auf dessen Blackstone-Aufsichtsratsvorsitz zu verengen. Einer wie Merz kann viel mehr.
Benko kauft jetzt auch Zeitungen. Meine These: nicht, weil er damit (viel) Geld verdienen will. Die Zeiten sind vorbei. Aber er will Kontrolle behalten, d.h. er fürchtet sie verlieren zu können.Weiterlesen…

Geldwäsche – ein Schwerpunkt des “Tagesspiegel”

Das Berliner Lokalblatt “Tagesspiegel” ist bei nicht wenigen Bundestagsabgeordneten schon deswegen beliebt, weil es nicht dem Springer-Konzern gehört. Es gehört zu Holtzbrinck (Die Zeit, Handelsblatt). Die heutige “Zeit”-Spitze, die Herren di Lorenzo und Ulrich, hatte vorher beim “Tagessiegel” geübt. Beim “Tagesspiegel” kam auch einer unserer besten Journalisten unter, der einst im Streit mit Stefan Aust beim “Spiegel” hinschmeissen musste: Harald Schumann.
Unter seiner Mitwirkung sind heute im Tagesspiegel Beiträge zum Thema Geldwäsche (“Wem gehört Berlin?”) zu finden, Weiterlesen…

Benko hat die Landesbanken in der Tasche

Gestern hatte Michael Kläsgen/SZ bereits die Nase vorn. Er war in den Nullerjahren Mitarbeiter der journalistisch ausgezeichneten NRW-Redaktion der SZ, die aus ausschliesslich betriebswirtschaftlichen Gründen von ihren schwäbischen Besitzern dichtgemacht wurde. Für mich war es zunächst Grund für ein Abo, wie dann auch für seine Abbestellung. Kläsgen war einer der Wenigen, die bei der SZ bleiben konnten und wollten.
Heute berichtet er darüber, dass die Gläubigerbanken des Kaufhofs es sind, die die Übergabe an Karstadt/Rene Benko erzwingen. Auffällig: zu den Gläubigerbanken gehören drei deutsche Landesbanken,Weiterlesen…

GA-Qualitätsverlust – Auswirkungen der Übernahme durch RP?

Nein ich meine nicht die Arbeit der Lokalredaktion. Die reisst sich, wie ich von mehreren Mitarbeiter*inne*n und ver.di-Gewerkschaftern weiss, seit einigen Jahren unter verschärftem Arbeitsdruck den A…. auf. Wenn ihre Qualität einbricht, wäre es wohl um das Blatt geschehen. Es gibt andere Symptome.
Montags gibt es in keiner Tageszeitung ein wichtigeres Ressort als den Sport. Das macht beim GA mit einem Bericht des Kölnische-Rundschau-Redakteurs Martin Sauerborn über das Samstagabendspiel Borussia Mönchengladbach gegen die Betriebsmannschaft von Bayermonsanto auf. So weit, so angemessen. Bei Olivotti machte ich mir heute mittag zum Nachtisch die Mühe, den Bericht zu lesen (kein Link, online nicht gefunden, dort nur dpa-Meldung). Und der Eislöffel fiel mir aus der Hand.Weiterlesen…

Das Ruhrgebiet auf dem Weg zum Teich

In Indonesien bebte die Erde. In Essen-Frintrop auch. Was dort der pazifische Feuerring ist, das ist hier bei uns um die Ecke der Steinkohlenbergbau (gewesen). Da stürzen Leben zusammen.
In Essen-Frintrop wissen sie alles noch nicht so genau. Die Hitze? Grundwasser? Kaputte Rohre? Oder der Bergbau?
Für Letzteres wurde die “Ruhrkohle-Stiftung” gegründet. Mit nicht wenigen Milliarden soll sie für die “Ewigkeitskosten” geradestehen. Viele Zinsen kann sie derzeit nicht erwirtschaften.Weiterlesen…

Münsterplatz-Kaufhäuser – Benko will sie alle

Beim taumelnden kanadischen Kaufhof-Besitzer HBC hat die Führung gewechselt. Sie scheint nun doch bereit, vor dem verurteilten österreichischen Straftäter Rene Benko in die Knie zu gehen – übereinstimmende Berichte in WAZ und FAZ. Benko weiss nicht, wohin mit dem vielen Geld, das ihm zur Wäsche gegeben wird. Sein weiterer Vorteil: ihm gehts nicht ums “Warenhaus”, sondern um die Immobilie und ihren wertvollen Standort.
Während Benko als weitsichtiger, und in den Augen Vieler widerlicher, kühler Stratege handelt, steht ihm eine im vielfachen Sinne des Wortes amateurhafte Kommunalpolitik gegenüber.Weiterlesen…

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