Beueler Extradienst

Meldungen & Meinungen aus Beuel und der Welt

Schlagwort: Richard Gutjahr

Industrialisierung der Diskurse

Bzw. dessen, was noch davon ĂŒbrig ist. Den meisten Berichterstatter*innen ist das “Lincoln-Project” nur eine ErwĂ€hnung wert, weil dort US-Republikaner*innen gegen Donald Trump auftreten. Das ist wahrlich nichts Neues. Die gefĂ€hrlichsten Feindinnen und Feinde befinden sich immer in der unmittelbaren politischen NĂ€he, von Gaius Julius CĂ€sar bis heute.
Das Besondere am Lincoln-Project erklĂ€rt Richard Gutjahr,Weiterlesen…

Amris Schuhe

Ist Amthor ein Geheimdienst-U-Boot im Untersuchungsausschuss? – Weiter unten: Brumlik zu Antisemitismus / Gutjahr zu Facebook
Vorsicht: die Unterscheidung zwischen Fakt und Verschwörungstheorie mĂŒssen Sie und ich im Folgenden selbststĂ€ndig treffen. Weil öffentliche AufklĂ€rung derzeit fehlt, und erst politisch erkĂ€mpft werden muss.
Da ist zunĂ€chst die Fortsetzungsgeschichte der Vertuschung des ĂŒber 3 Jahre alten Attentats Weihnachten 2016 am Berliner Breitscheidplatz. Die lesen SieWeiterlesen…

Hass-Maschinen

Roland Benedikter versucht im telepolis-Interview Unterschiede zwischen den USA und Europa zu erklĂ€ren. Das meiste ist, glaube ich, nicht falsch, bewegt sich aber stark im ideologischen Überbau. Ganz praktisch dekliniert die Frage unserer Zeit Richard Gutjahr. Er ist meiner Meinung nach immer noch einer der besten deutschen IT-Journalisten.
Gutjahr erklĂ€rt, wie die GeschĂ€ftsmodelle – nicht die Personen – der liberalen kalifornischen IT-MilliardĂ€re mit Donald TrumpWeiterlesen…

CDU / Facebook / Russland / Brasilien

Albrecht von Lucke/BlĂ€tter analysiert die Lage der CDU. In diesen schnelllebigen Tagen scheint mir sein grundsĂ€tzlich kluger Text nicht mehr ganz auf der Höhe. Armin Laschet inszeniert seine “starker-Mann”-Seite, tritt, so dass es alle Medien auch mitkriegen, Konkurrent Söder ans Schienbein … und wĂ€re in dem Moment unschlagbar, in dem er mit ihm ein ZweckbĂŒndnis eingehen wĂŒrde, wie es die schlaue Merkel einst mit Stoiber tat (und wie er es mit dem kleinen Spahn schon getan hat). Offen muss bleiben, wie lange der Ausnahmezustand, der der CDU nĂŒtzt, bleibt. Und wie lange der Nutzen anhĂ€lt, wenn er beendet ist.Weiterlesen…

Auch gefÀhrlich: Luft, verschmutzte

Ich weiss zuwenig ĂŒber die GefĂ€hrlichkeit der derzeit die Schlagzeilen beherrschenden Grippen, um ihre GefĂ€hrlichkeit und BekĂ€mpfung fachlich seriös beurteilen zu können. Letztendlich ist das, wie unser sonstiges Alltags-Denken und -Handeln auch, eine Vertrauenssache. Mein Vertrauen in die hierzulande herrschende Politik und Verwaltung war schon vorher stark begrenzt, so dass nicht mehr viel fĂŒrs Sinken ĂŒbrig bleibt. Wenn Sie es wagen wollen:Weiterlesen…

Kackblatt, LĂŒgenblatt und SĂŒsswassermatrosen

Sind Sie (noch) Spiegel-Leser*in? War ich noch nie (des gedruckten). Und jetzt wieder froh um gesparte Zeit und Geld. Antonia Baum hat sich fĂŒr uebermedien die jĂŒngste Titelgeschichte vorgenommen, die sich, wenig ĂŒberraschend, als weiteres Krisensymptom entpuppt. Auch die Leser*innen*kommentare unter Baums Text geben sachdienliche Hinweise – nur falls Sie es ĂŒberhaupt wissen wollen.
Wichtiger ist vielleicht,Weiterlesen…

Gesichtserkennung – Fallout schon da?

KĂŒrzlich formierte sich eine begrĂŒssenswerte Initiative, die gegen die um sich greifende automatische Gesichtserkennung kĂ€mpfen will. Oder ist es dafĂŒr schon zu spĂ€t?
netzpolitik.org, ein immer lesenswerter fortschrittlicher Blog, der sich in technischen Fragen gewöhnlich nicht “hinter dem Mond” bewegt, meldete soeben noch, dass sich sogar in der EU-BĂŒrokratie dazu Leute Gedanken machen, die die Entwicklung eindĂ€mmen wollen.Weiterlesen…

Silvesterkrawall 19/20

Geschichte wird hier im Westen, in NRW und im WDR, gemacht
Der Silvesterkrawall 2015/16 war ein “Gamechanger” in der FlĂŒchtlingsdebatte: vom “Wir schaffen das” zum “Wir können nicht alle aufnehmen”. Dass ein alljĂ€hrlich wiederkehrendes Ereignis das werden konnte, hatte sehr wesentlich mit dem katastrophal missratenen Krisenmanagement der damaligen rotgrĂŒnen NRW-Landesregierung und der ihr unterstehenden Polizeibehörden zu tun. Öffentlich an die Laterne gehĂ€ngter SĂŒndenbock war der damalige liberal gesonnene Kölner PolizeiprĂ€sident Wolfgang Albers. Nichtöffentlich an die Laterne gehĂ€ngt wurde der stellv. Regierungssprecher Rudi Schumacher – ich lege offen, mit beiden war ich gut bekannt und bedaure ihr Schicksal sehr. Durch das desaströse Landtagswahlergebnis hat es immerhin auch tatsĂ€chlich politisch Verantwortliche erwischt – allerdings nicht so menschlich unterirdisch wie diese beiden.
Das damalige Jahreswendekrisenmanagement hat sich nun der Westdeutsche Rundfunk zum Vorbild genommen.Weiterlesen…

Todeskampf

Wirre Medien in und aus Frankfurt, Berlin, MĂŒnchen
Meine These: der Anteil der Irren in den genannten deutschen “Metropolen” liegt weit ĂŒber dem Durchschnitt. Wir im Westen sind jeden Tag malochen gegangen, um den Lebensunterhalt zu bestreiten. Dabei haben wir Profitraten erarbeitet – unsere eigene Doofheit! – von denen sich die Irren in diesen Metropolen ein schönes Leben, mit ein bisschen Überbauproduktion und BankenkriminalitĂ€t, machen konnten. Schönes bleibt. Nur das mit dem Malochen funktioniert immer weniger …
Reminiszenzen einer Ü60-jĂ€hringen. Nun geht es aber auch den Irren in den Metropolen an die WĂ€sche. Und darĂŒber werden sie noch irrer. Aktuelle Indizien.Weiterlesen…

Informationelle Selbstbestimmung fĂŒr StĂ€dte

Ein Hinweis fĂŒr die*den zukĂŒnftige*n grĂŒne*n OB*ine
Smart Cities sind der heisse Scheiss globaler Kommunalpolitik, und darum in allen ahnungslosen Munden. Hier wurde schon mannigfach davor gewarnt. Aber “es” ist natĂŒrlich nicht aufzuhalten. Am Ende ist es eine Frage der Politik. Die erweckt hierzulande nicht den Eindruck von Gestaltungskraft. Sie ist in der Digitalpolitik so schwach, dass sie noch nicht mal mehr Sachkunde zu simulieren und vorzutĂ€uschen versucht. Das macht Kassandra-Rufe zu Selffullfilling-Prophecy.
Ein lesens- oder hörenswertes DLF-Wissenschaftsfeature von Andreas BeckmannWeiterlesen…

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